Donnerstag, 4. August 2011

Locarno – Tag 1


Am 64. Filmfestival Locarno – Mittwoch, 3. August

Ich möchte dieses Mal vor allem die Bilder sprechen lassen:



Es hatte gerade aufgehört zu regnen, als ich um ca 17:00 auf dem Festivalgelände eintraf. Ich war relativ spät dran, da ich das Festival ja von letztem Jahr schon kannte und vor dem Abend keinen Film sehen musste.




Aufgrund des Wetters tummelten sich eher wenige Touristen und Festivalgäste auf der Piazza Grande.



Am Abend bildete sich aber trotzdem relativ früh eine Schlange von Leuten, die J. J. Abrams' Super 8, den Eröffnungsfilm auf der Piazza, sehen wollten. Ich selbst ging dann nochmals zurück in die Wohnung und kam um 21 Uhr wieder, wobei ich mit meinem Batch glücklicherweise kein Ticket brauchte und deshalb nicht anstehen musste.



Als ich am Abend auf die Piazza kam, goss es in Strömen. Das Positive daran war, dass ich so ohne Probleme einen guten Platz erlangen konnte. Und glücklicherweise hörte der Regen bald auf und es blieb über den ganzen restlichen Abend trocken.



Um 21:30 traten dann zuerst Festivalpräsident Marco Solari und Direktor Olivier Père auf die Bühne und eröffneten das diesjährige Festival. Dabei wurde viel Italienisch gesprochen, was mindestens die Hälfte des Publikums (inklusive mir) nicht verstand.



Die Retrospektive über Vincente Minelli wurde durch eine herrliche Videobotschaft von Hollywoods Urgestein schlechthin, dem 94-jährigen Kirk Douglas, eingeführt. Mit witzigen Anekdoten schilderte er, wie er Minelli bei den drei gemeinsamen Filmen erlebte.



Wesentlich kürzer fiel die Videobotschaft von J. J. Abrams aus, der sich für seine Abwesenheit entschuldigte und dem Publikum ebenso viel Spass wünschte, wie es die Crew beim Machen des Filmes gehabt habe.

Anschliessend wurde dann Super 8 gezeigt, der beim Publikum (es hatte zahlreiche Familien) sehr gut ankam – bei mir ebenso. Trotz dem Wetter lässt sich also von einem gelungenen Festivalstart sprechen!

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