<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480</id><updated>2012-02-02T16:03:36.144+01:00</updated><title type='text'>Filmblog</title><subtitle type='html'>"You don't understand, Jill. People like that have something inside... 
something to do with death." - Cheyenne</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>259</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-4667955869602521121</id><published>2012-02-02T01:13:00.037+01:00</published><updated>2012-02-02T16:03:36.156+01:00</updated><title type='text'>Drei Dinge, die man an "The Artist" kritisieren kann</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-g4ys6EpOSms/TyqeUxUrKaI/AAAAAAAACMo/nSUcLvvjuKI/s1600/Bildschirmfoto%2B2012-02-02%2Bum%2B14.10.52.2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 270px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-g4ys6EpOSms/TyqeUxUrKaI/AAAAAAAACMo/nSUcLvvjuKI/s400/Bildschirmfoto%2B2012-02-02%2Bum%2B14.10.52.2.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5704545957692778914" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size:large;"&gt;Drei Dinge, die man an &lt;i&gt;The Artist&lt;/i&gt; kritisieren kann (und warum man ihn dennoch lieben muss)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer bis jetzt noch nichts von &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1655442/"&gt;The Artist&lt;/a&gt;, dem neuen Stumm- und deshalb Sensationsfilm aus Frankreich, gehört hat, wird dies spätestens am 26ten Februar – dann werden nämlich wieder einmal die Oscars verteilt, wobei ein Grossteil der wichtigen Preise an den Film von Michel Hazanavicius gehen dürfte. Verdientermassen, soviel sei schon einmal vorgemerkt. Ich habe den Film gestern zum zweiten Mal im Kino gesehen (das erste Mal im Oktober am &lt;i&gt;Zurich Film Festival&lt;/i&gt;) und nehme dies – nach einer langen Schreibpause – zum Anlass, ein kleines Anti-Review zu schreiben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Anti-Review deshalb, weil die allermeisten Kritiken zu &lt;i&gt;The Artist&lt;/i&gt; positiv bis überschwänglich ausgefallen sind und praktisch einstimmig die Magie und Liebe loben, mit welcher der Film die Geschichte des alternden, mit der neuen Technik des Tonfilms hadernden Stummfilmstars George Valentin schildert. Nun geht es mir keineswegs darum, den Film aus Trotz schlecht zu reden – im Gegenteil – ich möchte lediglich einige Aspekte hervorheben, die im allgemeinen Jubel (meines Wissens) weitgehend untergegangen sind. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Deren drei, genauer gesagt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size:large;"&gt;1. A Star Is Born (Again)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Z-WY2tJBFb8/TyqZ0CqZOFI/AAAAAAAACME/DRDzK_CO7IE/s1600/a-star-is-born.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Z-WY2tJBFb8/TyqZ0CqZOFI/AAAAAAAACME/DRDzK_CO7IE/s400/a-star-is-born.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5704540997365086290" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;James Mason und Judy Garland in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0011439/"&gt;A Star Is Born&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am ehesten bemerkten Kritiker noch, dass die Story von &lt;i&gt;The Artist&lt;/i&gt; alles andere als neu ist. Dem ist tatsächlich so: Die mit Abstand grössten Ähnlichkeiten finden sich zum Klassiker &lt;i&gt;A Star Is Born&lt;/i&gt;. Dabei handelt es sich um einen der Urstoffe Hollywoods, der bisher bereits dreimal mit je unterschiedlicher Starbesetzung verfilmt wurde: &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0029606/"&gt;1937&lt;/a&gt; mit Janet Gaynor und Fredric March, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0047522/"&gt;1954&lt;/a&gt; mit Judy Garland und James Mason und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0075265/"&gt;1976&lt;/a&gt; mit Barbra Streisand und Kris Kristofferson (zudem ist seit längerem eine neue Version von Clint Eastwood in Planung). Erzählt wird (zumindest in der 1954er-Version, die ich gesehen habe) vom alternden Hollywoodschauspieler Norman Maine, der per Zufall mit der jungen Sängerin Esther Blodgett zusammenstösst und in ihr das Talent zum Star entdeckt. Tatsächlich bringt er ihre Karriere ins Rollen und allmählich steigt sie zum grössten Star der Traumfabrik auf, während Maines eigener Stern immer weiter sinkt. Die Parallelen zu &lt;i&gt;The Artist&lt;/i&gt; sind unübersehbar, vor allem in den Szenen, als Maine depressiv wird, da seinen Namen niemand mehr kennt und da statt ihm nun Esther jeden Tag ins Studio geht und die Filme dreht, für die er früher bekannt war. Bezeichnend ist die Tatsache, dass ich mich gestern im Kino fragte, wann denn die Szene komme, da Georg Valentin als letzten Versuch der Rettung seines Star-Status einen aufwändigen Film auf einem Boot dreht – bis mir einfiel, dass diese Szene aus &lt;i&gt;A Star Is Born&lt;/i&gt; stammt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Freilich gibt es auch Unterschiede, so ist die Tonlage zumindest in der 1954er-Version weit düsterer und zynischer (Maine begeht am Ende Selbstmord), ausserdem fehlt der filmhistorische Hintergrund der Tonfilmrevolution. Letzteres und die Leichtherzigkeit der Geschichte erinnert vielmehr an einen anderen Über-Klassiker, nämlich &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0045152/"&gt;Singin' in the Rain&lt;/a&gt; mit Gene Kelly.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Natürlich bedient sich Hazanavicius' Film auch einer Vielzahl weiterer Inspirationsquellen und verwebt sie geschickt zu einem Produkt, das zu keinem Zeitpunkt den Anschein eines billigen Abklatsches macht. Zudem kompensiert &lt;i&gt;The Artist &lt;/i&gt;seine recht vorhersehbare, typische Grundhandlung mit einem grossen Einfallsreichtum, sobald es ins Detail geht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size:large;"&gt;2. Übersymbolisierung&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hcmaYB6EwYI/TyqaVSDDjSI/AAAAAAAACMQ/nanwdB9wfRY/s1600/Bildschirmfoto%2B2012-02-02%2Bum%2B14.15.24%2BKopie.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 271px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-hcmaYB6EwYI/TyqaVSDDjSI/AAAAAAAACMQ/nanwdB9wfRY/s400/Bildschirmfoto%2B2012-02-02%2Bum%2B14.15.24%2BKopie.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5704541568430738722" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eine weitere grosse Qualität des Filmes ist es, dass er sich nie dazu verleiten lässt, sein Quellenmaterial zu parodieren. Stattdessen sehen wir einen ernsthaften, sichtlich von tiefstem Herzen kommenden Versuch, das zu rekonstruieren, was die Filme dieser Ära (zumindest aus heutiger Sicht) auszeichnet: Den Charme. Dazu gehört auch eine filmische Symbolik, die weit weniger subtil ist als wir es uns heute gewohnt sind, sei es in der Form von Gesten, Objekten oder Zwischentiteln. In &lt;i&gt;The Artist&lt;/i&gt; wird diese Symbolik meist unterhaltsam und mit einem Augenzwinkern eingesetzt, etwa wenn die Geschichte mit einem Film-im-Film eröffnet wird, in dem sich der von Georg Valentin gespielte Revolutionär auf einer Foltermaschine befindet und von dem bösen Schergen angeschrieen wird: "Speak! SPEAK!" &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hie und da, insbesondere zu Beginn der zweiten Hälfte, ist es aber auch zu viel des Guten: Um zu zeigen, wie sich Valentin im Karrieretief befindet, greift Hazanavicius tief in die Trickkiste und zeigt uns George Valentin, wie er in einem seiner Filme symbolisch im Sand untergeht; George Valentin, wie ein Porträt von ihm symbolisch versteigert wird; George Valentin, wie ein Foto von ihm auf der nassen Strasse symbolisch von den Menschen zertrampt wird – die Liste ginge tatsächlich noch weiter. Das Problem liegt nun darin, dass der Film an dieser Stelle seine gute Laune vorübergehend abgelegt hat und die Übersymbolisierung deshalb ohne ironische Brechung bleibt und geradezu bleiern im Raum schwebt. Dieser einzige dramaturgisch schwächelnde Teil des Filmes geht jedoch rasch vorüber.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size:large;"&gt;3. Kein Ton macht noch keinen Stummfilm &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-lFpPjvptTfU/TyqcNA5QTiI/AAAAAAAACMc/zmYV2ZuAQYg/s1600/fairbanks.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 311px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-lFpPjvptTfU/TyqcNA5QTiI/AAAAAAAACMc/zmYV2ZuAQYg/s400/fairbanks.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5704543625410530850" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span&gt;Douglas Fairbanks in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0011439/"&gt;The Mask of Zorro&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die beiden vorherigen Punkte lassen sich sicher leicht als zweitrangig gegenüber den offensichtlichen Qualitäten des Filmes abtun – der letzte und grösste Kritikpunkt greift jedoch tiefer. Ich möchte eine provokante These aufstellen: &lt;i&gt;The Artist&lt;/i&gt; ist keine wirkliche Stummfilm-Hommage, weder auf der Ebene des Inhalts, noch der Bilder. Vielmehr ist er eine Hommage an das klassische Hollywood, wie es zur Zeit des Stummfilms noch gar nicht existiert hat.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zuerst zu den Bildern: Zweifellos ist die Kameraarbeit von Guillaume Schiffman fantastisch und wurde zu Recht für einen Oscar nominiert – in wunderschönem Schwarzweiss und mit gekonnten Bildkompositionen, die in ihrer Pracht auch mal mehrere Sekunden stehen gelassen werden können, wird die Atmosphäre der frühen Traumfabrik heraufbeschworen. Stilistisch bewegen wir uns dabei jedoch nicht im Jahre 1927, wo die Filmhandlung beginnt, sondern vielmehr in den frühen, wenn nicht gar späten 30ern. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Indizien dafür gibt es zahlreiche, darunter die präzisen Kamerafahrten (waren in der Stummfilmzeit rein technisch schwierig zu lösen), die geradezu sklavische Einhaltung des &lt;i&gt;continuity system&lt;/i&gt; (entstand so erst durch den Tonfilm, während Stummfilme die Raumgestaltung viel freier handhabten) oder der Einsatz von Weitwinkelobjektiven (kamen in Hollywood erst mit dem Film Noir der 40er auf). Der vielleicht auffälligste Anachronismus lässt sich leicht durch ein kleines "Experiment" aufzeigen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Man schaue &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=MJZn9UUjEqY"&gt;diese Szene&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0020030/"&gt;The Iron Mask&lt;/a&gt; (1929) mit Douglas Fairbanks. Man zähle dabei die &lt;b&gt;Nahaufnahmen&lt;/b&gt;.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Man schaue &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=tLeC3U3E3Ms"&gt;diese Szene&lt;/a&gt; vom Anfang von &lt;i&gt;The Artist&lt;/i&gt; und tue dasselbe. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Man schaue &lt;a href="http://www.imdb.com/video/screenplay/vi860227353/"&gt;den Trailer&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0031725/"&gt;Ninotchka&lt;/a&gt; (1939) ohne Ton. &lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Unterschied ist offensichtlich: Während sich die Kamera an Douglas Fairbanks nicht näher als in eine Amerikanische (bis oberhalb des Knies) heranwagt und ihn ausschliesslich in statischen, eventuell leicht geschwenkten Aufnahmen filmt, darf seine Hommage, George Valentin, zahlreiche Nahaufnahmen und verhältnismässig dynamische Einstellungen geniessen.&lt;i&gt; The Artist&lt;/i&gt; befindet sich ästhetisch somit näher bei einem Film wie &lt;i&gt;Ninotchka&lt;/i&gt;, welcher ein ganzes Jahrzehnt später produziert wurde.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf der Ebene des Inhalts ist &lt;i&gt;The Artist&lt;/i&gt; ähnlich "modern": Autothematische Filme, die sich ironisch-parodistisch dem eigenen Business, dem Phänomen Hollywood, annähern, traten vor allem in der frühen Tonfilmzeit vermehrt auf, etwa mit Screwball-Komödien wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0023686/"&gt;What Price Hollywood?&lt;/a&gt; (1932), &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0024239/"&gt;Lady Killer&lt;/a&gt; (1933), &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0024028/"&gt;Footlight Parade&lt;/a&gt; (1933), &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0029940/#comment"&gt;Boy Meets Girl&lt;/a&gt; (1938), &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0033704/"&gt;Hellzapoppin' &lt;/a&gt;(1941) und eben &lt;i&gt;A Star Is Born&lt;/i&gt; (1937). Romantische Komödien, wie es &lt;i&gt;The Artist &lt;/i&gt;eine ist, waren für die Stummfilmzeit untypisch. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Versucht &lt;i&gt;The Artist&lt;/i&gt; also etwas zu sein, das er nicht ist? Lügt er uns gar an? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Keineswegs. Schliesslich beginnt der Film zwar 1927, seine Geschichte erstreckt sich jedoch bis ins Jahr 1934, eine Zeit, in der sich das klassische Hollywood bereits vollständig etabliert hat. Hazanavicius porträtiert die Revolution des Tonfilms also dadurch, dass er das Anfangs- und das Endstadium dieser Entwicklung zu &lt;i&gt;einem&lt;/i&gt; Film verbindet. Eine andere Möglichkeit stand ihm vermutlich gar nicht offen, da ein "echter" Stummfilm beim breiten Publikum kaum so gut angekommen wäre (dass es der Film tut, ist schon beinahe ein Wunder) und dementsprechend niemals Budget von 15 Millionen Dollar erhalten hätte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es mag ein filmhistorischer Widerspruch sein, einen frühen Tonfilm als Stummfilm zu inszenieren, doch dem Film gelingt gerade damit die selbe Brücke, die am Ende der Held &lt;i&gt;im&lt;/i&gt; Film schlagen kann: Genau wie Georg Valentin ein Relikt aus einer anderen Zeit verkörpert und schlussendlich die Fusion des Alten mit den Neuen schafft, so steht &lt;i&gt;The Artist&lt;/i&gt; als Stummfilm wie ein exotisches Wesen in der heutigen Kinolandschaft und schafft es durch die ästhetische Verbindung mit dem vergleichsweise modernen, klassischen Hollywood, das heutige Publikum auch ohne Worte anzusprechen und – offensichtlich – zu begeistern. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-4667955869602521121?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/4667955869602521121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=4667955869602521121' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4667955869602521121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4667955869602521121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2012/02/drei-dinge-die-man-the-artist.html' title='Drei Dinge, die man an &quot;The Artist&quot; kritisieren kann'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-g4ys6EpOSms/TyqeUxUrKaI/AAAAAAAACMo/nSUcLvvjuKI/s72-c/Bildschirmfoto%2B2012-02-02%2Bum%2B14.10.52.2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-4071653503062353836</id><published>2011-08-13T21:58:00.005+02:00</published><updated>2011-08-13T22:08:50.851+02:00</updated><title type='text'>Cowboys &amp; Aliens (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-DfMZJpc8eXk/TkbZWS7lgSI/AAAAAAAACLo/At15UpX2aRQ/s1600/cowboys%252Baliens.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-DfMZJpc8eXk/TkbZWS7lgSI/AAAAAAAACLo/At15UpX2aRQ/s400/cowboys%252Baliens.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640434560390234402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Cowboys &amp;amp; Aliens&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0409847/"&gt;Cowboys &amp;amp; Aliens&lt;/a&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/64-filmfestival-locarno-3-13-august.html"&gt;64. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;Inhalt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arizona, in der Zeit des Wilden Westen: Ein Mann (Daniel Craig) wacht ohne Erinnerungen mitten in der Wüste auf. An seinem Handgelenk trägt er ein seltsames metallenes Gerät. Er macht sich auf in die nächste Stadt, wo er alsbald erfährt, dass er Jake Lonergan heisst und ein gesuchter Verbrecher ist. Ausgetrickst von einer schönen Unbekannten (Olivia Wilde), wird Lonergan verhaftet und soll sogleich per Gefangenentransport nach Santa Fe überführt werden. Doch soweit wird es nicht kommen.&lt;br /&gt;Am Abend steht nämlich plötzlich der mächtige Rinderzüchter Dolarhyde (Harrison Ford) mit seinen Männern in der Stadt, dessen Sohn Percy (Paul Dano) ebenfalls nach Santa Fe überführt werden soll. Aber bevor es zur Schiesserei kommen kann, beginnt Lonergans Armband ohne Vorwarnung zu piepsen und Sekunden später erscheinen Raumschiffe aus dem Nichts und greifen an. Die Aliens zerstören die halbe Stadt und entführen zahlreiche ihrer Bewohner, unter anderem Percy. Lonergan und Dolarhyde müssen sich nun widerwillig zusammenschliessen, wenn sie die fremden Angreifer besiegen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"High-concept" nennt man in der Filmbranche jene Filme, deren Ausgangslage sich leicht in einem Satz zusammenfassen lässt, etwa bei &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0073195/"&gt;Jaws&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/11/2012-kino-review.html"&gt;2012&lt;/a&gt;. Dementsprechend wäre &lt;i&gt;Cowboys &amp;amp; Aliens&lt;/i&gt; ein "ultra-high-concept"-Film, denn seine Prämisse besteht aus gerade mal zwei Wörtern und wurde gleich in den Titel gepackt. Ein schlechtes Zeichen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der neue Film von Jon Favreau (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0371746/"&gt;Iron Man&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1228705/"&gt;Iron Man 2&lt;/a&gt;) beginnt jedoch recht vielversprechend: Ein namenloser Cowboy wacht in der Wüste auf und mäht gleich in bester Spiel mir das Lied vom Tod-Manier drei Kopfgeldjäger nieder. Faverau lässt in der ersten halben Stunde des Films das Herz jedes Western-Fans höher schlagen und vermag sogar Erinnerungen an&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/kino-review-310-to-yuma-nachtrag.html"&gt; 3:10 to Yuma&lt;/a&gt; zu wecken. Man glaubt schon fast, endlich wieder in einem straight-forward-Western zu sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch dann kommen die Aliens. Und machen nicht nur das Städtchen Absolution dem Erdboden gleich, sondern zerstören auch die waschechte Wildwest-Stimmung, die der Film bis dahin sorgfältig aufgebaut hat. Zugegeben, wir haben in neuerer Zeit schon ödere Alien-Invasionen gesehen (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1564585/"&gt;*hust*&lt;/a&gt;). Tatsächlich ist die Sache hier gut gemacht und die titelgebende Revolverhelden-vs-Marsmenschen-Action, die sich nun entfaltet und den restlichen Film dominiert, ist durchaus kurzweilig. Dennoch bleibt ein fahler Beigeschmack: Die Aliens wirken uninspiriert zusammengesetzt aus zahlreichen Elementen anderer Sci-Fi-Filme, ohne dass eine eigenständige Mythologie gebildet würde. Die Folge davon ist, dass &lt;i&gt;Cowboys &amp;amp; Aliens&lt;/i&gt; den Anschein nicht verdecken kann, es seien hier zwei völlig unterschiedliche Filme auf Biegen und Brechen zu einem einzigen zusammengeschweisst worden. Diese Inkohärenz gibt dem Gezeigten eine beinahe schon trashige Note, wobei es auch nicht hilfreich ist, dass sich der Film selbst bierernst nimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres Problem von &lt;i&gt;Cowboys &amp;amp; Aliens&lt;/i&gt; ist seine Hauptfigur: Jake Lonergan, von Daniel Craig wie ein moderner Charles Bronson verkörpert, bleibt über den ganzen Film blass und uninteressant. Das hängt damit zusammen, dass sich die Autorenschaft aus unerklärlichen Gründen dafür entschieden hat, dem Film einen starken Mystery-Touch zu geben - oder war das etwa der Einfluss von Co-Autor Damon "Lost" Lindelof? Nicht, dass dem Zuschauer immer gleich alles erklärt werden müsste, aber man braucht gewisse Hintergrundinformationen zu einer Figur, um sich mit ihr identifizieren zu können. Und die &lt;i&gt;Bourne&lt;/i&gt;-Masche funktioniert hier deshalb nicht, weil sie zu wenig sorgfältig eingeführt wird und sich mit dem Casting von Craig beisst, der nunmal nicht über den Sympathiefaktor eines Matt Damon verfügt. So bleibt uns das Innenleben von Lonergan weitgehend verborgen und es ändert sich auch wenig dadruch, dass später eine 0815-Backstory über Lonergans verlorene Liebe nachgeschoben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wäre eine schwammig charakterisierte Hauptfigur noch nicht genug, trifft das selbe auch auf die Rolle von Olivia Wilde zu: Über die gesamte erste Hälfte des Filmes ist Ella einfach da, stellt mysteriöse Fragen und scheint mehr zu wissen als die anderen, nur leider wissen wir nichts über sie, was aber nötig wäre, damit sie uns sympathisch oder zumindest menschlich erscheinen lassen würde. Die nachgeschobene Erklärung ändert auch hier nichts daran, dass uns ihr Charakter mehr als eine Stunde lang kalt lässt. Immerhin schafft es Altstar Harrison Ford, dem man den Bad Guy zu Beginn so gar nicht abnehmen will, seiner Figur mit der Zeit mehr Tiefe zu verleihen. Die wahren Sympathieträger des Films sind jedoch die Nebenfiguren - allen voran Sam Rockwell als Doc - da viele von ihnen interessanter charakterisiert sind als die Protagonisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt lässt sich sagen, dass Favreaus Film zwar viel Potential verschenkt hat, jedoch durchaus ein unterhaltsamer Sommerblockbuster jenseits all der Comicverfilmungen und Remakes geworden ist. Das ändert aber nichts daran, dass &lt;i&gt;Cowboys &amp;amp; Alie&lt;/i&gt;ns ohne die Aliens wahrscheinlich mehr Spass gemacht hätte.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;aufgerundet ca. 7 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Review ist erschienen auf &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2011/CowboysAndAliens/Reviews/kino/"&gt;OutNow&lt;/a&gt;. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-4071653503062353836?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/4071653503062353836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=4071653503062353836' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4071653503062353836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4071653503062353836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/cowboys-aliens-kino-review.html' title='Cowboys &amp; Aliens (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-DfMZJpc8eXk/TkbZWS7lgSI/AAAAAAAACLo/At15UpX2aRQ/s72-c/cowboys%252Baliens.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-4598287787850420942</id><published>2011-08-08T16:33:00.003+02:00</published><updated>2011-08-08T16:43:22.220+02:00</updated><title type='text'>Les chants de Mandrin (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-WAvkTov8liM/Tj_2A8tMsdI/AAAAAAAACLg/hdEHs_LlIFI/s1600/mandrin.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-WAvkTov8liM/Tj_2A8tMsdI/AAAAAAAACLg/hdEHs_LlIFI/s400/mandrin.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638495754647286226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Les chants de Mandrin&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2011/ChantsDeMandrin/"&gt;Les chants de Mandrin&lt;/a&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/64-filmfestival-locarno-3-13-august.html"&gt;64. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhalt: &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Frankreich, 1755: Das Ancient Régime herrscht über das Land und bestraft jeden, der sich ihm widersetzt. So auch den Räuberhauptmann und Schmuggler Louis Mandrin, eine Art französischer Robin Hood, der öffentlich hingerichtet wurde. Doch seine überlebenden Kumpanen geben nicht auf, sondern organisieren weitere Schmuggelaktionen im Land.&lt;br /&gt;Ein Hausierer (Christian Milia-Darmezin), der unter anderem ebenfalls illegale Waren verkauft, trifft eines Tages auf einem Landweg auf einen Marquis (Jacques Nolot). Dieser lässt den Hausierer in seiner Kutsche mitfahren und eröffnet ihm, dass er auf der Suche nach Bélissard sei, dem Anführer der mandrins. Was will der Marquis von ihm, und wird ihm der Hausierer helfen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Kritisiert man historische Indie- oder Semi-Amateurfilme, bekommt man oft das Gegenargument zu hören, die Filmemacher hätten halt kein Geld gehabt und man könne den Film doch nicht mit den grossen Hollywood-Blockbustern vergleichen. Tatsächlich liegt das Problem jedoch meist nicht im geringen Budget per se, sondern in der Unfähigkeit der Macher, mit den beschränkten Mitteln eine spannende Geschichte zu erzählen. Ein Paradebeispiel dafür ist&lt;i&gt; Les chants de Mandrin&lt;/i&gt; von Rabah Ameur-Zaïmeche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film scheint eine ziemliche Ein-Mann-Produktion gewesen zu sein: Ameur-Zaïmeche war nicht nur als Autor, Regisseur und Produzent tätig, sondern übernahm auch gleich selbst eine wichtige Rolle im Film. Heisst "wichtige Rolle" nun, dass er die Hauptfigur spielt? Da wären wir schon bei einem Hauptproblem des Filmes: Er hat keine Hauptfigur. Rein von der Screentime her müsste dies eigentlich der Hausierer sein, doch seine Figur ist eher als komödiantischer Sidekick angelegt, und zudem stehen der Marquis und Bélissard (verkörpert eben von Ameur-Zaïmeche) zeitweise viel stärker im Zentrum der Handlung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir schon beim Thema Handlung sind: &lt;i&gt;Les chants de Mandrin&lt;/i&gt; hat tatsächlich ziemlich viel Handlung, zumindest in dem Sinne, dass einiges geschieht. Und doch ist der Film gähnend langweilig. Denn die Handlung plätschert einfach so vor sich hin, ohne dass uns dies irgendwie interessieren oder gar emotional bewegen würde. Von einem Spannungsbogen keine Spur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht gerade hilfreich ist ausserdem, dass der Film miserabel gefilmt wurde: Der Kameramann hatte offenbar Freude am Einsatz von Tele-Objektiven, weshalb wir das Geschehen oft aus der Distanz und in extrem flachen, grauen Bildern sehen. Sorgt das Drehbuch nicht bereits für genug Teilnahmslosigkeit seitens des Zuschauers? Dazu kommt, dass man gewisse Einstellungen viel zu lange laufen liess, sei es aufgrund fehlenden weiteren Materials oder in der Absicht, "künstlerisch" zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der TV-Look des Filmes wird verstärkt durch die Kostüme, die oftmals wie direkt aus der Garderobe des Kostümverleihs gegriffen aussehen. Auch den Schauplätzen sieht man an, dass es Ruinen oder Teile von Museen sind. Und wenn dann mal ein wenig production value vorhanden war, dann wird es derart ausgekostet, dass der sowieso kaum vorhandene Handlungsfluss noch mehr unterbrochen wird: Etwa bei der Druckerpresse, der zahlreiche Aufnahmen gewidmet wurden, die vielleicht in einer BBC-Dokumentation über die Funktionsweise dieses Geräts interessant wären, aber nicht hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte grosse Kritikpunkt, den sich &lt;i&gt;Les chants de Mandrin&lt;/i&gt; gefallen lassen muss, ist der, dass es der Film nicht schafft, uns irgendetwas Interessantes über das historische Phänomen des titelgebenden Volkshelden zu erzählen. Wir hören zwar ständig vom grossen Mandrin, doch sind es lediglich leere Parolen über die Einigkeit Frankreichs und die Schlechtheit des Königs. Am Ende wirkt Ameur-Zaïmeches Film somit wie eine Fernsehproduktion, die für irgendeine Jubiläumsfeier in Auftrag gegeben wurde - mit dem Unterschied, dass eine solche keine 97 Minuten lang wäre.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ca. 3 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Dieses Review ist erschienen auf &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2011/ChantsDeMandrin/Reviews/kino/"&gt;OutNow&lt;/a&gt;. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-4598287787850420942?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/4598287787850420942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=4598287787850420942' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4598287787850420942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4598287787850420942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/les-chants-de-mandrin-kino-review.html' title='Les chants de Mandrin (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-WAvkTov8liM/Tj_2A8tMsdI/AAAAAAAACLg/hdEHs_LlIFI/s72-c/mandrin.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-2992688020793935575</id><published>2011-08-07T11:50:00.014+02:00</published><updated>2011-08-08T17:06:42.987+02:00</updated><title type='text'>Locarno - Tag 4</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-L3bRvjb9Vso/Tj5j_qbym0I/AAAAAAAACLA/Nzsnq4N_Ers/s1600/OC584315_P3001_157195.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 198px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-L3bRvjb9Vso/Tj5j_qbym0I/AAAAAAAACLA/Nzsnq4N_Ers/s400/OC584315_P3001_157195.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638053728888200002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Ein Treffen mit Craig, Ford, Wilde und Favreau&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;Am &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/64-filmfestival-locarno-3-13-august.html"&gt;64. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; – Samstag, 6. August&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Samstag war es endlich so weit: Der grosse Tag! Ich war nämlich für OutNow an ein Press Junket zum Film &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0409847/"&gt;Cowboys &amp;amp; Aliens&lt;/a&gt; geladen, der am Abend auf der Piazza Grande gezeigt werden sollte. Aufgrund der Tatsache, dass es die Europapremiere des Filmes war, reisten alle drei Hauptdarsteller in die Schweiz: Daniel "Bond" Craig, Harrison "Han Solo"/"Indiana Jones" Ford und Olivia Wilde (&lt;i&gt;Dr. House&lt;/i&gt;, &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/01/tron-dvd-review-tron-legacy-kino-review.html"&gt;Tron: Legacy&lt;/a&gt;), ausserdem Regisseur Jon Favreau (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0371746/"&gt;Iron Man&lt;/a&gt;). &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Morgen um 9 Uhr wurden die Journalisten mit einem Bus in Locarno abgeholt und nach Lugano gefahren. Nach einer einstündigen Fahrt kam man im Hotel &lt;a href="http://www.leopoldohotel.com/en/13/home.aspx#/0/0/"&gt;Principe Leopoldo&lt;/a&gt;, wo die Interviews stattfinden sollten, an. Das Edelhotel ist etwas ausserhalb der Stadt gelgen, ziemlich abgeschirmt von der Öffentlichkeit und bietet einen atemberaubenden Blick über den Luganersee. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-m0mM-8EpvHM/Tj5ouocF1BI/AAAAAAAACLQ/4Oj2r8S1dlo/s1600/DPP_0280.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-m0mM-8EpvHM/Tj5ouocF1BI/AAAAAAAACLQ/4Oj2r8S1dlo/s400/DPP_0280.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638058933852951570" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-e4MkJ8ZO0P4/Tj5ooV1faoI/AAAAAAAACLI/Wo3Eu5Gk-0o/s1600/DPP_0283.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-e4MkJ8ZO0P4/Tj5ooV1faoI/AAAAAAAACLI/Wo3Eu5Gk-0o/s400/DPP_0283.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638058825779997314" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da die Interviews als &lt;i&gt;roundtables&lt;/i&gt; stattfinden sollten, wurden die Journalisten als erstes in Gruppen von jeweils 5-8 Leuten eingeteilt. Dann hiess es warten, wobei einem selbstverständlich ein Apéro angeboten wurde. Die meisten studierten in dieser Zeit das Presseheft des Filmes. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schliesslich wurde man als Gruppe aufgerufen und in einen Saal im ersten Stock des Hotels gebracht. Dort setzte man sich an einen runden Tisch und es kamen einer nach dem anderen die vier Stars in den Raum und setzten sich dazu. Die Interviews dauerten pro Star etwa 20 Minuten, wobei ihnen ohne bestimmte Reihenfolge Fragen gestellt wurden, frei nach dem Motto: &lt;i&gt;De schneller isch de gschwinder&lt;/i&gt;. Hinten an der Wand sass jeweils ein "Aufpasser" und es war nicht erlaubt, während dem Interview Fotos zu schiessen. Ich konnte also nur ein Bild des leeren Raumes machen: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-o8PkdgfjGNE/Tj5reezzqdI/AAAAAAAACLY/yXgxUcYewBo/s1600/DPP_0282.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-o8PkdgfjGNE/Tj5reezzqdI/AAAAAAAACLY/yXgxUcYewBo/s400/DPP_0282.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638061954925046226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;An unseren Tisch kamen die Stars in folgender Reihenfolge: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als erstes kam &lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="color:#CCFFFF;"&gt;Olivia Wilde&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;. Die Zeit mit ihr verging sehr schnell, da sie nicht nur eine sehr gutaussehende Frau ist, sondern auch sehr ausführlich antwortete. Dabei war sie überaus freundlich und ging auch auf eher stupide Fragen detailliert ein. Zudem sprach sie auch gerne über Dinge, die nichts direkt mit ihrer Rolle zu tun hatten, etwa ihre Liebe zu Blade Runner oder die Idee des Filmes, dass hier statt die Indianer einmal die Cowboys kolonialisiert werden. Der einzige Negativpunkt war, dass man ihr manchmal anmerkte, dass sie manche Sätze schon zigfach von sich gegeben hat – aber das kann man ihr natürlich nicht vorwerfen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als nächstes setzte sich Regisseur &lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="color:#CCFFFF;"&gt;Jon Favreau&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; zu uns. Er war ohne Frage der ertragreichste Interviewpartner des Tages. Erstaunlich offen und unverfangen sprach Favreau über die Entstehungsgeschichte des Filmes, seine Inspirationsquellen oder sein Verhältnis zu Steven Spielberg. Zudem äusserte er sich sehr ausführlich zu den filmhistorischen Bezügen in &lt;i&gt;Cowboys &amp;amp; Aliens&lt;/i&gt; und allgemein über das Genre des Westerns. Auch machte er überraschend kritische Aussagen über das zeitgenössische Studiosystem, so beklagte er sich über den aktuellen Sequelwahn und die Tatsache, dass heutzutage nur noch "Markenartikel" (grosse Namen wie "Superman", die sich leicht verkaufen lassen) im Vordergrund stehen und das gesamte Marketing von Blockbustern auf männliche Teenager ausgerichtet ist. Weiter liess er durchscheinen, dass er nicht besonders glücklich ist mit dem Weg, den Marvel mit seinem Universum seit &lt;i&gt;Iron Man&lt;/i&gt; beschritten hat, und dass Filme wie &lt;i&gt;Thor&lt;/i&gt; für ihn zu sehr Fantasy sind. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als drittes kam der Hauptdarsteller des Filmes, &lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="color:#CCFFFF;"&gt;Daniel Craig&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, alias Mr. Bond. Das Interview mit ihm war etwas zwiespältig: Einerseits ist er sehr witzig und auch recht sympathisch (übrigens kleiner als ich angenommen hatte), anderseits nicht annähernd so gesprächig wie die beiden vorigen Stars. Tatsächlich blockte er bei Fragen, die über seine Rolle hinweg gehen, bald einmal ab. Eher wiederwillig erzählte er von seinem Verhältnis zu Filmen und insbesondern zu Western in der Jugendzeit und antwortete auf Fragen über produktionstechnische Hintergründe, etwa wie weit es mit dem nächsten Bond stehe, dass er damit nichts zu tun habe. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als letztes kam dann endlich &lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="color:#CCFFFF;"&gt;Harrison Ford&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;. Man hört ja oft, dass Ford nicht der beste Interviewpartner sei, aber es war dann doch schlimmer als erwartet: Der Star, der uns so legendäre Figuren wie Han Solo oder Indiana Jones bescherte, sass 25 Minuten da und murmelte etwas in sich hinein. Es schien nicht einmal daran zu liegen, dass er keine Lust hatte, vielmehr wirkte er einfach seltsam abwesend. Zudem war seine monotone, schwerfällige Stimme geradezu einschläfernd. Ford selbst entschuldigte sein Auftreten damit, dass er unter Jetlag leide – ob dies der einzige Grund war oder ob er tatsächlich immer so ist, kann ich nicht beurteilen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Interviews haben auf jeden Fall Spass gemacht und um 3 Uhr war man bereits wieder auf dem Weg nach Locarno. Wahrscheinlich werde ich frühestens nächste Woche Zeit haben, die Tonbandaufnahmen abzuschreiben und auf Deutsch zu übersetzen. Die Interviews werden dann auf OutNow erscheinen, ich werde jedoch sicher auch hier Auszüge posten. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-2992688020793935575?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/2992688020793935575/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=2992688020793935575' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/2992688020793935575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/2992688020793935575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/locarno-tag-4.html' title='Locarno - Tag 4'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-L3bRvjb9Vso/Tj5j_qbym0I/AAAAAAAACLA/Nzsnq4N_Ers/s72-c/OC584315_P3001_157195.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-8654731339970559047</id><published>2011-08-07T10:31:00.010+02:00</published><updated>2011-08-07T11:43:55.283+02:00</updated><title type='text'>Locarno - Tag 2 + 3</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Am &lt;/b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/64-filmfestival-locarno-3-13-august.html"&gt;&lt;b&gt;64. Filmfestival Locarno&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt; – Donnerstag, 4. August&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Donnerstag war ein recht ereignisloser Tag: Am Mittag stattete ich dem Rex, wo die Retrospektiven gezeigt werden, meinen ersten Besuch des Jahr ab. Zu sehen war &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0041615/"&gt;Madame Bovary&lt;/a&gt;, einer der frühen Filme von &lt;a href="http://www.pardo.ch/jahia/Jahia/home/lang/en/pid/1391"&gt;Vincente Minelli&lt;/a&gt;, gedreht 1949. Der Film gefiel mir überaus gut, nicht zuletzt weil es ein sehr schöner Exponent einer Ära ist, die heute bereits beinahe exotisch scheint: Das klassische Hollywood, wo Melodramen noch unverhohlen theatralisch und moralisch sein durften. Die Hauptdarstellerin Jeniffer Jones kannte ich übrigens bereits aus &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0038419/"&gt;Cluny Brown&lt;/a&gt;, den ich &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-7.html"&gt;letztes Jahr&lt;/a&gt; in Locarno entdeckte. Ebenfalls eine erfreuliche Überraschung war James Mason (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0056193/"&gt;Lolita&lt;/a&gt;), auch wenn nur in einer sehr kleinen Rolle. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-tL_D75Zqe3I/Tj5PscgfRdI/AAAAAAAACJY/xlTIi9-g9us/s1600/madame-bovary.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 286px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-tL_D75Zqe3I/Tj5PscgfRdI/AAAAAAAACJY/xlTIi9-g9us/s400/madame-bovary.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638031408499738066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im weiteren Verlauf des Tages sah ich ausserdem &lt;i&gt;Hanaan&lt;/i&gt;, einen fantastischen Krimi über Drogenhandel in Ostrussland (Review folgt), und die Sci-Fi-Komödie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1478964/"&gt;Attack the Block&lt;/a&gt;, der Überraschungshit des Jahres aus England (Review folgt). Das Bemerkenswerteste an diesem Tag war jedoch ohne Zweifel das Wetter, welches sich endlich besserte und Locarno einen wunderschönen Tag bescherte:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-aje21ETSx6E/Tj5Sn99UbtI/AAAAAAAACJo/bl4Aa_ZT1BY/s1600/DPP_0259.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-aje21ETSx6E/Tj5Sn99UbtI/AAAAAAAACJo/bl4Aa_ZT1BY/s400/DPP_0259.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638034630114569938" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-j3n0zdFnnf8/Tj5SkSrWXBI/AAAAAAAACJg/II-qWGvjHMs/s1600/DPP_0260.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display: block; margin-top: 0px; margin-right: auto; margin-bottom: 10px; margin-left: auto; cursor: pointer; width: 267px; height: 400px; text-align: center; " src="http://4.bp.blogspot.com/-j3n0zdFnnf8/Tj5SkSrWXBI/AAAAAAAACJg/II-qWGvjHMs/s400/DPP_0260.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638034566956866578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Freitag, 5. August&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Freitag machte ich mich als erstes auf zur Pressekonferenz des erwähnten &lt;i&gt;Attack the Block&lt;/i&gt;:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-CGoOfzENYYo/Tj5Uk6-m_uI/AAAAAAAACK4/C4mdkXrn4JM/s1600/DPP_0261.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-CGoOfzENYYo/Tj5Uk6-m_uI/AAAAAAAACK4/C4mdkXrn4JM/s400/DPP_0261.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638036776798322402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-TvT5AnRgltw/Tj5UgVBBC9I/AAAAAAAACKw/KkTSDLsKgVM/s1600/DPP_0263.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-TvT5AnRgltw/Tj5UgVBBC9I/AAAAAAAACKw/KkTSDLsKgVM/s400/DPP_0263.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638036697888394194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Regisseur und Drehbuchautor Joe Cornish machte einen sympathischen Eindruck. Er sprach unter anderem darüber, wie er selbst in der Gegend, wo der Film spielt, aufgewachsen ist und selbst einmal von einer Jugendbande ausgeraubt wurde. Ausserdem ist er ein Jugendfreund von Edgar Wright (&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/million-dollar-baby-shaun-of-dead-der.html"&gt;Shaun of the Dead&lt;/a&gt;) und schrieb mit diesem am Drehbuch des kommenden &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0983193/"&gt;Tintin&lt;/a&gt; mit. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nachher verbrachte ich etwas Zeit mit Schreiben im Pressezentrum des Festivals: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-a8aOejhCJZ8/Tj5Ubla-1GI/AAAAAAAACKo/KOwby6g3qw0/s1600/DPP_0264.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-a8aOejhCJZ8/Tj5Ubla-1GI/AAAAAAAACKo/KOwby6g3qw0/s400/DPP_0264.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638036616392922210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Nachmittag ging es an die sehr gut besuchte Pressevorführung von &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2011/VolSpecial/"&gt;Vol Spécial&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2008/Forteresse/"&gt;La Forteresse&lt;/a&gt;-Regisseur Fernand Melgar (Review folgt). &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Um 4 Uhr fand in einer Bar hinter der Piazza ein Anlass des Bundesamtes für Kultur (BAK) stat: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-9jNamnpEpD0/Tj5UWkLHb_I/AAAAAAAACKg/Oo_IAo3smqc/s1600/DPP_0265.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-9jNamnpEpD0/Tj5UWkLHb_I/AAAAAAAACKg/Oo_IAo3smqc/s400/DPP_0265.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638036530158596082" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-qDNfkpXc2uw/Tj5UNwojw-I/AAAAAAAACKY/uPalmRVu43I/s1600/DPP_0266.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-qDNfkpXc2uw/Tj5UNwojw-I/AAAAAAAACKY/uPalmRVu43I/s400/DPP_0266.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638036378884490210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zuerst sprach Ivo Kummer (oben), der neu angetretene Chef der Sektion Film des BAKs. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-sh_pBmdOo88/Tj5UJeTl3nI/AAAAAAAACKQ/fLzZIYA5K_c/s1600/DPP_0268.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-sh_pBmdOo88/Tj5UJeTl3nI/AAAAAAAACKQ/fLzZIYA5K_c/s400/DPP_0268.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638036305245232754" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Anschliessend stellte Andrea Sailer (links) ihr Buch über Schweizer Filmregisseure vor. Es folgten abschliessende Worte von Jean-Frédéric Jauslin (rechts), dem Direktor des BAK. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf dem Rückweg beobachtete ich auf der Piazza Grande zufälligerweise &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Abel_Ferrara"&gt;Abel Ferrara&lt;/a&gt;, dem dieses Jahr eine Retrospektive gewidmet ist und der auf der Bühne für seinen Auftritt am Abend probte. Dabei spielte er – erfreulicherweise – den Song &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=8YRdxHHFKvQ"&gt;Dead Flowers&lt;/a&gt;. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-_qijVJW0Dhw/Tj5UDCbMP7I/AAAAAAAACKI/p_GbHDpSBKA/s1600/DPP_0272.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-_qijVJW0Dhw/Tj5UDCbMP7I/AAAAAAAACKI/p_GbHDpSBKA/s400/DPP_0272.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638036194681700274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-V4wePdeHbwo/Tj5T99QQFOI/AAAAAAAACKA/xp0yBPmOrmU/s1600/DPP_0273.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-V4wePdeHbwo/Tj5T99QQFOI/AAAAAAAACKA/xp0yBPmOrmU/s400/DPP_0273.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638036107394290914" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann ging ich tatsächlich noch einmal &lt;i&gt;Hanaan&lt;/i&gt; schauen, jedoch nicht den ganzen Film und vor allem wegen der anschliessenden Fragerunde mit Regisseur Ruslan Pak und Hauptdarsteller Stanislav Tyan. Die Sache war recht mühsam, da die beiden koreanisch-stämmigen Russen jeweils einen Satz auf russisch sagten, dieser dann zuerst auf englisch und dann auf italienisch übersetzt wurde.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-YYqtIO6zsm0/Tj5T3l0EXhI/AAAAAAAACJ4/l5jFFBG0D4Y/s1600/DPP_0274.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-YYqtIO6zsm0/Tj5T3l0EXhI/AAAAAAAACJ4/l5jFFBG0D4Y/s400/DPP_0274.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638035998022852114" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Abend konnte ich mir dann endlich &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0409847/"&gt;Cowboys &amp;amp; Aliens&lt;/a&gt; in der Pressevorführung ansehen (Review folgt). Nachdem der Film fertig war, schaute ich noch kurz auf der Piazza vorbei, wo in strömendem Regen (das Wetter hatte wieder umgeschlagen) die romantische Komödie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1632708/"&gt;Friends With Benefits&lt;/a&gt; gezeigt wurde.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-5DL7gnExmpw/Tj5TmhqtlRI/AAAAAAAACJw/PRvAQiL_i7Q/s1600/DPP_0279.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-5DL7gnExmpw/Tj5TmhqtlRI/AAAAAAAACJw/PRvAQiL_i7Q/s400/DPP_0279.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638035704852092178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-8654731339970559047?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/8654731339970559047/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=8654731339970559047' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/8654731339970559047'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/8654731339970559047'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/locarno-tag-2-3.html' title='Locarno - Tag 2 + 3'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-tL_D75Zqe3I/Tj5PscgfRdI/AAAAAAAACJY/xlTIi9-g9us/s72-c/madame-bovary.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-4548344144712086736</id><published>2011-08-04T12:33:00.015+02:00</published><updated>2011-08-04T13:13:51.446+02:00</updated><title type='text'>Locarno – Tag 1</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/64-filmfestival-locarno-3-13-august.html"&gt;64. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; – Mittwoch, 3. August&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich möchte dieses Mal vor allem die Bilder sprechen lassen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Sl0TFquS2Dc/Tjp2sD4KQII/AAAAAAAACIY/SOa96k-lf08/s1600/DPP_0236.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Sl0TFquS2Dc/Tjp2sD4KQII/AAAAAAAACIY/SOa96k-lf08/s400/DPP_0236.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5636948382934777986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es hatte gerade aufgehört zu regnen, als ich um ca 17:00 auf dem Festivalgelände eintraf. Ich war relativ spät dran, da ich das Festival ja von letztem Jahr schon kannte und vor dem Abend keinen Film sehen musste. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-9DBy87eWmmc/Tjp3zILCglI/AAAAAAAACIo/fW6pbkRldQo/s1600/DPP_0237.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-9DBy87eWmmc/Tjp3zILCglI/AAAAAAAACIo/fW6pbkRldQo/s400/DPP_0237.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5636949603858416210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-HG76yfOZt1M/Tjp3wFn39vI/AAAAAAAACIg/rUqmMGdtAxI/s1600/DPP_0238.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-HG76yfOZt1M/Tjp3wFn39vI/AAAAAAAACIg/rUqmMGdtAxI/s400/DPP_0238.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5636949551634446066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aufgrund des Wetters tummelten sich eher wenige Touristen und Festivalgäste auf der Piazza Grande. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Sk0Q18TLE1I/Tjp4TvoemoI/AAAAAAAACIw/Wu1IqOkDnkc/s1600/DPP_0239.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Sk0Q18TLE1I/Tjp4TvoemoI/AAAAAAAACIw/Wu1IqOkDnkc/s400/DPP_0239.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5636950164206688898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Abend bildete sich aber trotzdem relativ früh eine Schlange von Leuten, die J. J. Abrams' &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1650062/"&gt;Super 8&lt;/a&gt;, den Eröffnungsfilm auf der Piazza, sehen wollten. Ich selbst ging dann nochmals zurück in die Wohnung und kam um 21 Uhr wieder, wobei ich mit meinem Batch glücklicherweise kein Ticket brauchte und deshalb nicht anstehen musste.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-eGLE5M8_drM/Tjp5HbTD7HI/AAAAAAAACI4/ZsZTENMa-3Y/s1600/DPP_0242.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-eGLE5M8_drM/Tjp5HbTD7HI/AAAAAAAACI4/ZsZTENMa-3Y/s400/DPP_0242.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5636951052101348466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als ich am Abend auf die Piazza kam, goss es in Strömen. Das Positive daran war, dass ich so ohne Probleme einen guten Platz erlangen konnte. Und glücklicherweise hörte der Regen bald auf und es blieb über den ganzen restlichen Abend trocken. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ko2ox_0a6fQ/Tjp6YupV2EI/AAAAAAAACJA/IRPBXvI-g9o/s1600/DPP_0244.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-ko2ox_0a6fQ/Tjp6YupV2EI/AAAAAAAACJA/IRPBXvI-g9o/s400/DPP_0244.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5636952448864475202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Um 21:30 traten dann zuerst Festivalpräsident Marco Solari und Direktor Olivier Père auf die Bühne und eröffneten das diesjährige Festival. Dabei wurde viel Italienisch gesprochen, was mindestens die Hälfte des Publikums (inklusive mir) nicht verstand.  &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-NnSanumc0Fs/Tjp7CXD_6lI/AAAAAAAACJQ/wR_uv2xn7K8/s1600/DPP_0245.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-NnSanumc0Fs/Tjp7CXD_6lI/AAAAAAAACJQ/wR_uv2xn7K8/s400/DPP_0245.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5636953164088339026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Retrospektive über &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vincente_Minnelli"&gt;Vincente Minelli&lt;/a&gt; wurde durch eine herrliche Videobotschaft von Hollywoods Urgestein schlechthin, dem 94-jährigen Kirk Douglas, eingeführt. Mit witzigen Anekdoten schilderte er, wie er Minelli bei den drei gemeinsamen Filmen erlebte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-gFr7hmPiMWE/Tjp6_Wg6HDI/AAAAAAAACJI/8k_Aoz8kmc8/s1600/DPP_0246.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-gFr7hmPiMWE/Tjp6_Wg6HDI/AAAAAAAACJI/8k_Aoz8kmc8/s400/DPP_0246.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5636953112401550386" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wesentlich kürzer fiel die Videobotschaft von J. J. Abrams aus, der sich für seine Abwesenheit entschuldigte und dem Publikum ebenso viel Spass wünschte, wie es die Crew beim Machen des Filmes gehabt habe. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Anschliessend wurde dann &lt;i&gt;Super 8&lt;/i&gt; gezeigt, der beim Publikum (es hatte zahlreiche Familien) sehr gut ankam – bei mir ebenso. Trotz dem Wetter lässt sich also von einem gelungenen Festivalstart sprechen! &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-4548344144712086736?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/4548344144712086736/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=4548344144712086736' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4548344144712086736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4548344144712086736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/locarno-tag-1.html' title='Locarno – Tag 1'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-Sl0TFquS2Dc/Tjp2sD4KQII/AAAAAAAACIY/SOa96k-lf08/s72-c/DPP_0236.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-6977776310087581546</id><published>2011-08-04T11:39:00.009+02:00</published><updated>2011-08-08T16:49:33.296+02:00</updated><title type='text'>64. Filmfestival Locarno (3. - 13. August)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-LCFhpgVeVi8/TjprSIr18YI/AAAAAAAACIQ/-oF2yAN9obk/s1600/Locarno_Banner.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 191px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-LCFhpgVeVi8/TjprSIr18YI/AAAAAAAACIQ/-oF2yAN9obk/s400/Locarno_Banner.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5636935842920788354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So wie &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;letztes Jahr&lt;/a&gt; bin ich auch heuer wieder für 10 Tage im cineastischen Süden, um das zeitgenössische Autorenkino zu ergründen. Tatsächlich bietet das diesjährige Festival neben dem "üblichen" Kunst- und Weltkino jedoch überraschend üppige Hollywood-Kost: Neben &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1650062/"&gt;Super 8&lt;/a&gt;, mit dem das Festival gestern eröffnet wurde, werden etwa &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0780504/"&gt;Drive&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0409847/"&gt;Cowboys &amp;amp; Aliens&lt;/a&gt; gezeigt. Ist dies die Antwort von Festivaldirektor Olivier Père auf die zunehmende Konkurrenz des mehr amerikanisch-orientierten &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/6-zurich-film-festival-23-september-3.html"&gt;Zurich Film Festival&lt;/a&gt;? Wer weiss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch dieses Jahr habe ich ca 10-12 Filme übernommen, über die ich für &lt;a href="http://www.blogger.com/www.outnow.ch"&gt;OutNow&lt;/a&gt; schreibe. Die Reviews werden selbstverständlich auch hier aufgeschaltet, zusammen mit  (hoffentlich) regelmässigen Erfahrungsberichten und Eindrücken vom Festival.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Tagebuch:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/locarno-tag-1.html"&gt;Tag 1&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/locarno-tag-2-3.html"&gt;Tag 2 + 3&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritiken: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/les-chants-de-mandrin-kino-review.html"&gt;Le chants de Mandrin&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-6977776310087581546?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/6977776310087581546/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=6977776310087581546' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/6977776310087581546'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/6977776310087581546'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/08/64-filmfestival-locarno-3-13-august.html' title='64. Filmfestival Locarno (3. - 13. August)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-LCFhpgVeVi8/TjprSIr18YI/AAAAAAAACIQ/-oF2yAN9obk/s72-c/Locarno_Banner.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-6448657156558884660</id><published>2011-03-23T22:31:00.006+01:00</published><updated>2011-03-23T23:06:21.650+01:00</updated><title type='text'>Kameradschaft (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-zc4aAScEqSc/TYpnOLQvRyI/AAAAAAAACIE/RKPqY1uossQ/s1600/kameradschaft_1931.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-zc4aAScEqSc/TYpnOLQvRyI/AAAAAAAACIE/RKPqY1uossQ/s400/kameradschaft_1931.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5587391780945348386" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Kameradschaft&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0022017/"&gt;Kameradschaft&lt;/a&gt; (1931) wurde im Zuge einer Retrospektive im Zürcher &lt;a href="http://www.filmpodium.ch/"&gt;Filmpodium&lt;/a&gt; gezeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhalt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines Tages an der deutsch-französischen Grenze: In einem französischen Kohlenbergwerk kommt es zu einem schweren Grubenunglück. Mehr als 600 Bergleute werden dabei verschüttet. Im Bergwerk auf der anderen Seite der Grenze kehren die deutschen Arbeiter gerade von der Frühschicht zurück, als sie von dem Unglück erfahren. Einer von ihnen, Wittkopp, kann die deutschen Kumpels davon überzeugen, dass sie solidarisch mit den französischen Arbeitern sein müssen. Er stellt einen Rettungstrupp zusammen und erhält die Erlaubnis von der Direktion nach Frankreich zu fahren, um dort zu helfen. Unter dem Kommando des Obersteigers fahren sie mit ihren LKWs los. Doch die Zeit drängt.&lt;br /&gt;(frei nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kameradschaft_%28Film%29"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls einem heutigen Kinogänger der Name &lt;i&gt;Georg Wilhelm Pabst&lt;/i&gt; noch ein Begriff ist, dann ist das höchstwahrscheinlich Quentin Tarantino zu verdanken. Dieser hat den legendären deutschen Regisseur nämlich in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0361748/"&gt;Inglourious Basterds&lt;/a&gt; mehrfach erwähnt, in erster Linie in Zusammenhang mit seinem Stummfilm &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0020570/"&gt;Die weisse Hölle von Piz Palü&lt;/a&gt;. Berühmt war G. W. Pabst jedoch weniger für pathetische Bergfilme, sondern für eine realistisch-sozialkritischen Tonlage, die geradezu konträr zu den Filmen steht, welche Piz-Palü-Hauptdarstellerin Leni Riefenstahl später für die Nazis drehte (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0025913/"&gt;Triumph des Willens&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0030522/"&gt;Olympia&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;Bekannt ist Pabst unter anderem für das radikal pazifistische Werk &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0021542/"&gt;Westfront 1918&lt;/a&gt;, das sein erster Tonfilm darstellte. Politisch gesehen stand er damit 1930 bereits auf verlorenem Posten: Das Projekt der deutsch-französischen Verständigung, welches in den 20ern von den beiden Aussenministern Briand und Stresemann initiiert worden war, und damit eine friedliche Revision des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensvertrag_von_Versailles"&gt;Versailler Vertrags&lt;/a&gt; war gescheitert. Sowohl die Dritte Republik in Frankreich als auch die Weimarer Republik in Deutschland hatten keine Mehrheit der Bevölkerung mehr hinter sich und wurden von erstarkenden radikalen Kräften in die Zange genommen – den Kommunisten einerseits und den Nationalsozialisten anderseits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vor diesem Hintergrund scheint auch die Botschaft, die Pabst mit seinem nächsten Film &lt;i&gt;Kameradschaft&lt;/i&gt; (der auf einer wahren Begebenheit im Jahr 1906 basiert) verkündete, ziemlich illusorisch. In höchst symbolischen Bildern sehen wir dabei, wie die deutschen Bergarbeiter, die unterirdisch auf dem Weg zu ihren verschütteten Kollegen unterwegs sind, ein Gitter durchbrechen, das die Landesgrenze der ehemaligen Kriegsgegner markiert und über dem „Grenze 1918“ geschrieben steht. Pabst diesen Optimismus vorzuwerfen, wäre jedoch verkehrt. Bemerkenswert ist vor allem, wie unpathetisch er an die Sache herangeht und damit der Kitschgefahr, die dem Thema sicherlich innewohnt, gekonnt ausweicht. Dabei wird nichts beschönigt oder idealisiert und beispielsweise auch nicht verschwiegen, dass trotz der deutschen Hilfe die allermeisten Verschütteten nicht überlebten.&lt;br /&gt;Der Film schreckt somit auch vor (für die damaligen Verhältnisse) drastischen Darstellungen nicht zurück. Die Klaustrophobie und der Schrecken im eingestürzten Stollen wird unglaublich hautnah inszeniert, wobei in erster Linie die grandiosen Setbauten und die expressionistisch anmutende Lichtgestaltung ins Auge stechen. Die fantastische Kameraarbeit von Robert Baberske und Fritz Arno Wagner ist noch ganz der Stummfilm-Tradition verpflichtet und lehnt sich stark an die Fotographie-Bewegungen der 20er an. Dagegen ist die Tonspur natürlich noch ziemlich unausgereift und nicht mit der Komplexität und Intensität moderner Klangwelten vergleichbar. Der Vorteil daran ist, dass sich &lt;i&gt;Kameradschaft&lt;/i&gt; im Gegensatz zu anderen frühen Tonfilmen, die oft einen Rückschritt zum „abgefilmten Theater“ darstellten, grösstenteils auf die Bildspur konzentriert – der Film wäre im Grunde ohne den Ton absolut verständlich. Gesprochen wird übrigens in den Originalsprachen, also abwechselnd Deutsch und Französisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Überhaupt ist der Film sehr realistisch gehalten und steht damit im krassen Gegensatz zu den hyper-eskapistischen Tonfilmoperetten wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0022034/"&gt;Der Kongress tanzt&lt;/a&gt; (mit Lilian Harvey), welche im selben Jahr die Massen ins Kino lockten. Bezüglich der Nähe, die der Film zu seinen Figuren entfaltet, und der – man darf es schon so sagen – moralisch ehrenvollen Absicht kann &lt;i&gt;Kameradschaft&lt;/i&gt; gar als Vorgänger des Neorealismus gesehen werden, welcher nach dem Krieg in Italien Furore machen sollte.&lt;br /&gt;Wie viele neorealistische Filme auch wurde &lt;i&gt;Kameradschaft&lt;/i&gt; übrigens von den Kritikern des öfteren in die sozialistische Ecke gestellt. Diese Interpretation ist auch durchaus naheliegend, schliesslich erinnert die im Film gezeigte Solidarität zwischen den Bergarbeitern an Lenins zeitgenössische Forderung nach einem vereinten internationalen Proletariat. Bei genauerer Betrachtung erweist sich dieser Vergleich jedoch als konstruiert: Der gemeinsame Feind, gegen den sich die Männer in &lt;i&gt;Kameradschaft&lt;/i&gt; verbünden, ist das Gas und der Krieg („le gaz et la guerre“), nicht das kapitalistische System. Ausserdem steht Pabst nichts ferner, als sozialistische Propaganda der Marke Eisenstein zu betreiben. Stattdessen möchte er eine dramatische, emotionale Geschichte erzählen, die einem tiefen Humanismus und keinem Parteiprogramm verpflichtet ist.&lt;br /&gt;Dies gelingt ihm auch: In der schönsten Szene des Filmes wird ein verschütteter Franzose von einem deutschen Mitglied des Rettungstrupps gefunden. Der entkräftete, halb wahnsinnige Mann bekommt angesichts des deutsch sprechenden Mannes in Schutzuniform Panik, da er – zurückgeworfen in seine Erinnerung – vor sich plötzlich einen deutschen Soldaten in Gasmaske sieht, der im Schützengraben mit erhobener Waffe auf ihn zugestürmt kommt. Wie sich der Franzose in seinem Wahn auf den vermeintlichen Feind stürzt und ihn beinahe erwürgt, bis dieser seine Maske lüftet und dahinter ein menschliches Gesicht zum Vorschein kommt – das ist ganz grosses Kino.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aufgerundet ca. 9 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-6448657156558884660?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/6448657156558884660/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=6448657156558884660' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/6448657156558884660'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/6448657156558884660'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/03/kameradschaft-kino-review.html' title='Kameradschaft (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-zc4aAScEqSc/TYpnOLQvRyI/AAAAAAAACIE/RKPqY1uossQ/s72-c/kameradschaft_1931.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-3541094519775622151</id><published>2011-03-05T02:34:00.005+01:00</published><updated>2011-03-05T02:42:12.850+01:00</updated><title type='text'>Snowman's Land (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Psqnng5yD2o/TXGUbPH4INI/AAAAAAAACH8/m_ek7itDp-E/s1600/snowmans-land.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 176px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Psqnng5yD2o/TXGUbPH4INI/AAAAAAAACH8/m_ek7itDp-E/s400/snowmans-land.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5580404608925704402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Snowman's Land&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhalt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Walter (Jürgen Rissmann) hat Probleme mit seinem Job. Hätte er eine normale Arbeit, wäre es wahrscheinlich kein Problem, mal einen Auftrag zu vermasseln - Walter aber ist Auftragskiller. Der ungeliebte Angestellte wird also von seinem Vorgesetzten für einen "Spezialauftrag" zum Gangsterboss Berger (Reiner Schöne) geschickt, welcher zufälligerweise in einer Villa in den Bergen weit im Osten residiert.&lt;br /&gt;Unterwegs durch endlose Schneewälder trifft Walter seinen alten Bekannten Micky (Thomas Wodianka), ebenfalls auf dem Weg zu Berger. Bald kommt das ungleiche Paar bei der besagten Villa an, nur um zu erfahren, dass der Hausherr nicht zugegen ist. Überhaupt entwickelt sich die Sache ganz anders, als es sich Walter vorgestellt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwarzhumorige Komödien über Auftragskiller sind nicht unbedingt die Art von Filmen, für die Deutschland berühmt ist. Als Debüt einen solchen Film zu machen, war also eine ziemlich mutige Entscheidung von Tomasz Thomson, auch wenn oder gerade weil er dafür ein sehr geringes Budget in Kauf nehmen musste. Die geringen finanziellen Mittel merkt man &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1522296/"&gt;Snowman's Land&lt;/a&gt; jedoch kaum an, weshalb Thomson umso mehr Respekt verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginnen wir also mit den positiven Aspekten: Sympathisch an &lt;i&gt;Snowman's Land&lt;/i&gt; ist sicherlich auch, dass man dem Film anmerkt, wie gut die Stimmung am Dreh war. Die Schauspieler hängen sich so richtig rein und zeigen von Eva-Katrin Hermann über Reiner Schöne bis hin zu Hauptdarsteller Jürgen Rissmann - herrlich atypisch besetzt - überzeugende Leistungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls punkten kann Thomson mit einer für ein Erstlingswerk überaus gelungenen Inszenierung. Bereits die Drehorte sind sehr geschickt gewählt, in erster Linie der Hauptschauplatz, Bergers Villa, für die ein leerstehendes Sanatorium im Schwarzwald herhalten musste. Das verwinkelte Gebäude in Kombination mit der mystischen, bedrohlichen Schneelandschaft schafft eine dichte Atmosphäre, die gar Assoziationen mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0081505/"&gt;The Shining&lt;/a&gt; weckt. Doch nicht nur das Setdesign, sondern auch die Kamera ist stilsicher und auf hohem Niveau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bezüglich dem Genre wird sich der Fan bei &lt;i&gt;Snowman's Land&lt;/i&gt; sofort an die Filme von Quentin Tarantino und Guy Ritchie erinnern, und auch eine Prise &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/fight-club-henry-v-fargo-dvd-reviews.html"&gt;Fargo&lt;/a&gt; ist deutlich zu spüren. Das ist sehr abwechslungsreich, mit einigen unerwarteten Wendungen angereichert und in der deutschen Kinolandschaft ein erfrischend ungewohnter und durchaus eigenwilliger Beitrag. Leider erweist sich Thomson als besserer Regisseur denn Drehbuchautor. Die Dialoge sind manchmal recht klobig, die Erzählstimme führt mehr schlecht als recht durch den Film, und teilweise hängt der Film - vor allem in der zweiten Hälfte scheint sich Thomson etwas verlaufen zu haben, und der Schluss vermag nicht so recht zu überzeugen. Solche Schwächen sind für ein Erstlingswerk jedoch durchaus verzeihbar - sein Potential hat Thomson auf jeden Fall bewiesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Snowman's Land&lt;/i&gt; ist eine schwarze Komödie in einer weissen Berglandschaft, welche mit einem besseren Drehbuch das Zeug zum Kultfilm vom Format eines &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/07/in-bruges-kino-review.html"&gt;In Bruges&lt;/a&gt; gehabt hätte. Doch auch so ist ein frisches, unkonventionelles und unterhaltsames Stück Kino dabei herausgekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;abgerundet ca. 7 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-3541094519775622151?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/3541094519775622151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=3541094519775622151' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3541094519775622151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3541094519775622151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/03/snowmans-land-kino-review.html' title='Snowman&apos;s Land (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Psqnng5yD2o/TXGUbPH4INI/AAAAAAAACH8/m_ek7itDp-E/s72-c/snowmans-land.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-9219008977196421141</id><published>2011-02-06T13:43:00.017+01:00</published><updated>2011-02-06T16:25:12.228+01:00</updated><title type='text'>Jahresrückblick 2010</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TU6YTXEG6CI/AAAAAAAACHs/JWYpierNsBs/s1600/top10.2%2BKopie.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TU6YTXEG6CI/AAAAAAAACHs/JWYpierNsBs/s400/top10.2%2BKopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570557247480064034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach der Devise "besser spät als nie" hier der Rückblick auf das Kinojahr 2010, wie immer in Form einer Top 10:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0435761/"&gt;Toy Story 3&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0435761/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1285016/"&gt;The Social Network&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1285016/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0446029/"&gt;Scott Pilgrim vs. the World&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0446029/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/fantastic-mr-fox-kino-review.html"&gt;Fantastic Mr. Fox&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/fantastic-mr-fox-kino-review.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1375666/"&gt;Inception&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1375666/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1250777/"&gt;Kick-Ass&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1250777/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1424327/"&gt;Eyes Wide Open&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1424327/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1130884/"&gt;Shutter Island&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1130884/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/07/moon-kino-review.html"&gt;Moon&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/07/moon-kino-review.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1095217/"&gt;Bad Lieutenant: Port of Call - New Orleans&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich würde nicht soweit gehen und 2010 als ein "schlechtes" Kinojahr bezeichnen, doch es war sicherlich höchst mittelmässig. Vergleich man etwa mit &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/p/kinojahr-2008.html"&gt;2008&lt;/a&gt;, als die Masse an grandiosen Filmen eine Top 10 sprengten, so erreicht nur etwa die erste Hälfte der diesjährigen Top 10 dieses Niveau. Dennoch gab es auch dieses Mal viele gute, spannende Filme, auch wenn eher im kleineren Rahmen. Immerhin haben es Leonardo di Caprio und Nicolas Cage mit je zwei Filmen in die Top 10 geschafft (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1375666/"&gt;Inception&lt;/a&gt;/&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1130884/"&gt;Shutter Island&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1250777/"&gt;Kick-Ass&lt;/a&gt;/&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1095217/"&gt;Bad Lieutenant&lt;/a&gt;). Natürlich gibt es auch einige Filme, die ich verpasst habe, die aber vermutlich gute Chancen auf einen Podestplatz gehabt hätten - beispielsweise &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0775489/"&gt;L'illusionniste&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Höhepunkte des Kinojahres waren sicherlich auch das &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; und das &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/6-zurich-film-festival-23-september-3.html"&gt;6. Zürich Film Festival&lt;/a&gt;, wobei das Programm von Letzterem jedoch mehr überzeugte. Ihnen ist es sicherlich auch zu verdanken, dass die Liste der Filme, die ich 2010 gesehen habe, im Vergleich zu den Vorjahren drastisch zugenommen hat, nämlich auf insgesamt über 60 Filme. Da sich darunter zwar nicht allzu viele herausragende, aber zahlreiche überaus sehenswerte Filme befinden, hier die vollständige Liste (nur ungefähr geordnet): &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ehrenplätze:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Snowman's Land&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;El secreto de sus ojos&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;The Town&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;A Serious Man&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Sennentuntschi&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Das letzte Schweigen&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/die-hummel-kino-review.html"&gt;Die Hummel&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;The Ghost Writer&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Sehr empfehlenswert:&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Despicable Me&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/monsters-kino-review.html"&gt;Monsters&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;The Human Resources Manager&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;The Men Who Stare At Goats&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Coer Animal&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Brothers&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/03/crazy-heart-kino-review.html"&gt;Crazy Heart&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/bas-fonds-kino-review.html"&gt;Bas-Fonds&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Sehenswert:&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Ponyo&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;The Road&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Buried&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/180-kino-review.html"&gt;180°&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Robin Hood&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;The Crazies&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Invictus&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/rammbock-kino-review.html"&gt;Rammbock&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/rammbock-kino-review.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/cyrus-kino-review.html"&gt;Cyrus&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Sherlock Holmes&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;A Single Man&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Alice in Wonderland&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Harry Potter and the Deathly Hallows - Part 1&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;The Expendables&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Vergebung&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Mittelmass/Enttäuschungen:&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Iron Man 2&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Verdamnis&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/curling-dvd-review.html"&gt;Curling&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/curling-dvd-review.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Machete&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/beyond-steppes-kino-review.html"&gt;Beyond the Steppes&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/beyond-steppes-kino-review.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;The Imaginarium of Doctor Parnassus&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/american-kino-review.html"&gt;The American&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/sac-kino-review.html"&gt;Sac&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/sac-kino-review.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Prince of Persia&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/07/knight-day-kino-review.html"&gt;Knight and Day&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/nightmare-on-elm-street-kino-review.html"&gt;A Nightmare on Elm Street&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/streetdance-3d-kino-review.html"&gt;StreetDance 3D&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/au-fond-des-bois-kino-review.html"&gt;Au fond des bois&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/01/vielleicht-in-einem-anderen-leben-kino.html"&gt;Vielleicht in einem anderen Leben&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/01/vielleicht-in-einem-anderen-leben-kino.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/03/die-nagelprobe-kino-review.html"&gt;&lt;b&gt;Die Nagelprobe&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-9219008977196421141?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/9219008977196421141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=9219008977196421141' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/9219008977196421141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/9219008977196421141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/02/jahresruckblick-2010.html' title='Jahresrückblick 2010'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TU6YTXEG6CI/AAAAAAAACHs/JWYpierNsBs/s72-c/top10.2%2BKopie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-3120607044682628100</id><published>2011-01-29T12:54:00.016+01:00</published><updated>2011-01-29T14:07:48.285+01:00</updated><title type='text'>Tron (DVD Review), Tron: Legacy (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQLZcBOFkI/AAAAAAAACGw/t42yp5BBdSk/s1600/TRON.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQLZcBOFkI/AAAAAAAACGw/t42yp5BBdSk/s400/TRON.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5567587570982721090" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;Tron&lt;/i&gt; (1982) vs. &lt;i&gt;Tron: Legacy&lt;/i&gt; (2010)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;Es war einmal im Jahre 1982: Die Zeit, als man die Gewichtsangabe einer HD noch mit ihrem Speicherplatz verwechseln konnte und als in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0076759/"&gt;Star Wars&lt;/a&gt; das erste animierte Drahtgittermodell auf der Leinwand zu sehen war, ist noch frisch in Erinnerung. Da bringt Disney einen seltsamen Film ins Kino, der praktisch ausschliesslich in einer obskuren Computerwelt spielt und aussieht wie ein Arkade-Videospiel: &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0084827/"&gt;Tron&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Gut 30 Jahre später: Terabyte-HDs bekommt man praktisch nachgeworfen, dass ein ganzer Computer in die Hosentasche passt ist geradezu selbstverständlich geworden und alle Welt ist noch berauscht von &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/12/avatar-kino-review.html"&gt;Avatar&lt;/a&gt;, mit dem die Grenze zwischen Realaufnahmen und CGI endgültig verschwunden ist. Da bringt Disney unter grossem Marketing-Tamtam die Fortsetzung eines seltsamen Science-Fiction-Films aus den 80ern ins Kino. Ein heikles Unterfangen: Finanziell war der Originalfilm nicht gerade ein Erfolg und von den Massen, welche man mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1104001/"&gt;Tron: Legacy&lt;/a&gt; ins Kino locken will, kennt ihn sowieso nur ein Bruchteil. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen hat Disney eine Riesensumme in den Erstling von Joseph Kosinski (der Macher des Originals, Steven Lisberger, fungiert als Produzent) gepumpt und setzt auf erstklassige Computereffekte, welche natürlich gemäss dem &lt;i&gt;state of art&lt;/i&gt; in &lt;i&gt;mindblowing 3D&lt;/i&gt; präsentiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Handelte &lt;i&gt;Tron&lt;/i&gt; vom Hacker Flynn, der in den Cyperspace entführt wird und dort gegen eine übermächtige KI ankämpfen muss, so erzählt &lt;i&gt;Tron: Legacy&lt;/i&gt; die Geschichte seines Sohnes, der das Verschwinden des Vaters aufklären will und dabei ebenfalls in der Computerwelt landet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Neuauflage hat im Prinzip genau drei Dinge zu bieten: Die Musik, die Effekte und das Design. Das Erste ist &lt;i&gt;Daft Punk&lt;/i&gt; zu verdanken, welche für den Soundtrack engagiert wurden. Das Zweite ist eine reine Frage des Geldes, woran es wie gesagt nicht mangelte. Und das Dritte geht größtenteils auf die Kappe des Originals, denn &lt;i&gt;Tron: Legacy&lt;/i&gt; wirkt oft mehr wie ein Remake denn eine Fortsetzung. Schwer zu sagen, ob es dabei an Kreativität oder an Mut fehlte, jedenfalls hat man sich damit begnügt, die Computerwelt des Originals optisch aufzumotzen und ihr den neusten CGI-Schliff zu verpassen, statt sie weiterzudenken, weiterzuentwickeln und der heutigen technologischen Situation anzupassen. Hinweise auf aktuelle Diskussionen und Problembereiche beschränken sich auf eine kleine Einbindung der open-source-Idee zu Beginn, die jedoch nicht weiter verfolgt wird. Schade, hätte das Original dazu doch eine Steilvorlage dargestellt – schliesslich ging es in dem Film darum, dass die Programme von der Tyrannei des &lt;i&gt;Master Control Program&lt;/i&gt; befreit werden und sich frei mit ihren &lt;i&gt;Usern&lt;/i&gt; verbinden können. Auch die Eskapismusgefahr, die mit den heutigen Videospielen bekanntlich enorm angestiegen ist, liesse sich im Tron-Universum hervorragend thematisieren. Stattdessen setzt uns &lt;i&gt;Tron: Legacy&lt;/i&gt; die krude Geschichte von einer Gruppe „selbsterzeugter Programme“ vor; eine Art auserwähltes Volk mit magischen Kräften, welches alle Probleme dieser Welt lösen soll, aber vom Bösewicht – auch hier wieder eine Super-KI, diesmal aber in Gestalt von Flynn Seniors alter ego – niedergemetzelt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mann muss ehrlich sein: Der original &lt;i&gt;Tron&lt;/i&gt; hat auch nicht gerade den Oscar fürs beste Drehbuch verdient. Er bot eine verwurstelte, nicht besonders überzeugende Rahmenhandlung (ein Fehler, den die Fortsetzung geradewegs wiederholt), die aber im Prinzip völlig irrelevant wird, sobald Flynn den Cyberspace betritt (ebenso in der Fortsetzung). In diesem Moment beginnt die eigentliche Geschichte, nämlich im Grunde ein klassisches Fantasy-Abenteuer inmitten einer digitalen abstrakten Formenwelt.&lt;br /&gt;Und irgendwie funktioniert die Sache. Charakterentwicklungen und –konflikte werden zwar nur sehr begrenzt geboten, doch der junge Jeff Bridges schafft es mit seiner lockeren und frechen Art, die Sympathien auf seine Seite zu ziehen. Bereitwillig folgen wir ihm wie Alice ins Wunderland, wo er sich mit allerlei Schergen des bösen Imperiums herumschlagen muss, ein schwebendes &lt;i&gt;Bit&lt;/i&gt; als Side-Kick erhält und im Zuge seiner epischen Reise sogar bei einem magischen Brunnen Halt macht. Während die mythischen Elemente in der Fortsetzung einen Bruch mit der ultramodernen Optik darstellen, so sind sie hier allgegenwärtig und bilden geradezu ein Grundstein der Computerwelt. Die Idee, eine klassisch aufgebaute, geradezu märchenhafte Welt mit einem futuristischen Design umzusetzen, ist nicht unbedingt neu (das selbe fand auch im ersten&lt;i&gt; Star Wars&lt;/i&gt; statt), funktioniert in Tron dennoch ziemlich gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es schmerzt beinahe, zu sehen wie in &lt;i&gt;Tron: Legacy&lt;/i&gt; die Storyelemente des Originals reclyclet werden, jedoch ohne Liebe und Gespür für den Erzählfluss. Statt eine spannende Geschichte zu erzählen werden bombastische Actionszenen (die schnell öde werden, weil man nicht mitfiebert) aneinandergereiht und hin und wieder von „einfühlsamen“ Dialogen unterbrochen, die man halt auch irgendwo unterbringen musste. Diese „tiefgründigen“ Szenen funktionieren nicht, weil jede Figur im Film matt und uninteressant ist und weil mit stumpfen Standartfloskeln versucht wird,  den Konflikten eine Aura von Wichtigkeit zu verpassen. Dazu kommt das bereits erwähnte „philosophische“ Geschwafel von Schicksal und Bestimmung.&lt;br /&gt;Jeff Bridges als Quasi-Jedi-Meister hat nicht viel mehr zu tun als mit ehrwürdiger Haltung und ernster Miene in der Gegend herumzustehen oder zu meditieren, manchmal auch beides. Garrett Hedlund bietet als Flynn Jr. eine ebenso grandiose Leistung wie in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0332452/"&gt;Troy&lt;/a&gt; – er ist ein charakterloser Nobody, der sich ständig in brenzlige Situationen bringt, diese aber überraschenderweise &lt;i&gt;alle&lt;/i&gt; mit Bravour meistern kann. Da zu keinem Zeitpunkt Zweifel am guten Ausgang der Geschichte aufkommen und da sich die Gegner eher durch Unfähigkeit denn durch Gefährlichkeit auszeichnen, kommt im ganzen Film kaum Spannung auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Frage, die Effekte in &lt;i&gt;Tron: Legacy&lt;/i&gt; sind atemberaubend und der Film bietet das vielleicht tollste 3D-Erlebnis seit &lt;i&gt;Avatar&lt;/i&gt;. Im Gegensatz zu Pandora scheint bei der Erschaffung jedoch keinerlei Liebe im Spiel gewesen zu sein, denn die Welt wirkt kalt und charakterlos. Alles ist schnell, stylisch und könnte von Steve Jobs höchstpersönlich designt sein, gegen den Charme der klobigen Drahtgittermodelle von 1982 kommt das Ganze aber irgendwie nicht an. Natürlich hat &lt;i&gt;Tron&lt;/i&gt; hier einen starken Nostalgiebonus, da die verwendete Kombination von einfachen Computeranimationen mit aufwändig nachbearbeiteten Realaufnahmen rückblickend ein recht skurriles Beispiel für eine in Kinderschuhen steckende Technik darstellt. Nichtsdestotrotz haben die Bilder noch heute einen starken Reiz und es fällt nicht schwer, sich vorzustellen wie wegweisend sie vor 30 Jahren waren – während die Computertechnik in &lt;i&gt;Tron: Legacy&lt;/i&gt; lediglich teuer und aufwändig, jedoch nicht im geringsten innovativ ist. Der Mut für Experimente scheint Disney im Laufe der Jahre abhanden gekommen zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Unterschied zwischen &lt;i&gt;Tron&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Tron: Legacy&lt;/i&gt; ist im Grunde der selbe wie zwischen &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0076759/"&gt;Star Wars&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0120915/"&gt;Star Wars: The Phantom Menace&lt;/a&gt;: Teil 1 bot eine neue, fantastische Welt voller witziger Details, hatte einen sympathischen Hauptdarsteller und war technisch nicht perfekt, aber bahnbrechend umgesetzt. Teil 2 erzählt eine langweilige Geschichte, enthält Wachsfiguren statt echten Schauspielern und ist technisch makel- und lieblos umgesetzt. Aber immerhin ist da ja noch &lt;i&gt;Daft Punk&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Tron&lt;/i&gt; (1982): aufgerundet ca. 8 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Tron: Legacy&lt;/i&gt; (2010): aufgerundet ca. 6 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weitere Bilder zu &lt;i&gt;Tron&lt;/i&gt;: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQN4jMaYMI/AAAAAAAACHg/nb6KeGnqn5s/s1600/tron_1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQN4jMaYMI/AAAAAAAACHg/nb6KeGnqn5s/s400/tron_1.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5567590304507912386" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQN15RKSdI/AAAAAAAACHY/eKyT9aCFwuI/s1600/tron_2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQN15RKSdI/AAAAAAAACHY/eKyT9aCFwuI/s400/tron_2.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5567590258893801938" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQNznnQJHI/AAAAAAAACHQ/-DD9LtZ1qr4/s1600/tron_3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQNznnQJHI/AAAAAAAACHQ/-DD9LtZ1qr4/s400/tron_3.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5567590219794883698" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQNwxAU87I/AAAAAAAACHI/onDFYLhXtMg/s1600/tron_4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQNwxAU87I/AAAAAAAACHI/onDFYLhXtMg/s400/tron_4.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5567590170776368050" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQNuOzVnSI/AAAAAAAACHA/gsgihgziyGE/s1600/tron_5.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQNuOzVnSI/AAAAAAAACHA/gsgihgziyGE/s400/tron_5.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5567590127235341602" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQNqsBOOHI/AAAAAAAACG4/UyACT4HMfwY/s1600/tron_6.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQNqsBOOHI/AAAAAAAACG4/UyACT4HMfwY/s400/tron_6.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5567590066358728818" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-3120607044682628100?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/3120607044682628100/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=3120607044682628100' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3120607044682628100'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3120607044682628100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/01/tron-dvd-review-tron-legacy-kino-review.html' title='Tron (DVD Review), Tron: Legacy (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUQLZcBOFkI/AAAAAAAACGw/t42yp5BBdSk/s72-c/TRON.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-7872127720092065471</id><published>2011-01-26T22:55:00.006+01:00</published><updated>2011-01-27T00:04:20.747+01:00</updated><title type='text'>God No Say So (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCkiUqsMfI/AAAAAAAACGI/5OXyFe2p9fE/s1600/god-no-say-so.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCkiUqsMfI/AAAAAAAACGI/5OXyFe2p9fE/s400/god-no-say-so.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566630049000206834" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;God No Say So&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Film wurde im Rahmen der &lt;a href="http://www.solothurnerfilmtage.ch/"&gt;46. Solothurner Filmtage&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Der Bürgerkrieg in Sierra Leone stellt ohne Frage eines der düstersten Kapitel der Menschheitsgeschichte dar. Er begann in den frühen 90er, dauerte über 10 Jahre und forderte zehntausende zivile Todesopfer. Der Hauptkonflikt spielte sich zwischen der Rebellenorganisation RUF und den Regierungstruppen ab, im Verlaufe des Krieges griffen jedoch auch Söldnertruppen, die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS und UN-Blauhelme ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was dieses gewaltige Chaos für die Zivilbevölkerung bedeutete, versucht Brigitte Uttar Kornetzky in ihrem Dokumentarfilm &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/GodNoSaySo/"&gt;God No Say So&lt;/a&gt; zu ergründen. Zu diesem Zweck bereiste sie das Land und liess überall die Leute von ihren Kriegserlebnissen berichten. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Praxis der RUF, den Zivilisten die Hände abzuhacken, um sie symbolisch von der Teilnahme an den Wahlen abzuhalten. Kornetzky begegnet aber nicht nur Trauer und Schrecken, sondern auch Optimismus, sei bei Schulkindern oder bei einer Prostituierten.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritik: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Die Thematik des Bürgerkriegs in Sierra Leone wurde erst vor wenigen Jahren mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0450259/"&gt;Blood Diamond&lt;/a&gt; massengerecht aufbereitet. Einen geradezu entgegengesetzten Ansatz vertritt &lt;i&gt;God No Say So&lt;/i&gt;, welcher gänzlich auf eine Dramatisierung des Gezeigten verzichtet und statt dessen auf menschliche Nähe setzt. Dies gelingt Kornetzky, die den Film praktisch im Alleingang hergestellt hat, indem sie behutsam an die porträtierten Personen herangeht und sie ausführlich zu Wort kommen lässt. Auch die Kameraarbeit ist sehr schlicht und der Film besteht in erster Linie aus Interviews und „Stimmungsbildern“, welche das noch heute sehr arme Leben der Bevölkerung einfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das grosse Problem des Filmes besteht darin, dass Kornetzky die technischen und erzählerischen Elemente geradezu systematisch vernachlässigt. Dies beginnt damit, dass das ganze Material scheinbar von einem kleinen Camcorder von der Hand aus gefilmt wurde. So gross der Vorteil dessen auch sein mag – die Personen sprechen offen und ungehemmt –  die Perspektive, die dem Zuschauer eröffnet wird, ist dadurch stark eingeschränkt. Visuell interessant sind die meisten Aufnahmen auch nicht, sondern scheinen oft mehr „aufs Geradewohl“ gefilmt. Ein wirklich hautnahes Gefühl, an Ort und Stelle in Sierra Leone zu sein, kommt somit nicht auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der Schnitt, traditionell das wirkungsvollste Werkzeug des Dokumentarfilms, fällt bei &lt;i&gt;God No Say So&lt;/i&gt; dürftig aus. Im Prinzip werden die Episoden lediglich aneinandergereiht, ohne dass ein grosses erzähltechnisches Konzept zu erkennen wäre. Es gelingt nicht, die einzelnen Geschichten – so eindrucksvoll sie auch sein mögen – zu einem grossen Ganzen zu verknüpfen, wodurch der Film nur eine begrenzte innerliche Spannung aufbauen kann. Nicht besonders hilfreich ist auch der Musikeinsatz, der ziemlich ungeschickt und abgehackt ausfällt.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;God No Say So&lt;/i&gt; ist ein Dokumentarfilm, dessen humanistische Absicht zwar allgegenwärtig ist, der im Endeffekt aber nicht über das Aufzählen von Kriegsgreueln hinauskommt. Sucht man überzeugende Afrika-Dokus, ist man zum Beispiel mit &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/das-schiff-des-torjagers-kino.html"&gt;Das Schiff des Torjägers&lt;/a&gt; besser beraten. Als Einführung in die Thematik Sierra Leone eignet sich die Hollywood-Variante &lt;i&gt;Blood Diamond&lt;/i&gt; dann doch irgendwie besser.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ca. 5 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-7872127720092065471?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/7872127720092065471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=7872127720092065471' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7872127720092065471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7872127720092065471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/01/god-no-say-so-kino-review.html' title='God No Say So (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCkiUqsMfI/AAAAAAAACGI/5OXyFe2p9fE/s72-c/god-no-say-so.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-4580304918397799559</id><published>2011-01-26T16:25:00.005+01:00</published><updated>2011-01-26T16:46:24.893+01:00</updated><title type='text'>Machete Maidens Unleashed! (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUBAOuWDuaI/AAAAAAAACGA/isBlXO-oDTE/s1600/machete-maidens.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 350px; height: 265px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUBAOuWDuaI/AAAAAAAACGA/isBlXO-oDTE/s400/machete-maidens.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566519761132829090" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Machete Maidens Unleashed! &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Der Film wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/6-zurich-film-festival-23-september-3.html"&gt;6. Zurich Film Festival&lt;/a&gt; gezeigt.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;Bis in die 60er Jahre hatte im Westen wohl noch kaum einer je davon  gehört, dass die Philippinen eine der produktivsten Filmnationen der  Welt waren. Das änderte sich, als es in den 70er zahlreiche  amerikanische Produzenten nach Südostasien zog, um dort billige Horror-  und Actionstreifen zu drehen. Die Bedingungen waren dazu auch ideal,  schliesslich boten die Philippinen eine grosse bestehende Filmindustrie,  verlockende Schauplätze, kaum staatliche Richtlinien und vor allem  kostengünstige Arbeitskräfte. So entstanden in dieser Phase zahlreiche  der sogenannten Exploitation-Filme, die mit allzu leicht durchschaubaren  Mitteln versuchten, das Interesse des Zuschauers zu wecken.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In diesem Dokumentarfilm kommen die damaligen Regisseure und  Schauspieler(-innen), aber auch Filmhistoriker und -kritiker zu Wort.  Augenzwinkernd erzählen sie über diese Blütezeit des B-Movies, streuen  Anekdoten ein und können manchmal gar nicht glauben, gewisse Dinge  damals wirklich getan zu haben. Ein kickboxender Zwerg ist längst nicht  das Skurrilste, das dabei zum Vorschein kommt.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritik: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;2007 drehten Quentin Tarantino und Robert Rodriguez mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0462322/"&gt;Grindhouse&lt;/a&gt; eine Hommage an die Exploitation-Filme der 70er und 80er. Rodriguez hat seither mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0985694/"&gt;Machete&lt;/a&gt;  noch einmal nachgelegt und es scheint tatsächlich so, als würden sich  die trashigen Gewalt- und Erotikstreifen wieder zunehmender Beliebtheit  erfreuen. Mark Hartleys Dokumentation &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1623757/"&gt;Machete Maidens Unleashed!&lt;/a&gt; erscheint somit gerade zur richtigen Zeit.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Aufbau des Filmes ist grob chronologisch gegliedert und  thematisiert nebenbei die Entwicklung des Filmschaffens vor dem  Hintergrund der politischen Situation der Philippinen. Die einzelnen  Zeitabstände sind wiederum thematisch unterteilt, es werden also in  erster Linie die verschiedenen Untergenres und einige ihrer führenden  Exponenten vorgestellt. Wir erfahren beispielsweise, dass es im Subgenre  &lt;i&gt;Women in prison films&lt;/i&gt; eine eigene Richtung der &lt;i&gt;Jungle prison films&lt;/i&gt;  gibt, welche bevorzugt von Frauen handeln, die in einer diktatorischen  Bananenrepublik aus einer sadistischen Gefangenenanstalt fliehen müssen.  Kleidung ist in dieser tropischen Hitze selbstverständlich eher  überflüssig. So wird etwa &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0068273/"&gt;The Big Bird Cage&lt;/a&gt; mit dem späteren &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0119396/"&gt;Jackie Brown&lt;/a&gt;-Star Pam Grier und vom B-Movie-Meister Roger Corman folgendermassen angepriesen: &lt;i&gt;Women so hot with desire they melt the chains that enslave them!&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Neben den beiden oben Erwähnten kommen unter anderem auch&lt;i&gt; John Landis und Sid Haig&lt;/i&gt; (&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0395584/"&gt;The Devil's Rejects&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;) ausführlich zu Wort. Besonders interessant ist der Teil über&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/apocalypse-now-dvd-review.html"&gt; Apocalypse Now&lt;/a&gt;,  welcher ebenfalls zu dieser Zeit in den Philippinen gedreht wurde. Die  Situierung im Kontext der B-Movie-Industrie wirft dabei neues Licht auf  die - bekanntermassen desaströse - Produktionsgeschichte des Filmes.  Ansonsten mag &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1623757/"&gt;Machete Maidens Unleashed!&lt;/a&gt;  allerdings für Exploitation-Fans abgesehen von der Bedeutung des  besonderen Drehortes wenig Neues zu bieten haben. Auch formal sticht der  Film nicht heraus, besteht er doch vor allem aus Interviews, die mit  einer eineinhalbstündigen Trailerschau der erwähnten Filme unterlegt  ist. Wer allerdings in erster Linie den Anspruch hat, einen Überblick im  Schnelldurchlauf zu erhalten, ist auf jeden Fall bestens bedient.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Voraussetzung gibt es eigentlich nur eine: Seltsamen Humor. Wer  nämlich über diese abstrusen, meistens unfreiwillig komischen Filme, die  rosaroten Blutfontänen und Pappmaché-Monster nicht lachen kann, ist  ohne Frage fehl am Platze. Auch eine Prise Nostalgie schwingt in vielen  Interviews mit, wenn sich derjenige zurückerinnert an die Zeit, als die  Filme keine Rechtfertigung brauchten, um die Protagonistin den halben  Film mit nacktem Oberkörper herumrennen zu lassen, und als es keine  Hemmungen gab, noch so reisserisch um die Aufmerksamkeit des Zuschauers  zu buhlen. Unübertroffen ist zum Beispiel die Tagline von &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0080080/"&gt;Vampire Hookers&lt;/a&gt;: &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;"&gt;BLOOD ISN'T THE ONLY THING THEY SUCK!&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;ca. 7 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-4580304918397799559?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/4580304918397799559/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=4580304918397799559' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4580304918397799559'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4580304918397799559'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/01/machete-maidens-unleashed-kino-review.html' title='Machete Maidens Unleashed! (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUBAOuWDuaI/AAAAAAAACGA/isBlXO-oDTE/s72-c/machete-maidens.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-9057805707964437728</id><published>2011-01-26T16:13:00.004+01:00</published><updated>2011-01-26T16:25:47.004+01:00</updated><title type='text'>Einmal mehr als nur reden (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA8pwPR-CI/AAAAAAAACF4/vVvXdSCVlcU/s1600/EINMAL%2BMEHR%2BALS%2BNUR%2BREDEN.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 262px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA8pwPR-CI/AAAAAAAACF4/vVvXdSCVlcU/s400/EINMAL%2BMEHR%2BALS%2BNUR%2BREDEN.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566515827451230242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;Einmal mehr als nur reden&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Der Film wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/6-zurich-film-festival-23-september-3.html"&gt;6. Zurich Film Festival&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;Nachdem das mittelamerikanische Nicaragua 45 Jahre vom diktatorischen  Somoza-Clan regiert worden war, kam es 1977 zu einem landesweiten  Bürgerkrieg, der zwei Jahre später in der Machtergreifung der  kommunistisch-revolutionären Sandinistas mündete. Von da an führte die  USA unter Ronald Reagan Bestrebungen durch, die neue Regierung zu  stürzen, indem sie die somozische Guerilla militärisch und finanziell  unterstützte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dies führte wiederum zu einer Welle weltweiter Sympathisierung von  linken Aktivisten mit Nicaragua. Im Zuge dieser Euphorie entstand im  Jahr 1984 die Arbeitsbrigade "Februar 34", die aus fünzig Österreichern  bestand, die sich in den tiefen Dschungel im Süden des Landes begaben,  um dort bei der Errichtung von Infrastruktur-Einrichtungen zu helfen.  Das Credo der jungen Frauen und Männer: Einmal mehr als nur reden!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kritik: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Dokumentarfilm von Anna Katharina Wohlgenannt  rekonstruiert anhand zahlreicher Interviews mit den damaligen  Teilnehmern und ausführlichem Archivmaterial die Ereignisse im Februar  1984, während dem die Brigade in Nicaragua weilte. Dabei entfaltet sich  dem Zuschauer bald ein viel differenzierteres Bild als die naheliegende  Ansicht, dass es sich hier lediglich um ein unüberlegtes Unterfangen von  fünfzig naiven Friedensaktivisten handelte. Dies trifft sicher in  vielerlei Hinsicht zu, doch schon das Spektrum der Teilnehmer reichte  erstaunlich weit: Von linkskonservativen Hardlinern über engagierte  Maoisten bis hin zu Mitgliedern einer katholischen Jugendbewegung -  alles war vorhanden. Rückblickend erzählen diese Menschen einerseits  detailliert über Ablauf des Unternehmens und die Schwierigkeiten, die  sich angesichts der fremden Kultur und dem tropischen Klima ergaben.  Anderseits schildern sie unverkrampft die Träume, Ideale und politischen  Weltanschauungen, die sie zu dieser Reise bewegten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Interessanterweise spürt man bei vielen auch heute noch die  Bestürzung darüber, dass die Zeit der Revolution in Nicaragua nach gut  zehn Jahren bereits wieder vorüber war und dass aus der sozialistischen  Weltrevolution schlussendlich nichts wurde. Tatsächlich war die  Einstellung vieler österreichischen Aktivisten gegenüber den  Verhältnissen in Nicaragua anfangs nicht nur naiv, sondern auch ziemlich  arrogant. Man ging mit der Einstellung nach Mittelamerika, den "armen  Eingeborenen" dort beibringen zu müssen, wie eine soziale Revolution  gemacht wird. Es gab jedoch durchaus Teilnehmer, die nicht nur  Revolution "spielen" wollten, sondern ernsthafte politische  Veränderungen bewirken wollten und ihre Meinung diesbezüglich bis heute  nicht geändert haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Regisseurin fängt dies alles ein, ohne einen Kommentar oder gar  eine Wertung abzugeben. Stattdessen entfaltet sich ein ausführliches  Zeitdokument, welches der Gefahr der Heroisierung nicht ganz entgeht,  auch wenn das Urteil grösstenteils dem Zuschauer selbst überlassen wird.  &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/EinmalMehrAlsNurReden/"&gt;Einmal mehr als nur reden&lt;/a&gt; ist ein persönliches und facettenreiches Portrait der letzten sozialen Utopie des 20. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ca. 7 von 10 Punkten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-9057805707964437728?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/9057805707964437728/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=9057805707964437728' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/9057805707964437728'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/9057805707964437728'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/01/einmal-mehr-als-nur-reden-kino-review.html' title='Einmal mehr als nur reden (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA8pwPR-CI/AAAAAAAACF4/vVvXdSCVlcU/s72-c/EINMAL%2BMEHR%2BALS%2BNUR%2BREDEN.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-5224461658367207549</id><published>2011-01-26T15:54:00.006+01:00</published><updated>2011-01-26T16:13:49.779+01:00</updated><title type='text'>Vielleicht in einem anderen Leben (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA4wQ5ghRI/AAAAAAAACE4/TsX4swfKaY8/s1600/DPP_1589.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA4wQ5ghRI/AAAAAAAACE4/TsX4swfKaY8/s400/DPP_1589.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566511541250983186" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Vielleicht in einem anderen Leben&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Film wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/6-zurich-film-festival-23-september-3.html"&gt;6. Zurich Film Festival&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Österreich, 1945: Während der Feind bereits vor der Tür steht, werden noch immer massenweise Juden in Konzentrationslager deportiert. Eine Truppe sitzt in einem kleinen Dorf fest, da die Befehlskette der SS gerissen ist. Notdürftig werden die gut ein Dutzend Juden in einer Scheune untergebracht, wo sie hungrig und niedergeschlagen ausharren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da kommt einer der Juden, ein ehemaliger Opernsänger aus Budapest, auf die Idee, in der Scheune eine Operette aufzuführen. Anfangs halten es die Anderen für eine reine Spinnerei, doch der Sänger kann sie überzeugen, dass etwas Musik gerade an so einem Ort bitter Not tut. Mit der Hilfe einer Bäuerin (&lt;i&gt;Ursula Strauss&lt;/i&gt;) und ihrer Magd tragen sie nach und nach alles zusammen, was für die Aufführung nötig ist. Doch der Mann der Bäuerin (&lt;i&gt;Johannes Krisch&lt;/i&gt;) bekommt bald Wind von der Sache.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritik: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Keine Frage, der österreichische Film hat Hochkonjunktur. Drei Jahre in Folge waren die Ossis im Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film vertreten, mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0813547/"&gt;Die Fälscher&lt;/a&gt; gewannen sie sogar. In diesem Zusammenhang scheint &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1456110/"&gt;Vielleicht in einem anderen Leben&lt;/a&gt; von Elisabeth Scharang auf den ersten Blick prädestiniert für eine Oscar-Nomination - handelt der Film doch ebenfalls vom (bei der Academy beliebten) Nazi-Thema und porträtiert wie schon &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1149362/"&gt;Das weisse Band&lt;/a&gt; das nur oberflächlich idyllische Leben in einem bäuerlichen Dorf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum gelingt es dem Film nicht einmal annähernd, die Qualität der eben genannten Werke zu erreichen? Das hat mehrere Gründe: Wir erhalten etwa keinerlei Gefühl für das Dorf als abgeschlossener Mikrokosmos, wie es in &lt;i&gt;Das weisse Band&lt;/i&gt; so akribisch genau in Szene gesetzt wurde. Das Dorf und insbesondere die Scheune sind lediglich die Kulisse für die überaus konstruierte Story. Es scheint, als habe der Versuch, den der Story zugrundeliegenden Theaterstoff in Filmform umzugiessen, hier nicht wirklich geklappt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem starren Rahmen fliesst die Handlung ebenso zäh dahin. Nicht, dass ein gemächliches Erzähltempo aus Prinzip anzukreiden wäre, aber hier wird dem Zuschauer wirklich sehr wenig Überraschendes oder gar Packendes geboten. Zwar können sowohl der Anfang als auch der Schluss punkten, zwischendrin macht sich jedoch teilweise gähnende Langeweile breit. Diese kann der Film auch nicht durch etwaige visuelle Schauwerte kompensieren, da einerseits die Inszenierung absoluter Durchschnitt ist und anderseits für grosse Kulissen und Ähnliches schlicht kein Geld vorhanden war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geradezu ärgerlich ist der Film insofern, als die meisten Figuren reine Klischees sind: Klar, wir haben auf der einen Seite den rassistischen Vater und auf der anderen Seite die gutherzige, aber unterdrückte Ehefrau. Charaktere werden auf einige wenige Eigenschaften festgelegt, und wenn denn eine Figur eine Entwicklung durchmacht, wirkt sie viel zu überstürzt. Überhaupt mag das ganze Szenario auf der Bühne noch funktionieren, wirkt im Film jedoch schlicht unglaubwürdig: Die Juden sitzen den ganzen Tag in der Scheune herum, haben nichts anderes zu tun als eine Operette aufzuführen, und praktisch jeder scheint einfach rein und raus spazieren zu können. Was die SS-Truppe, welche die Juden begleitete, den lieben langen Tag lang macht, erfährt man ebenfalls nicht; Auf jeden Fall scheinen sie etwas Wichtigeres zu tun haben als ihre Gefangenen zu bewachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende macht es sich der Film mit der Thematik viel zu einfach: Es wird so dargestellt, als wäre der Antisemitismus nur ein oberflächlicher Irrtum einiger böser Männer, der durch Vernunft und Menschlichkeit in Sekundenbruchteil widerlegt werden kann. Dabei wird verschwiegen, dass rassische Vorurteile in der deutschsprachigen Gesellschaft sehr viel tiefer verwurzelt sind und weder erst mit den Nazis begannen, noch mit Hitlers Tod aufhörten. Statt tiefer in der Mentalität der Dorfgemeinschaft zu graben, wie es &lt;i&gt;Das weisse Band&lt;/i&gt; getan hat, ist &lt;i&gt;Vielleicht in einem anderen Leben&lt;/i&gt; schlicht ein Gutmenschen-Film, der uns nichts Neues über das Thema zu erzählen weiss.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ca. 4 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Weitere Bilder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA5iBsBmII/AAAAAAAACFw/NYrSLvB3Abs/s1600/DPP_1590.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA5iBsBmII/AAAAAAAACFw/NYrSLvB3Abs/s400/DPP_1590.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566512396161357954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA5bWtK9hI/AAAAAAAACFo/lCE-bA2qNng/s1600/DPP_1591.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA5bWtK9hI/AAAAAAAACFo/lCE-bA2qNng/s400/DPP_1591.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566512281544226322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA5U86vyuI/AAAAAAAACFg/ET1wPulyDFA/s1600/DPP_1592.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA5U86vyuI/AAAAAAAACFg/ET1wPulyDFA/s400/DPP_1592.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566512171542629090" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA5H-qx41I/AAAAAAAACFY/fwsmsYiYQ_s/s1600/DPP_1593.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA5H-qx41I/AAAAAAAACFY/fwsmsYiYQ_s/s400/DPP_1593.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566511948674229074" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA5CIkKY6I/AAAAAAAACFQ/lrLmBBV93B4/s1600/DPP_1594.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA5CIkKY6I/AAAAAAAACFQ/lrLmBBV93B4/s400/DPP_1594.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566511848251614114" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA48QO32wI/AAAAAAAACFI/7QvnQA6PO04/s1600/DPP_1595.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA48QO32wI/AAAAAAAACFI/7QvnQA6PO04/s400/DPP_1595.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566511747230587650" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA430zvAaI/AAAAAAAACFA/57ePLnI26Is/s1600/DPP_1596.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA430zvAaI/AAAAAAAACFA/57ePLnI26Is/s400/DPP_1596.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566511671149527458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-5224461658367207549?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/5224461658367207549/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=5224461658367207549' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/5224461658367207549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/5224461658367207549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/01/vielleicht-in-einem-anderen-leben-kino.html' title='Vielleicht in einem anderen Leben (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUA4wQ5ghRI/AAAAAAAACE4/TsX4swfKaY8/s72-c/DPP_1589.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-3975691816163131925</id><published>2010-10-07T09:10:00.004+02:00</published><updated>2011-01-01T19:33:03.058+01:00</updated><title type='text'>Die Hummel (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TK1zL7tIyGI/AAAAAAAACEs/QUIeUg9yir8/s1600/hummel1_thumb_700x600+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TK1zL7tIyGI/AAAAAAAACEs/QUIeUg9yir8/s400/hummel1_thumb_700x600+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5525198966696233058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Die Hummel&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Die Hummel&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/6-zurich-film-festival-23-september-3.html"&gt;6. Zurich Film Festival&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Pit ist Vertreter für Schönheitsprodukte und bemüht, auch privat den Eindruck des erfolgreichen Saubermanns zu machen. Sein Motto: Wer nichts riskiert, riskiert das Leben. Doch hinter der Fassade läuft es schon längst nicht mehr so gut, wie er sich selbst und anderen glauben machen will. Pit ist geschieden, die Beziehung zum erwachsenen Sohn ist unterkühlt und finanziell ist er weit entfernt von den schwarzen Zahlen. Ausserdem hat ihn der Zynismus seiner täglichen Arbeit, während der er älteren Damen lächelnd Lügen auftischt, innerlich geradezu ausgehöhlt.&lt;br /&gt;Bevor er seinen schicken Geländewagen und seine teuere Wohnung hergeben muss, widmet sich Pit in seiner Not den sogenannten "warmen Quellen". Er meldet sich also bei alten Schulfreunden und Bekannten, lädt sie der guten alten Zeiten wegen zu einem Essen ein und versucht dabei, ihnen seine Produkte anzudrehen. Darunter ist etwa auch Christiane (Inka Friedrich), seine Jugendliebe. Da beginnt Pit zu realisieren, wie sehr er andere Menschen durch seine Heuchlerei verletzt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritik: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Mit &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2006/WerFrueherStirbtIstLaengerTot/"&gt;Wer früher stirbt, ist länger tot&lt;/a&gt; wurde zuletzt bewiesen, wozu bayrische Komödien in der Lage sind. Dabei hatte Jürgen Tonkel eine kleine, aber feine Nebenrolle als suizidgefärdeter Radiomoderator. Beim Debutfilm von Sebastian Stern  (Regisseur und Co-Autor) darf er nun die Hauptrolle übernehmen. Dabei bringt er die Zerrissenheit zwischen dem äusserlichen Strahlemann und der innerlichen Leere überaus glaubhaft rüber und manövriert die Figur geschickt aus der Klischee-Zone. Ein wenig ein Klischee ist das nämlich schon, der schneidige Verteter, der für seinen Job die Seele verkauft hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das Drehbuch behandelt die Figuren allesamt keineswegs herablassend - wie es etwa die Coen-Brüder üblicherweise tun - sondern mit Wärme und Respekt. Sie alle fühlen sich irgendwie verloren in der hochgradig differenzierten Arbeitswelt der heutigen Zeit, sind nicht zufrieden mit ihrem Leben und sehnen sich nach menschlicher Zuneigung. Daraus ergibt sich eine sorgfältig aufgebaute Konstellation voller spannender Konflikte, auch wenn diese hie und da etwas konstruiert sind. Da gibt es etwa den jungen, unsicheren Hermann, der gerade neu bei Pits Firma anfängt und sozusagen als Spiegel von dessen jüngerem Selbst fungiert. Grossartig auch, wieviel Tiefe und Glaubwürdigkeit Stern der Freundin von Pits Sohn - das dicke Gothic-Mädchen ist an sich alles andere als eine Sympathieträgerin - in nur wenigen Szenen abgewinnen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben Szenen von bitterbösem Witz entstehen somit vor allem in der zweiten Hälfte melancholische, teilweise wirklich berührende Momente. Eingefangen werden diese von einer kaum auffallenden Handkamera und mit schlichten, ruhigen Bildern. Dabei überzeugt die subtile Symbolik der Bildsprache, etwa wenn Pit im Supermarkt in einem Meer von Preisschildern und Werbetafeln geradezu unterzugehen droht. Ein weiteres feines Detail ist die im Hintergrund immer wieder auftauchende klassische Musik unter anderem von Liszt, die sich harmonisch mit dem Soundtrack von Markus Lehmann-Horn ergänzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einzig gegen Ende fällt &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Hummel/"&gt;Die Hummel&lt;/a&gt; durch leichte Überlänge auf, selbst wenn der Film mit 87 Minuten angenehm kurz geraten ist. Insgesamt ist Stern auf jeden Fall eine herzerwärmende, treffsichere Tragikkomödie mit bissiger Gesellschaftskritik gelungen.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ca. 8 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-3975691816163131925?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/3975691816163131925/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=3975691816163131925' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3975691816163131925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3975691816163131925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/die-hummel-kino-review.html' title='Die Hummel (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TK1zL7tIyGI/AAAAAAAACEs/QUIeUg9yir8/s72-c/hummel1_thumb_700x600+Kopie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-2136547046781540313</id><published>2010-10-07T08:53:00.004+02:00</published><updated>2010-10-07T09:02:32.681+02:00</updated><title type='text'>Adopted (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TK1weIJzdwI/AAAAAAAACEk/r3vpsMhZV40/s1600/adopted.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TK1weIJzdwI/AAAAAAAACEk/r3vpsMhZV40/s400/adopted.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5525195980740458242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Adopted&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Adopted&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/6-zurich-film-festival-23-september-3.html"&gt;6. Zurich Film Festival&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Bei gewöhnlichen Adoptionsvermittlungen sieht es normalerweise so aus, dass weisse, westliche Familien Kataloge mit Bildern von schwarzen, afrikanischen Kindern durchsehen. Doch es geht auch anders! Die Organisation ADOPTED dreht den Spiess um und bietet einsamen, der hiesigen Gesellschaft überdrüssigen Westeuropäern die Möglichkeit, sich von einer afrikanischen Familie adoptieren zu lassen.&lt;br /&gt;Der Film porträtiert das Schicksal von Ludger, Gisela und Thelma, die sich von Deutschland aus aufmachen, um bei drei verschiedenen Familien in Ghana zu leben. Während der Schauspieler Ludger dort das echte Lebensglück zu finden hofft, steht die Rentnerin Gisela seit dem Tod ihres Mannes einsam und ohne Perspektive im Leben da. Thelma hingegen kommt ursprünglich aus Island, hält nichts von materiellen Werten und möchte vor allem Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen. Werden die drei finden, wonach sie suchen?&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritik:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Die Ausgangslage von &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Adopted/"&gt;Adopted&lt;/a&gt;  hat sicherlich etwas Ironisches. Ohne Zweifel ist auch die Wahl des Titels und des Werbeposters darauf ausgelegt, durch das "Einmal verkehrt herum"-Prinzip Aufmerksamkeit zu erregen. Schliesslich scheint Regisseurin Gudrun F. Widlok, die zusammen mit Rouven Reich  das Projekt leitete, den Anspruch zu haben, beim Zuschauer eine möglichst tiefgreifende Reflexion über das Verhältnis der beiden Kulturen auszulösen. Grundlage bietet dabei die provokante Frage, ob das persönliche Glück nicht eher im sozial eng verknüpften afrikanischen Dorfleben als in den isolierten Grossstadtwohnungen des Westens zu finden sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die grösste Gefahr besteht dabei darin, dass man sich als westlicher Zuschauer den romantisch-verklärten Vorstellung der afrikanischen Gesellschaft hingibt. Zu Beginn gestaltet sich der Film diesbezüglich auch ziemlich einseitig und nährt diese subjektiven Bilder mehr, statt ihnen die ungeschönte Realität entgegenzusetzen. Selbstreflexion ist jedoch durchaus vorhanden, wenn etwa Ludger bemerkt, dass es eigentlich ein Zeichen unserer Verwöhntheit ist, wenn wir freiwillig unser begütertes Leben aufgeben, um in ärmlichen Verhältnissen leben zu wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Beste an &lt;i&gt;Adopted&lt;/i&gt; ist die Unmittelbarkeit, mit der uns die Kamera in das Geschehen versetzt. Als Zuschauer ist man verblüffend nahe an den Protagonisten dran, versteht ihre Beweggründe und fühlt mit ihnen mit. Wie sie alle anfangs mehr oder weniger grosse Anlaufschwierigkeiten haben, so fühlt man sich auch als Zuschauer fremd in der neuen Umwelt und lernt die Adoptivfamilien erst mit der Zeit kennen und schätzen. Dabei werden die drei Geschichten, die in der Realität nicht gleichzeitig stattfanden, auf geschickte Weise nebeneinandergeschnitten und verweben sich zu einem facettenreichen, spannenden Gesamtbild. Trotz der Tatsache, dass mit kleinen und qualitativ nicht überragenden Camcordern gefilmt wurde, entsteht ausserdem eine geradezu fühlbare Atmosphäre des Dorf- und Stadtlebens in Ghana. Gestärkt wird sie durch den Kontrast zu den Bildern aus Deutschland, die am Anfang gezeigt werden. Auch die Musik leistet einen bemerkenswerten Beitrag dazu, Stimmung zu erzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim einen oder anderen Zuschauer mögen sich bereits während dem Film Zweifel hegen, ob die dargestellte Organisation in der Realität tatsächlich existiert oder ob es sich hier mehr um eine Art Mockumentary handelt. Verliessen die Protagonisten ihre Heimat wirklich in der Absicht, für immer in Ghana bleiben? Solche Vermutungen sind jedenfalls nicht ganz abwegig, denn die Idee begann ursprünglich tatsächlich als Kunstprojekt und nahm erst später reale Formen an. Aber darum geht es auch gar nicht. Es geht viel mehr um die Utopie, dass sich der Zuschauer mindestens einen Augenblick lang selbst vorstellen kann, hier und jetzt alles aufzugeben und sich von einer afrikanischen Familie adoptieren zu lassen. Dies gelingt dem Film eindrucksvoll.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ca. 7 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-2136547046781540313?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/2136547046781540313/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=2136547046781540313' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/2136547046781540313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/2136547046781540313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/adopted-kino-review.html' title='Adopted (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TK1weIJzdwI/AAAAAAAACEk/r3vpsMhZV40/s72-c/adopted.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-7467816723453129641</id><published>2010-10-07T08:47:00.006+02:00</published><updated>2010-10-07T09:03:59.887+02:00</updated><title type='text'>180° (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TK1uDZ8RjRI/AAAAAAAACEc/isI7gHu6N_w/s1600/180.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TK1uDZ8RjRI/AAAAAAAACEc/isI7gHu6N_w/s400/180.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5525193322635824402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;180°&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;180° - Wenn deine Welt plötzlich Kop&lt;/i&gt;f &lt;i&gt;steht&lt;/i&gt; wurd eim Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/6-zurich-film-festival-23-september-3.html"&gt;6. Zurich Film Festival&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Ein Amoklauf eines Zürcher Beamten beeinflusst auf höchst unterschiedliche Weise die Leben von rund einem Duzend Leuten. Ein junges Paar auf dem Weg zu einem Geschäftstermin überfährt zwei Jugendliche, als sie davon im Radio hören. Während das Mädchen sofort tot ist, landet der Junge türkischer Herkunft im Koma auf der Intensivstation. Dessen Eltern und drei Geschwister sind fassunglos, wobei der Konflikt zwischen den unterschiedlich stark integrierten Familienmitgliedern zum Vorschein kommt.&lt;br /&gt;Auch für die Eltern des Mädchens scheint eine Welt zusammenzubrechen: Während sich der Vater, Professor für Literatur, von der Familie entfremdet hat und mit den Avancen einer Studentin konfrontiert ist, arbeitet die Mutter in ebendem Krankenhaus, in das der türkische Junge eingeliefert wird. Währenddessen ist der Amokläufer noch immer auf der Flucht...&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritik:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Schon in der ersten Minute lässt Cihan Inan keinen Zweifel daran, dass &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Amok/"&gt;180 Grad&lt;/a&gt;  weit entfernt vom eitlen Sonnenschein der üblichen Fernseh- und Spielfilmproduktionen hierzulande ist: Nachdem ein Mann mit seiner Ex-Frau und seinem kleinen Sohn telefoniert hat, offenbart uns die Kamera ein Sturmgewehr und ein Büro voller Leichen. Hatte der Schweizer Film nicht einmal den Ruf, bieder und mutlos zu sein? Mit diesem Vorurteil möchte Regisseur und Drehbuchautor Inan ganz offensichtlich aufräumen, indem er gerade einen Amoklauf (inspiriert durch einen wahren Fall in den Achtzigern) zum Dreh- und Angelpunkt seiner Geschichte macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am meisten begeistert an &lt;i&gt;180 Grad&lt;/i&gt; sicherlich, dass der Film von Beginn weg auf überraschend hohem Niveau daherkommt. Mit eindringlicher Bildsprache und ohne unnötiges Palaver zieht uns Inan in die Story hinein und treibt sie zügig voran. Auf technischer Ebene gibt es dabei absolut nichts zu meckern. So wurde auf dem selben neuen digitalen Kamerasystem gedreht, auf dem auch &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0892255/"&gt;Che&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/09/district-9-kino-review.html"&gt;District 9&lt;/a&gt; entstanden. Die fantastische Kameraführung, die atmosphärischen Nachtaufnahmen und die naturalistische Lichtgestaltung sprechen eine deutliche Sprache: Der TV-Look, der früher noch viele Schweizer Filme kennzeichnete, ist endgültig passé!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Effektiv wurde auch der Soundtrack eingesetzt, welcher vor allem in den zahlreichen dialogfreien Szenen in den Vordergrund rückt. Hier kommt jedoch ein Problem des Filmes zum Vorschein, nämlich, dass es von allem manchmal etwas &lt;i&gt;too much&lt;/i&gt; ist. Oft wäre es nämlich nicht nötig gewesen, extra den Holzhammer hervorzuholen, um dem Gezeigten eine möglichst dramatische Stimmung zu geben. Wenn also Katastrophe an Katastrophe gereiht wird, dann beschleicht einen hie und da der Eindruck von Effekthascherei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies wird dadurch verstärkt, dass die meisten Figuren relativ eindimensional daherkommen. Während die einen Schauspieler dies gekonnt kaschieren können - zu nenen wären Christopher Buchholz, Michael Neuenschwander und Carla Juri - bleiben die anderen flach oder gehen gar völlig unter. Was beispielsweise Sabine Timoteo und Leonardo Nigro in diesem Film verloren haben ausser einem &lt;i&gt;nice-to-have&lt;/i&gt;, bleibt schleierhaft. Weiter fehlt es insgesamt an spannenden Charakterentwicklungen, wobei zahlreiche interessante Konflikte zwar angeschnitten, aber schlussendlich nur spärlich aufgelöst werden. So macht &lt;i&gt;180 Grad&lt;/i&gt; gegen Ende einen ausgefransten Eindruck und hätte locker eine weitere Viertelstunde mit überraschenden &lt;i&gt;character turns&lt;/i&gt; vertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz allem: Im Vergleich zum anderen Schweizer Querschnittsfilm der letzten Jahre, &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2008/HappyNewYear/"&gt;Happy New Year&lt;/a&gt;, überzeugt &lt;i&gt;180 Grad&lt;/i&gt; durch seine spannende und dichte Erzählweise. Inan scheut sich nicht, ernsthafte Probleme anzusprechen, und erinnert dabei im positiven Sinne an das amerikanische Vorbild &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/la-crash-black-hawk-down-untouchables.html"&gt;L.A. Crash&lt;/a&gt;. Ist der Schweizer Film etwa endlich erwachsen geworden?&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ca. 7 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-7467816723453129641?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/7467816723453129641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=7467816723453129641' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7467816723453129641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7467816723453129641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/180-kino-review.html' title='180° (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TK1uDZ8RjRI/AAAAAAAACEc/isI7gHu6N_w/s72-c/180.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-7740276032026944111</id><published>2010-10-04T00:54:00.014+02:00</published><updated>2011-03-05T02:41:20.415+01:00</updated><title type='text'>6. Zurich Film Festival (23. September - 3. Oktober 2010)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TKkNS6fXHFI/AAAAAAAACEU/_CsBZp9Hllc/s1600/zff.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TKkNS6fXHFI/AAAAAAAACEU/_CsBZp9Hllc/s400/zff.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5523961036536224850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Vor zehn Jahren hätte es sich wohl noch niemand zu träumen gewagt, dass die Stellung des traditionsreichen &lt;a href="http://www.pardo.ch/"&gt;Locarno Filmfestivals&lt;/a&gt; als grösster jährlicher Event dieser Branche je in Frage gestellt werden könnte. Heute, da nun schon die sechste Edition des &lt;a href="http://www.zurichfilmfestival.org/de/home/"&gt;Zurich Film Festival&lt;/a&gt; (ZFF) über die Bühne gelaufen ist, sieht die Sache schon etwas anders aus: Mit ihrem grösstenteils von privater Hand finanzierten Festival  (im Gegensatz zum staatlich geförderten Locarno) haben sich die beiden Organisatoren Karl Spoerri und Nadia Schildknecht bereits international einen soliden Namen gemacht. Die gut 40'000 diesjährigen Besucher sind zwar noch kein Vergleich mit den 150'000 von Locarno, aber nichtsdestotrotz bereits ein ansehnlicher Erfolg. Für eher negative Presse sorgte letztes Jahr die überraschende Verhaftung des Stargasts Roman Polanski, doch der Bekanntheit des Festivals sollte auch das nicht geschadet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derartige Skandale gab es dieses Jahr keine zu melden, höchstens die SWISS zeigte sich nicht in allzu gutem Licht, da es Adrian Grenier aufgrund einer über vierstündiger Verspätung des Fluges nicht mehr rechtzeitig zur Premiere seines Filmes &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1232206/"&gt;Teenage Paparazzo&lt;/a&gt; schaffte. Für Wirbel sorgte hingegen der Eröffnungsfilm &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Sennentuntschi/"&gt;Sennentuntschi&lt;/a&gt; von Michael Steiner, dessen hindernisreiche Produktionsgeschichte bereits ein Dauerthema in der lokalen Presse dargestellt hatte. Scheinbar war es an der Eröffnungsnacht, wo der Film uraufgeführt wurde, einigen Zuschauern nicht ganz klar, dass sie hier einen Horrorthriller mit entsprechenden visuellen Darstellungen und keinen Wohlfühl-Sonntagabend-Film zu sehen bekommen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Programm bestach dieses Jahr vor allem durch seine Fülle und Vielseitigkeit, schliesslich liefen rund 70 Filme im Laufe der 11 Tage. Neben dem &lt;i&gt;&lt;b&gt;Internationalen Spielfilmwettbewerb&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;, dem &lt;i&gt;&lt;b&gt;Deutschsprachigen Spielfilmwettbewerb&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; und dem &lt;i&gt;&lt;b&gt;Internationalen Dokumentarfilmwettbewerb&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; waren unter den Filmen, die &lt;i&gt;&lt;b&gt;Out of Competition&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; liefen, zahlreiche Publikumsmagnete. Daneben sorgte vor allem die &lt;i&gt;&lt;b&gt;Neue Welt Sicht&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;, die sich dieses Jahr mit cineastischen Leckerbissen aus Australien befasste, für Überraschungen. Als Retrospektive wurden die Werke von Milos Forman gezeigt, der für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Zürcher habe ich während dem Festival natürlich praktisch im Kino Corso, wo die meisten Filme gezeigt wurden, &lt;i&gt;gewohnt&lt;/i&gt;. An die Akkreditierung bin ich wiederum über &lt;a href="http://outnow.ch/"&gt;OutNow&lt;/a&gt; gelangt. Allerdings war der Batch am ZFF nicht einmal halb so &lt;span style="font-style: italic;"&gt;chic&lt;/span&gt; wie der von &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;Locarno&lt;/a&gt;. Auch das ganze Prozedere mit dem Ticketholen erwies sich als ziemlich mühsam, einerseits da die Leute an den Kassen kaum informiert schienen, anderseits weil die Pressevorführungen für mich zu sehr ungünstigen Zeiten stattfanden. Weiter gab es hie und da Probleme beim Abspielen, was insbesondere dann etwas peinlich ist, wenn der Regisseur des gezeigten Filmes im Publikum sitzt.&lt;br /&gt;Natürlich ist auch Positives zu vermelden. Die Fragerunden mit dem Filmemachern im Anschluss der Vorstellungen waren oft aufschlussreich und persönlich, vor allem bei &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/SnowmanSLand/"&gt;Snowman's Land&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Amok/"&gt;180°&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/BeijingPunk/"&gt;Beijing Punk&lt;/a&gt;. Gerade die Organisation des Dokumentarfilm-wettbewerbs machte einen überaus kompetenten Eindruck und es war auch überhaupt kein Problem, mit den Leuten nachher ins Gespräch zu kommen. Die "richtigen" Stars waren für Normalbürger natürlich nicht derart zugänglich, wenn man von ihnen denn überhaupt etwas mitbekam. Ein glamouröses Zentrum, das der &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-4.html"&gt;Piazza Grande&lt;/a&gt; in Locarno entsprechen würde, hat sich in Zürich nämlich noch nicht herausgebildet. Das Vordach des Kino Corso reicht dafür schlicht nicht aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir aber zu dem, worum es beim Festival ja eigentlich geht: Die Filme. 13 Stück habe ich davon gesehen und zu meinem völligen Überraschen reichten sie allesamt von gut bis sehr gut. Entweder hatte ich da ein besonders glückliches Händchen oder das Festivalprogramm war tatsächlich eine Meisterleistung. Vor allem die fünf Dokumentarfilme traten hervor, aber auch der Schweizer Film präsentierte sich mir mit &lt;i&gt;Sennentuntschi&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;180°&lt;/i&gt; in einem Licht, wie man es sonst gar nicht kennt. Übertroffen wurde er lediglich vom Deutschen Film, der einmal mehr für Qualität stand. Die beiden besten Filme, die ich am Festival gesehen habe, waren somit einerseits &lt;i&gt;Snowman's Land&lt;/i&gt;, ein schwarzhumoriger Krimi aus Deutschland, anderseits &lt;i&gt;Teenage Paparazzo&lt;/i&gt;, eine faszinierende Auseinandersetzung von Adrian Grenier, selber jeweils Ziel der Blitzlichtgewitter, mit einem 13-jährigen Jungen, der sich jeden Tag auf die Jagd nach Promis macht.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Goldenen Augen der drei Wettbewerbskategorien gewannen schlussendlich&lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/WomanWithABrokenNose/"&gt; The Woman with a Broken Nose&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/DayIWasNotBorn/"&gt;Das Lied in mir&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Armadillo/"&gt;Armadillo&lt;/a&gt;. Davon habe ich leider keinen gesehen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Reviews: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/180-kino-review.html"&gt;180°&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/die-hummel-kino-review.html"&gt;Die Hummel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/adopted-kino-review.html"&gt;Adopted&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/01/machete-maidens-unleashed-kino-review.html"&gt;Machete Maidens Unleashed!&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/03/snowmans-land-kino-review.html"&gt;Snowman's Land&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/01/einmal-mehr-als-nur-reden-kino-review.html"&gt;Einmal mehr als nur reden&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2011/01/vielleicht-in-einem-anderen-leben-kino.html"&gt;Vielleicht in einem anderen Leben&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-7740276032026944111?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/7740276032026944111/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=7740276032026944111' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7740276032026944111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7740276032026944111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/10/6-zurich-film-festival-23-september-3.html' title='6. Zurich Film Festival (23. September - 3. Oktober 2010)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TKkNS6fXHFI/AAAAAAAACEU/_CsBZp9Hllc/s72-c/zff.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-2834596838836034243</id><published>2010-09-25T11:04:00.006+02:00</published><updated>2010-09-25T11:22:43.148+02:00</updated><title type='text'>Fantastic Mr. Fox (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-C727AoI/AAAAAAAACCc/bJpl7V31JpI/s1600/2009_fantastic_mr_fox_007.2.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-C727AoI/AAAAAAAACCc/bJpl7V31JpI/s400/2009_fantastic_mr_fox_007.2.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520777675863163522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Fantastic Mr. Fox&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Fantastic Mr. Fox&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des 8. Internationalen Festivals für Animationsfilm Baden (&lt;a href="http://www.fantoche.ch/2010/"&gt;Fantoche&lt;/a&gt;) gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Mr. Fox (Stimme von George Clooney), seines Zeichens passionierter Hühnerdieb, hat seinen Job seiner Frau (Stimme von Meryl Streep) zuliebe an den Nagel gehängt. Heute arbeitet der "Fuchs von Welt" bei der Zeitung, obwohl er weiss, dass seine Kolumne eh niemand liest. Eines Tages entdeckt Mr. Fox die Anzeige eines leerstehenden Baumhauses und wittert die Gelegenheit, endlich seine Höhle loszuwerden. Er kauft den Baum, obwohl im sein Anwalt, der Dachs (Stimme von Bill Murray), davon abrät. Zufälligerweise liegen nämlich nicht weit davon die Farmen der berüchtigtsten Bauern des Tales, Boggis, Bunce und Bean, welche unter anderem die grösste Hühnerfarm des Landes führen. Doch Mr. Fox führt etwas im Schilde.&lt;br /&gt;Währenddessen gilt sein Sohn Ash (Stimme von Jason Schwarztman) in der Schule als Aussenseiter und versucht vergeblich, seinem intelligenten und sportlich begabten Vater nachzueifern. Keine grosse Hilfe ist dabei Cousin Kristofferson, der für einige Tage zu Besuch kommt und all das zu sein scheint, was Ash nicht ist. Nicht genug, dass er bei den Mädchen beliebt ist und Karate kann, sogar im Schmetterkrachen ist er besser!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Filmemacher &lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0027572/"&gt;Wes Anderson&lt;/a&gt; war bisher vor allem bekannt durch skurrile Indiekomödien und seine Zusammenarbeit mit Owen Wilson und Bill Murray. Mit der Verfilmung des Kinderbuches "Der fantastische Mr. Fox" von Roland Dahl  liefert er nun seinen ersten Animationsfilm ab. Obwohl diese heutzutage in den meisten Fällen ausschliesslich am Computer und in 3D entstehen, beschloss Anderson, für seinen Film auf die "altmodische" Technik des Stop Motion zurückzugreifen. Dabei wies er die Animatoren an, die Bewegungen der Figuren absichtlich abrupt und sprunghaft statt flüssig und abgerundet zu gestalten. Ausserdem wurde für die Puppen echtes Fell verwendet, welches sich schwer kontrollieren lässt und einen "Windeffekt" zur Folge hat, da sich die Haare bei jeder Berührung etwas verschieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem ähnlichen Anspruch ging Anderson an den Erzählstil des Filmes heran. Statt eines runden und möglichst simplen Spannungsbogens, wie es bei Kinderfilmen fälschlicherweise häufig erwartet wird, erzählen Anderson und sein Co-Autor Noah Baumbach die Geschichte des Mr. Fox voller Tempo, Elan und schrulligen Einfällen. Dazu werden die Bilder überwiegend von keckem Rot, Gelb und Braun dominiert, was dem Film einen tollen Herbst-Look gibt. Die wunderschöne, detailverliebte Gestaltung der Szenen wird dabei von der musikalischen Untermalung ergänzt, die einerseits aus dem fabelhaften Score von Alexandre Desplat besteht, anderseits mit Songs von beispielsweise den Beach Boys und den Rolling Stones punktet. Spätestens hier spürt man auch wieder Andersons typischen Stil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Figur des Mr. Fox - im Original gesprochen von George Clooney - ist irgendwo zwischen der zivilisierten Welt der Menschen und der wilden Natur der Tiere angelegt. Einerseits kleidet er sich stilvoll, ist gebildet und begegnet allen anderen mit einer gewissen Hochnäsigkeit, anderseits kommt immer wieder das Tier in ihm zum Vorschein, sei es auch nur wenn er gierig sein Frühstück herunterschlingt. So ist es überaus erfrischend, in einem Kinderfilm einmal eine Hauptfigur zu sehen, die zahlreiche Fehler begeht und teilweise auch schlicht egoistisch und unmoralisch handelt. Darüber hinaus enthält der Film durchaus einige Szenen, die in der Figur von Mr. Fox einen weit tiefschürfenderen Konflikt aufdecken: Als "gezähmtes" Tier ist er zwiegespalten zwischen seinen Verpflichtungen als Ehemann und Teil der Gesellschaft einerseits, und einem tief verwurzelten Drang nach Wildnis, nach Abenteuer, nach Gefahr anderseits - ein höchst animalischer Trieb, der im Film schlussendlich allen Tieren innewohnt. So gesehen handelt &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0432283/"&gt;Fantastic Mr. Fox&lt;/a&gt; im Grunde von einer Revolution der Tiere gegen die Menschenwelt mit ihren Gewehren, Bauernhöfen und Eisenbahnen. Dies widerspiegelt sich in der turbulenten, ja geradezu anarchistisch anmutenden Inszenierung und kommt am beeindruckendsten in der Szene mit dem Wolf zum Ausdruck. Am Ende ist Andersons Film eine Liebeserklärung an das Wilde und Animalische, das irgendwo doch in uns allen steckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;ca. 9 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Weitere Bilder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-q7a5VHI/AAAAAAAACEE/x05SHhtl4Ng/s1600/DPP_1361.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-q7a5VHI/AAAAAAAACEE/x05SHhtl4Ng/s400/DPP_1361.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520778362940380274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-ovUMDMI/AAAAAAAACD8/_trmudM5gTE/s1600/DPP_1362.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-ovUMDMI/AAAAAAAACD8/_trmudM5gTE/s400/DPP_1362.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520778325331283138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-mExHQSI/AAAAAAAACD0/eKnVsfZyTZs/s1600/DPP_1363.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-mExHQSI/AAAAAAAACD0/eKnVsfZyTZs/s400/DPP_1363.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520778279550140706" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-jqA96gI/AAAAAAAACDs/1JpGAsq6ssU/s1600/DPP_1364.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-jqA96gI/AAAAAAAACDs/1JpGAsq6ssU/s400/DPP_1364.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520778238009141762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-ftDVEsI/AAAAAAAACDk/Rw9ZXkmd_2I/s1600/DPP_1365.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-ftDVEsI/AAAAAAAACDk/Rw9ZXkmd_2I/s400/DPP_1365.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520778170104877762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-c8fkOfI/AAAAAAAACDc/0MlxLHUEwWc/s1600/DPP_1367.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-c8fkOfI/AAAAAAAACDc/0MlxLHUEwWc/s400/DPP_1367.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520778122710235634" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-amtxOUI/AAAAAAAACDU/WkHuSqPJzaM/s1600/DPP_1368.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-amtxOUI/AAAAAAAACDU/WkHuSqPJzaM/s400/DPP_1368.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520778082504489282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-XQedXwI/AAAAAAAACDM/d_GdVztlkJM/s1600/DPP_1371.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-XQedXwI/AAAAAAAACDM/d_GdVztlkJM/s400/DPP_1371.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520778024995086082" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-UfXqw7I/AAAAAAAACDE/r2Q8Lx8_EHI/s1600/DPP_1372.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; 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cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-P6_Y_5I/AAAAAAAACC0/BxhtvxYC6n8/s400/DPP_1374.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520777898968547218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-NQLaRII/AAAAAAAACCs/9SGOUmu9yoA/s1600/DPP_1375.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-NQLaRII/AAAAAAAACCs/9SGOUmu9yoA/s400/DPP_1375.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520777853116499074" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-JSgKnfI/AAAAAAAACCk/Is9OjMrwfFg/s1600/DPP_1377.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-JSgKnfI/AAAAAAAACCk/Is9OjMrwfFg/s400/DPP_1377.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520777785020947954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Review ist erschienen auf &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2009/FantasticMrFox/Reviews/dvd/"&gt;OutNow&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-2834596838836034243?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/2834596838836034243/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=2834596838836034243' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/2834596838836034243'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/2834596838836034243'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/fantastic-mr-fox-kino-review.html' title='Fantastic Mr. Fox (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2-C727AoI/AAAAAAAACCc/bJpl7V31JpI/s72-c/2009_fantastic_mr_fox_007.2.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-1610203475643559837</id><published>2010-09-25T10:51:00.004+02:00</published><updated>2010-09-25T11:23:43.771+02:00</updated><title type='text'>The American (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ263jNQ88I/AAAAAAAACCU/1gserQOTu0o/s1600/american.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ263jNQ88I/AAAAAAAACCU/1gserQOTu0o/s400/american.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520774181732545474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;The American&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jack (George Clooney) ist ein routinierter Auftragskiller und kennt die goldene Regel: Freunde dich mit niemandem an! Trotzdem bricht er diese Regel, indem er sich während eines Auftrags in Schweden in eine Frau verliebt. Nach einem unglücklichen Zwischenfall liegt sie zusammen mit zwei anderen Männern tot im Schnee.&lt;br /&gt;Jack muss fliehen und taucht auf den Rat seines Auftraggebers Pavel (Johan Leysen) hin in einem kleinen italienischen Dorf unter. Dort freundet er sich wider Willen mit Priester Benedetto (Paolo Bonacelli) und der Prostituierten Clara (Violante Placido) an. Doch bald trifft sein neuer Auftrag ein: Er muss für die Killerin Mathilde (Thekla Reuten) eine besonders ausgefeilte Waffe bereitstellen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritik: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mit seinem Kinodebüt &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/control-kino-review.html"&gt;Control&lt;/a&gt; ist Starfotograf Anton Corbijn  einer der besten britischen Filme der letzten Jahre gelungen. Die Erwartungen an seinen zweiten Film waren dementsprechend gross. Verständlich also, dass sich Corbijn nicht auf ein Genre festlegen lassen wollte und mit dem Roman &lt;i&gt;A Very Private Gentleman&lt;/i&gt; einen Thriller verfilmte. Die Adaption mit dem Titel &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1440728/"&gt;The American&lt;/a&gt; ist dennoch viel weniger Actionfilm, als es uns der Trailer glauben machen will. Es ist schon angenehm, in den Zeiten von &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0440963/"&gt;The Bourne Ultimatum&lt;/a&gt; wieder einmal einen Hitman-Film zu sehen, der ohne ultrahektische Handkamera und Schnittfrequenz von drei Sekunden auskommt. &lt;i&gt;The American&lt;/i&gt;  ist vielmehr ein Film mit klassischer Handlung, der ebenso klassisch inszeniert wurde. Das Tempo des Filmes ist ruhig, beinahe meditativ, und die Aufnahmen bestechen vor allem durch Atmosphäre und Farbgebung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film handelt zwar von einem Auftragskiller, dessen Alltag besteht jedoch weniger aus Schiessereien und Verfolgungsjagden denn aus viel Einsamkeit, unterbrochen von kurzen, heftigen Gewaltausbrüchen. Damit liegt Corbijn vermutlich näher an der Realität als die erwähnten Bourne-Filme, wenn man in diesem Genre überhaupt von "realistisch" sprechen kann. Es dürfte sich auch eher eine Zielgruppe mit Alter über 30 vom Film angesprochen fühlen, nicht zuletzt dank der Besetzung der Hauptrolle durch den Mr. Nespresso. Dennoch stellt sich das Problem, dass das gemächliche Erzähltempo ideal für ein Arthouse-Drama - wie etwa &lt;i&gt;Control&lt;/i&gt; - sein mag, nicht aber für einen Thriller. Somit schleppt sich &lt;i&gt;The American&lt;/i&gt; teilweise dahin, ohne dass dem Zuschauer viel geboten wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ausgangslage des Filmes - ein mysteriöser Fremder kommt in eine kleine Stadt und stellt sich als Killer heraus - erinnert stark an einen Western. So zollt Corbijn seinen Vorbildern ganz unverblümt Respekt, indem er in einer Szene im Hintergrund &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0064116/"&gt;Spiel mir das Lied vom Tod&lt;/a&gt; im Fernseher laufen lässt. Auch die Verschlossenheit und den grimmigen Blick teilt George Clooneys Rolle mit Figuren wie denen von John Wayne. Dass sein Spiel dennoch nicht wirklich herausragt, liegt daran, dass es sich nicht gross unterscheidet von Clooney in anderen Filmen wie &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/michael-clayton-kino-review-nachtrag.html"&gt;Michael Clayton&lt;/a&gt;. Die restlichen Darsteller überzeugen, aber ebenfalls ohne wirklich im Gedächtnis zu bleiben, da ihre Figuren schlussendlich nicht besonders interessant ausfallen. Erwähnenswert ist einzig Thekla Reuten, welche man möglicherweise aus &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/07/in-bruges-kino-review.html"&gt;In Bruges&lt;/a&gt; kennt, als Jacks "Arbeitskollegin".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist übrigens der Vergleich zwischen letzterem und &lt;i&gt;The American&lt;/i&gt;. Beide haben eine ähnliche Grundidee - untergetauchte(r) Killer in einem kleinen Kaff am Arsch der Welt - doch die beiden Filme könnten unterschiedlicher nicht sein. Im Vergleich zu Martin McDonaghs genialem Gespür für schwarzen Humor bleibt Corbijns Film eher fad und eintönig, auch wenn er überaus stilvoll fotografiert ist.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;abgerundet ca. 6 von 10 Punkten &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Review ist erschienen auf &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/American/Reviews/kino/"&gt;OutNow&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-1610203475643559837?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/1610203475643559837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=1610203475643559837' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/1610203475643559837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/1610203475643559837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/american-kino-review.html' title='The American (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ263jNQ88I/AAAAAAAACCU/1gserQOTu0o/s72-c/american.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-370770416726651309</id><published>2010-09-25T10:49:00.001+02:00</published><updated>2010-09-25T10:49:47.651+02:00</updated><title type='text'>Abschlussbericht 63. Filmfestival Locarno</title><content type='html'>&lt;i&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;in Arbeit&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-370770416726651309?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/370770416726651309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=370770416726651309' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/370770416726651309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/370770416726651309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/abschlussbericht-63-filmfestival.html' title='Abschlussbericht 63. Filmfestival Locarno'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-1648811220672132843</id><published>2010-09-25T10:42:00.003+02:00</published><updated>2010-09-25T10:48:28.009+02:00</updated><title type='text'>Monsters (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ23RQRV1PI/AAAAAAAACCM/VecNZc6HeAo/s1600/monsters.jpg" style="text-decoration: none;"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ23RQRV1PI/AAAAAAAACCM/VecNZc6HeAo/s400/monsters.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520770225279456498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Monsters&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Monsters&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vor sechs Jahren: Nachdem in unserem Sonnensystem ausserirdisches Leben entdeckt wurde, schickt die NASA eine Sonde aus, dieses zu erforschen. Unter mysteriösen Umständen stürzt die Sonde bei der Rückkehr über Zentralamerika ab. Wenig später beginnen in dem Gebiet seltsame Lebensformen aufzutreten. Heute: Die "infizierte Zone" erstreckt sich mittlerweile über halb Mexiko, welches unter strenger Quarantäne steht. Die vereinigten Staaten haben an ihrer Südgrenze eine grosse Mauer errichtet, um die Aliens draussen zu halten.&lt;br /&gt;In diesem bürgerkriegsähnlichen Chaos bekommt der Journalist Andrew (Scoot McNairy) den Auftrag, die Tochter seines Chefs (Whitney Able) sicher nach Hause zu bringen. Doch als sie die letzte Fähre verpassen, treffen sie die waghalsige Entscheidung, es auf dem Landweg nach Norden zu wagen. Andrew heuert eine handvoll Söldner an, die sie als Geleitschutz durch den dichten Dschungel führen sollen. Doch reicht das gegen die unbekannte Gefahr, die dort lauert?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritik: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Beschäftigt man sich mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1470827/"&gt;Monsters&lt;/a&gt;, kommt man nicht umhin, sich mit dessen aussergewöhnlicher Produktionsgeschichte auseinanderzusetzen. Sein Spielfilmdebüt hat Gareth Edwards  nämlich für läppische 20'000 Dollar und praktisch im Alleingang auf die Beine gestellt. Ohne Drehgenehmigung, ohne genaues Drehbuch und vor allem ohne richtige Crew hat er sich mit seinen beiden Hauptdarstellern und einem gewöhnlichen Camcorder auf eine Reise durch Mexiko gemacht und gefilmt, wo es eben gerade ging. Danach hat er nicht nur das dabei gesammelte Material mühsam zu einem eineinhalbstündigen Spielfilm zusammengeschnitten, er hat auch sämtliche Visual Effects am Heimcomputer selbst erstellt. Das Resultat: &lt;i&gt;Monsters&lt;/i&gt; ist nicht weniger als die wohl bis dato beeindruckendste Behind-the-Cameras-One-Man-Show überhaupt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thematisch erinnert der Film stark an &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/09/district-9-kino-review.html"&gt;District 9&lt;/a&gt;, auch wenn Edwards bereits mitten in den Dreharbeiten war, als Neil Blomkamps Überraschungshit anlief. Dennoch unterscheidet sich die Herangehensweise der beiden Filme schlussendlich deutlich: Während &lt;i&gt;District 9&lt;/i&gt; je länger desto mehr sprichwörtlich zu einem Action-Kracher mutiert, täuscht bei &lt;i&gt;Monsters&lt;/i&gt; der Eindruck eines actionreichen Science-Fiction-Thrillers, welcher vom Trailer nahegelegt ist. Treffender ist es, den Film als Drama mit sowohl schauerlichen als auch romantischen Elementen zu charakterisieren. So nennt Edwards auch &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0335266/"&gt;Lost in Translation&lt;/a&gt; als einer seiner Hauptinspirationspunkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirklich viel Handlung hat &lt;i&gt;Monsters&lt;/i&gt; tatsächlich nicht zu bieten. Im Zentrum steht viel mehr das Seherlebnis, welches einen die Welt unmittelbar durch die Augen der Protagonisten erfahren lässt. Dank deren frischem, häufig improvisierten Spiel und der dokumentarischen Kameraführung hat man das Gefühl, wirklich dabei zu sein und das Geschehen hautnah zu erleben. In seinem Anspruch, die Geschichte möglichtst realitätsnah zu erzählen, weckt &lt;i&gt;Monsters&lt;/i&gt; somit spannende Assoziationen mit den Dogma-Filmen. Nebenbei wird überaus geschickt durch Anspielungen auf aktuelle politische Debatten eine gewisse Tiefgründigkeit geschaffen. So wird das Einwanderungsproblem der USA, aber etwa auch die moralische Fragwürdigkeit von Kriegsreportagen angesprochen. Dies nimmt aber nicht ansatzweise die Dimension der Apartheid-Analogie des erwähnten &lt;i&gt;District 9&lt;/i&gt; an, und doch hilft es &lt;i&gt;Monsters&lt;/i&gt;, dem Zuschauer die Konflikte vertraut und realitätsnah erscheinen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade nur, dass der Film das Interesse des Zuschauers nicht über die ganze Zeit aufrechterhalten kann und am Ende ein grosses Finale vermissen lässt. Spätestens hier macht sich wieder das begrenzte, beziehungsweise schlicht nicht vorhandene Budget bemerkbar. Dennoch ist &lt;i&gt;Monsters&lt;/i&gt; ein reiner Triumph: Ohne vergleichbare Mittel hat Edwards einen Film geschaffen, der Millionenprodukten aus Hollywood in Sachen Kreativität und Innovationslust locker das Wasser reichen kann. Wir sind gespannt darauf, was dieser Mann zustande bringt, wenn er dann einmal auch etwas Geld zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;aufgerundet ca. 8 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-1648811220672132843?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/1648811220672132843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=1648811220672132843' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/1648811220672132843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/1648811220672132843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/monsters-kino-review.html' title='Monsters (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ23RQRV1PI/AAAAAAAACCM/VecNZc6HeAo/s72-c/monsters.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-477841763293437301</id><published>2010-09-25T10:35:00.005+02:00</published><updated>2010-09-25T10:43:50.211+02:00</updated><title type='text'>Saç (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ21kZRvaeI/AAAAAAAACCE/aVKit1diSUY/s1600/sac.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ21kZRvaeI/AAAAAAAACCE/aVKit1diSUY/s400/sac.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520768355091311074" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Saç&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Saç&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhalt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den ganzen Tag lang steht Hamdi (&lt;i&gt;Ayberk Pekcan&lt;/i&gt;) in seinem Laden in einem schäbigen Viertel Instanbuls. Im ganzen Raum stehen Büsten auf Regalen an den Wänden: Hamdi verkauft Perücken. Er selbst redet kaum, raucht die ganze Zeit und ist sehr einsam. Lange zu leben hat er nicht mehr - er hat Krebs - und würde vor seinem Tod höchstens mal gerne nach Brasilien gehen, das er von einer Werbetafel vor seinem Laden kennt.&lt;br /&gt;Eines Tages kommt Meryem (&lt;i&gt;Nazan Kesal&lt;/i&gt;) zu ihm in den Laden und möchte ihm ihr Haar verkaufen. Als sie ihr Kopftuch löst, staunt Hamdi nicht schlecht: Ihr schwarzes Haar reicht bis über die Hüfte hinab. Langsam schneidet es Hamdi ab. Als Meryem seinen Laden verlässt, folgt er ihr heimlich. Es stellt sich heraus, dass sie in einem Einkaufszentrum arbeitet und ein distanziertes Verhältnis zu ihrem Mann (&lt;i&gt;Riza Akin&lt;/i&gt;) hat. Hamdi kann nicht mehr von ihr ablassen und folgt Meryem Tag und Nacht. Die Situation wird immer bizarrer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Sac/"&gt;Saç&lt;/a&gt; ist der vierte Spielfilm des Türken Tayfun Pirselimoglu, der sowohl Regie führte als auch das Drehbuch schrieb. Dass er zuvor in Wien Malerei studiert hatte, merkt man auch seinem neusten Werk an. Schliesslich glänzt &lt;i&gt;Saç&lt;/i&gt;  in erster Linie durch seine Bilder, die allesamt perfekt komponiert, aufwändig ausgeleuchtet und mit gezielter Symbolik angereichert sind. Mit seiner eindringlichen Bildsprache gelingt es Pirselimoglu, ein Istanbul voller Melancholie und Einsamkeit darzustellen. Die Figuren kehren immer wieder an die selben verlassenen Orte zurück und auch gewisse Einstellungen kommen immer wieder. Dabei wird das Geschehen sehr statisch inszeniert, und folgerichtig bewegt sich auch die Kamera kaum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht genug, dass sich die Figuren im ganzen Film sehr langsam und bedächtig bewegen, sie reden auch kaum. Wenn dann mal ein Dialog stattfindet, ist er knapp und aufs Notwendige beschränkt. Vielmehr scheinen die Figuren über Blicke zu kommunizieren, während ihre Körper wie festgefahren zwischen den Mauern und Wänden wirken. Umso unerwarteter kommt der kurze Gewaltausbruch am Ende. Über das Innenleben der Protagonisten erfahren wir aber sogar in dieser Szene kaum etwas, beziehungsweise können nur durch Andeutungen darauf schliessen. Generell bleibt es im Dunkeln, was denn nun Hamdis Plan ist oder ob er überhaupt einen hat. Geradezu schwebend bewegt er sich durch die Stadt, wobei sein Laden und der Blick aus dem Fenster den Ausgangspunkt markiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Möglicherweise stellt das immer wiederkehrende Bild von Hamdi, wie er allein in einem Raum voller "toter", ihn anstarrender Köpfe steht, eine Metapher für Isolation des Einzelnen in der modernen türkischen Gesellschaft dar. Denn egal, ob sich die Figuren zuhause im dunklen Wohnzimmer oder im Bus voller Leute befinden, sie sind stets einsam und isoliert. Dabei betont Pirselimoglu den Kontrast zwischen dem modernen, schnellen Stadtleben und der langsamen, islamischen Tradition. Auf visueller Ebene ist das geschickt dargestellt, indem man etwa einmal in einem verlassenen, kargen Dorf im Hintergrund die Autobahn vorbeidonnern sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles schön und gut, ändert aber nichts daran, dass sich der Film dahinschleppt. Es geschieht einfach zu wenig. Pirselimoglu nimmt sich viel Zeit für die Entwicklung der Handlung, ohne dem Zuschauer wirklich einen Grund zu geben, mit Hamdi mitzufühlen. Erst gegen Ende kommt etwas Dynamik in die Sache, und der Schluss fällt sowohl extrem bizarr als auch ziemlich unbefriedigend aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Saç&lt;/i&gt; ist toll fotographiert, aber höchstens für Arthouse-Fans wirklich interessant. Ein richtiger Festivalfilm eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;ca. 6 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-477841763293437301?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/477841763293437301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=477841763293437301' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/477841763293437301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/477841763293437301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/sac-kino-review.html' title='Saç (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ21kZRvaeI/AAAAAAAACCE/aVKit1diSUY/s72-c/sac.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-1969152445321176468</id><published>2010-09-25T10:27:00.005+02:00</published><updated>2010-09-25T10:53:54.760+02:00</updated><title type='text'>Curling (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ20FloSXaI/AAAAAAAACB8/C7NUzaqIKog/s1600/curling.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ20FloSXaI/AAAAAAAACB8/C7NUzaqIKog/s400/curling.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520766726319529378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Curling&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Curling&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt und dort mit dem goldenen Leoparden für den besten Regisseur und den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Die 12-jährige Julyvonne (Philomène Bilodeau) ist kein normales Kind. Von ihrem Vater Jean-François (Emmanuel Bilodeau) wird sie gehütet wie sein Augapfel, während ihre Mutter in der psychiatrischen Anstalt sitzt. Die beiden wohnen im Vorort einer Stadt in Québec. Julyvonne verlässt das Haus praktisch nie und wurde ihr ganzes Leben daheim unterrichtet - allerdings nur mit mässigem Erfolg, da sie nicht einmal die einfachste Rechenaufgabe lösen kann. Dennoch ist ihr Vater überzeugt davon, dass eine öffentliche Schule nicht das richtige für seine Tochter ist.&lt;br /&gt;Jean-François arbeitet tagsüber in einer Bowlinghalle, nachts in einem zwielichtigen Motel, hat aber ebenfalls wenig Kontakt mit der Gesellschaft. Erst nach einer Reihe von Vorfällen beginnt er zu realisieren, dass etwas in seinem Leben nicht stimmt. Doch währenddessen macht seine Tochter bereits ihre ganz eigene Entwicklung durch, nachdem sie im Wald einen schaurigen Fund gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denis Côté ist ja nicht gerade bekannt dafür, dass er leicht zugängliche Filme macht. Dennoch könnte &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Curling/"&gt;Curling&lt;/a&gt;  im Vergleich zu seinen anderen Werken eher für die Masse geeignet sein, allein dank der Tatsache, dass er sowohl auf inhaltlicher wie auf formaler Ebene Assoziationen mit &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/fight-club-henry-v-fargo-dvd-reviews.html"&gt;Fargo&lt;/a&gt;  weckt. Einerseits enthält die Handlung zahlreiche morbide und skurrile Elemente, anderseits spielt sie sich in einer verschneiten, abgelegenen Vorortgegend ab. Viel mehr Gemeinsamkeiten sind da aber nicht, da &lt;i&gt;Fargo&lt;/i&gt; natürlich viel stärker der klassischen Hollywood-Erzählstruktur verpflichtet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Côté hingegen erzählt seinen Film in sehr wenigen, sehr langen Einstellungen. Diese sind dann meist auch sehr statisch und ruhig, weshalb man sie zu Beginn ohne Probleme zählen könnte. Ebenfalls schon von Anfang an sticht die künstlerische Absicht hervor, Einsamkeit und Abgeschiedenheit darzustellen, etwa wenn über einer vereisten Strasse in einem endlosen Schneefeld der Filmtitel erscheint. Damit wird auch schon etabliert, welches visuelle Kernthema sich durch den ganzen Film ziehen soll: die Farbe Weiss. Diese findet sich praktisch überall - ob in der Natur, auf den verlassenen Strassen oder in kahlen Innenräumen. Oft wirken die Bilder geradezu, als seien sie mit wenig Farbe auf eine leere, weisse Leinwand gemalt worden. So wird den Zuschauern die Kälte und Kargheit der Welt innerhalb und ausserhalb der Figuren unmissverständlich klargemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während bei der Bildgestaltung also sehr genau darauf geachtet wurde, was gezeigt wird, fällt bei der Montage eher das auf, was eben nicht gezeigt wird. Wir erfahren wenig über die Hintergründe der Figuren, und innerhalb der Geschichte werden teilweise unvermittelt Ereignisse übersprungen. So verzichtet Côté bewusst auf einen abgerundeten Erzählfluss und mutet dem Publikum zu, Initiative zu ergreifen und sich von selbst für das Geschehen zu interessieren. Das fällt etwas schwer, da der Grundkonflikt zwar gegeben ist, sein Verlauf jedoch lediglich angedeutet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Beginn weg spürt man, dass hinter der Fassade des harmonischen Vater-Tochter-Verhältnisses etwas nicht stimmt. Man wartet gewissermassen auf eine Explosion, welche die Probleme löst oder zumindest offenlegt, was von Côté aber bewusst - vermutlich aus Überzeugung - verweigert wird. So bleibt alles vage und unpräzise. Zum Schluss belässt es Côté dann auch mit dem Hinweis auf einen etwaigen Heilungsprozess. Das Problem an &lt;i&gt;Curling&lt;/i&gt; ist aber weniger, dass er seine Geschichte reduziert und zurückhaltend erzählt, sondern dass ebendiese im Endeffekt banal und irgendwie belanglos ist.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;abgerundet ca. 6 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-1969152445321176468?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/1969152445321176468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=1969152445321176468' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/1969152445321176468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/1969152445321176468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/curling-dvd-review.html' title='Curling (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ20FloSXaI/AAAAAAAACB8/C7NUzaqIKog/s72-c/curling.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-4312237153098812718</id><published>2010-09-25T10:21:00.003+02:00</published><updated>2010-09-25T10:27:13.729+02:00</updated><title type='text'>Beyond the Steppes (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2yU2VelXI/AAAAAAAACB0/GEBleSIId9M/s1600/steppes.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2yU2VelXI/AAAAAAAACB0/GEBleSIId9M/s400/steppes.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520764789478823282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Beyond the Steppes&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Beyond the Steppes&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Polen 1940: Nina (&lt;i&gt;Agnieszka Grochowska&lt;/i&gt;) muss sich allein um ihr Baby Anton kümmern, da ihr Mann Roman (&lt;i&gt;Borys Szyc&lt;/i&gt;) als Offizier im Krieg ist. Als die sowjetischen Truppen die Stadt einnehmen, wird Nina mit zahlreichen anderen Frauen und Kindern deportiert. Nach einer langen Reise erreichen sie die Farm, auf der sie arbeiten sollen. Das Leben ist hart und die russischen Aufseher erbarmungslos, doch die Freundschaft zu Jadwiga (&lt;i&gt;Aleksandra Justa&lt;/i&gt;) muntert Nina etwas auf.&lt;br /&gt;Eines Tages wird Anton krank. Da es in ihrem Lager keine Medizin gibt, bittet Nina die Wachen verzweifelt um die Erlaubnis, in die nächste Stadt mit einem Krankenhaus gehen zu dürfen. Schliesslich willigt der Kommandant ein, aber nur unter der Bedingung, dass sie Anton im Lager lässt und alleine die Medizin holen geht. Nina schliesst sich einer Gruppe mongolischer Reisender an, die auf einem Wagen durch die Steppe unterwegs ist. Wird sie es rechtzeitig schaffen, mit der Medizin zurückzukehren?&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritik: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Polnische Filme über die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf das Land gibt es wenige. Bekannt sind vielleicht die Werke von Andrzej Wajda, der etwa in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0052080/"&gt;Asche und Diaman&lt;/a&gt;t  ein vom Bürgerkrieg zwischen den Nationalisten und den Sowjets zerrüttetes Nachkriegs-Polen zeigte. Einem eher unbekannten Abschnitt der polnischen Geschichte widmet sich nun auch Vanja d'Alcantara mit ihrem Film &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1648174/"&gt;Beyond the Steppes&lt;/a&gt;. Zwar ist es eine belgische Produktion, Inspiration bildeten aber die Memoiren von d'Alcantaras' Grossmutter, die während des Zweiten Weltkriegs als sowjetische Kriegsgefangene nach Sibirien deportiert worden war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wurde bei der Produktion besonders viel Wert auf historische Authentizität gelegt. Die Regisseurin verzichtet weitgehend auf dramatisierende Ausschmückungen der Handlung, ausserdem wird originales Polnisch, Russisch und Kasachisch gesprochen. Dennoch ist &lt;i&gt;Beyond the Steppes&lt;/i&gt; kein offensichtlicher Historienfilm, geschweige denn ein Kriegsfilm. Der Zweite Weltkrieg bildet lediglich den Rahmen für Ninas Reise, vom eigentlichen Krieg ist nichts zu sehen. Dies wäre auch gar nicht möglich gewesen, da der Film mit einem Budget von 1,3 Millionen Euro kaum die Mittel dazu gehabt hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zentrum stehen somit mehr das menschliche Drama und die Leiden, welche Nina durchmachen muss. Das funktioniert soweit so gut, vor allem dank Hauptdarstellerin Agnieszka Grochowska, deren Leinwandpräsenz praktisch den ganzen Film tragen muss. Dennoch reicht das nicht für 90 Minuten, auch wenn einige sowohl schauspielerisch als auch inhaltlich starke Szenen durchaus vorhanden sind. Es fehlt jedoch an dem Geschick, diese Szenen zu einem einheitlichen Spannungsbogen zu verknüpfen und zu verdichten. Die auffallend elliptische Montage unterstützt diesen Eindruck, selbst wenn auch hier einzelne Szenen wirklich überzeugend geschnitten sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Beyond the Steppes&lt;/i&gt; braucht eine Weile, um in Fahrt zu kommen. Schliesslich hat man die Geschichte von Kriegsgefangenen und Deportierten in ähnlicher Form bereits zahlreiche Male gehört und gesehen. Während der Mittelteil in Form der sich allmählich entwickelnden, ohne Worte auskommenden Freundschaft Ninas zu den Mongolen das Highlight des Filmes darstellt, folgt wiederum ein unspektakuläres, beinahe schon belangloses Ende. Da hilft es auch nicht weiter, dass die sibirischen Landschaften atemberaubend in Szene gesetzt sind und der Film generell sehr atmosphärisch fotografiert wurde. Die Uneinheitlichkeit des Drehbuchs und das ruhige Erzähltempo führen dazu, dass &lt;i&gt;Beyond the Steppes&lt;/i&gt; auf der Handlungsebene schlicht zu wenig zu bieten hat, um wirklich zu überzeugen.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;abgerundet ca. 6 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-4312237153098812718?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/4312237153098812718/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=4312237153098812718' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4312237153098812718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4312237153098812718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/beyond-steppes-kino-review.html' title='Beyond the Steppes (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2yU2VelXI/AAAAAAAACB0/GEBleSIId9M/s72-c/steppes.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-8938415653673066500</id><published>2010-09-25T10:13:00.003+02:00</published><updated>2010-09-25T10:21:00.899+02:00</updated><title type='text'>Prud'Hommes (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2w3VeOdTI/AAAAAAAACBs/2cm78YUz09w/s1600/prud-hommes.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2w3VeOdTI/AAAAAAAACBs/2cm78YUz09w/s400/prud-hommes.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520763182929311026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Prud'Hommes&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Prud'Hommes&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Prud'hommes ist ein Arbeitergericht, das Konflikte zwischen Arbeitnehmern und -gebern regeln soll. Da diese nur allzu häufig auftreten, ist eine rasche, effiziente und verhältnismässig unkomplizierte Rechtssprechung nötig. Deshalb steht es jedem Beteiligten frei, sich von einem Anwalt, einem Gewerkschaftssekretär oder eben von niemandem vertreten zu lassen, während das Gericht stets die Möglichkeit auf eine aussergerichtliche Einigung offenhält. In den meisten Fällen findet eine solche auch statt, da schlussendlich die wenigsten Kläger wirklich vor dem Richter stehen wollen.&lt;br /&gt;Die Mehrheit der Fälle, die vom Gericht untersucht werden, handeln von einem Arbeitnehmer, der wegen einer angeblich ungerechtfertigten Kündigung gegen seinen ehemaligen Chef klagt. Dabei wird meist entweder das Wiedererlangen der Stelle oder aber Schadenersatz gefordert. Da gibt es etwa einen Chauffeur, der seine Stelle wegen eines Alkoholproblems verloren hat, oder einen jungen Automechaniker, der bestreitet, seinen Lehrmeister beleidigt zu haben. Sie alle fordern nun Gerechtigkeit.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritik: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Regisseur Stéphane Goël hat mit &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/PrudHommes/"&gt;Prud'Hommes&lt;/a&gt;  ein sicherlich interessantes und vor allem lebensnahes Thema für einen Dokumentarfilm gewählt. Schliesslich erfahren die meisten Menschen einmal eine ungerechte Behandlung durch ihren Vorgesetzten und können somit das Anliegen der gezeigten Personen ohne Weiteres nachvollziehen, vor allem wenn es existentielle Fragen auf dem Spiel stehen. Dennoch wirkt es etwas einseitig, dass sich der Film praktisch ausschliesslich auf die Sicht der Kläger, also üblicherweise der Arbeitnehmer, konzentriert. Dennoch bleibt es dem Zuschauer stets selbst überlassen, ein abschliessendes Urteil zu fällen. Ausserdem wird die ambivalente Position des Gerichts deutlich gemacht: Dank ihm erfahren die einen endlich Gerechtigkeit und Genugtun, die anderen verfahren sich vor Ort in ihrer eigenen Argumentation und stehen schlussendlich machtlos da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Zuschauer erwartet man dabei nicht nur Emotionen, sondern ein regelrechtes menschliches Drama. Dieses spielt sich im Prud'hommes nämlich tagtäglich ab, und es bleibt der Eindruck, dass die Kamera nur einen Bruchteil davon einfangen konnte. Überhaupt kommt sie nicht so nahe an die Figuren heran, wie es zu wünschen gewesen wäre - der Vergleich mit &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2008/Forteresse/"&gt;La Forteresse&lt;/a&gt; drängt sich auf -, sondern bleibt eher distanziert. Die Anwesenheit eines Filmteams bleibt dabei gerade in persönlichen Momenten gegenwärtig, etwa wenn die Personen immer wieder kurz in die Kamera blicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade auch, dass der Film keine wirklich spannende Struktur zu bieten hat. Im Prinzip werden lediglich die einzelnen Fälle aneinander- bzw nebeneinander aufgereiht, ohne dass die Montage sich besonders Mühe gibt, Bedeutungszusammenhänge zu schaffen. Die Kameraarbeit ist formal gesehen ebenfalls höchst durchschnittlich, wobei fairerweise anzumerken ist, dass im Gerichtssaal selber dafür vermutlich wenig Möglichkeiten gegeben waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Prud'Hommes&lt;/i&gt; ist ein netter Dokumentarfilm über ein interessantes Thema, der allerdings viel zu unspektakulär geraten ist, ruft man sich in Erinnerung, dass es manchen Klägern um nicht weniger als ihre Zukunft geht.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ca. 6 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-8938415653673066500?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/8938415653673066500/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=8938415653673066500' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/8938415653673066500'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/8938415653673066500'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/prudhommes-kino-review.html' title='Prud&apos;Hommes (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TJ2w3VeOdTI/AAAAAAAACBs/2cm78YUz09w/s72-c/prud-hommes.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-6523802528711527999</id><published>2010-08-14T10:29:00.009+02:00</published><updated>2010-08-14T11:06:22.170+02:00</updated><title type='text'>Locarno - Tag 7</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Am &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; - Dienstag, 10. August&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang musste ich bereits wieder um 9 Uhr im Kursaal sein, und zwar für die Pressevorführung von &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/bas-fonds-kino-review.html"&gt;Bas-Fonds&lt;/a&gt;. Der Film stammt von Isild Le Besco, welche im Piazza-Eröffnungsfilm &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/au-fond-des-bois-kino-review.html"&gt;Au fond des bois&lt;/a&gt; als Schauspielerin zu sehen war. Sicherlich kein leicht zu verdauendes Werk, hat mir der Film dann doch je länger desto mehr gefallen (&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/bas-fonds-kino-review.html"&gt;Review&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;An der anschliessenden Pressekonferenz des Filmes hatte ich dann endlich die Gelegenheit, die 27-jährige Französin in der Realität zu sehen. Trotz ihrer starken Leinwandpräsenz schien sie mir eine zurückhaltende, geradezu schüchterne Person zu sein, wie sie brav die Fragen der Journalisten beantwortete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Nachmittag hatte ich mir reserviert, um ausstehende Reviews nachzuholen. So gings erst um 19 Uhr wieder ins Kino, nämlich für meinen bisher neunten Lubitsch, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0038419/"&gt;Cluny Brown&lt;/a&gt;. Sein zweitletzter Film ist eine hinreissende Satire auf die britische Oberschicht ganz im Stil von Oscar Wilde, inklusive bissigen Seitenhieben auf das Nazi-Deutschland und für diese Zeit verblüffend explizite sexuelle Anspielungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZVTejwKyI/AAAAAAAACAE/hhIumFJ7PJI/s1600/cluny-brown.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 295px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZVTejwKyI/AAAAAAAACAE/hhIumFJ7PJI/s400/cluny-brown.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505181387615906594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da ich meinen Zug verpasste, ging ich spontan doch noch den heutigen Piazza-Film, &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/HumanResourcesManager/"&gt;The Human Resources Manager,&lt;/a&gt; sehen. Das war ein Glück, wie sich herausstellte. Zuerst wurde jedoch noch der &lt;i&gt;Pardo d’onore &lt;/i&gt;an den schweizer Filmemacher Alain Tanner verliehen, welcher sich mit einem Lebenswerk von 19 Spielfilmen einen Namen gemacht hatte. Dazu wurde eine kleine Hommage in Form eines 10-minütigen Zusammenschnitts seiner Filme gezeigt. Als Tanner dann selbst die die Bühne betrat, ehrte ihn die Piazza mit einer standing ovation. Im Kontrast war es dann geradezu peinlich, als Swisscom-Präsident Anton Scherrer die Bühne betrat und nur vereinzelte Leute im Publikum klatschten. Nichts gegen Sponsoring, aber Swisscom drängt sich wirklich zu sehr in den Vordergrund, wenn doch sogar der Preis offiziell als &lt;i&gt;Pardo d’onore &lt;b&gt;Swisscom&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; ausgeschrieben wird. Offensichtlich teilten an dem Abend auf der Piazza viele Zuschauer diese Meinung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darauf betrat auch noch das Team rund um den israelischen Streifen&lt;i&gt; The Human Resources Manager &lt;/i&gt;die Bühne, wobei sich vor allem Schauspieler Guri Alfi – er spielt den Journalisten – als ausgesprochen wortgewandt erwies. Der Film hat mich überaus positiv überrascht. Anfangs eher ein ernstes Drama, wandelt er sich mit der Zeit zu einem skurrilen, unterhaltsamen Road-movie - ich kann mir gut vorstellen, dass da eine Oscar-Nomination winkt. Bemerkenswert ist ausserdem, dass es für einmal in einer traurigen Szene nicht im Film selber, sondern beim Publikum zu regnen begann. Das nenne ich gutes Timing. Glücklicherweise dauerte der Film aber nur noch zehn Minuten.&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Eindrücke:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbSfZyvFI/AAAAAAAACBc/7ZAG55olRRg/s1600/1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbSfZyvFI/AAAAAAAACBc/7ZAG55olRRg/s400/1.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505187967732464722" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sonnenaufgang&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbPixWDAI/AAAAAAAACBU/S8V9u9PWlf0/s1600/2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbPixWDAI/AAAAAAAACBU/S8V9u9PWlf0/s400/2.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505187917096946690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Linienschiff Magadino-Locarno&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbMADgWVI/AAAAAAAACBM/0-UpNZp8sdk/s1600/3.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbMADgWVI/AAAAAAAACBM/0-UpNZp8sdk/s400/3.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505187856238270802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Pressekonferenz zu &lt;i&gt;Periferic&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbIxjn9xI/AAAAAAAACBE/PnZBNaIi3oQ/s1600/4.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbIxjn9xI/AAAAAAAACBE/PnZBNaIi3oQ/s400/4.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505187800806848274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Isild Le Besco an der Konferenz zu &lt;i&gt;Bas-Fonds&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbEEr2erI/AAAAAAAACA8/PrAl_TiUTfM/s1600/5.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbEEr2erI/AAAAAAAACA8/PrAl_TiUTfM/s400/5.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505187720042281650" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbBRjeVoI/AAAAAAAACA0/Dsu8msaUkOE/s1600/6.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZbBRjeVoI/AAAAAAAACA0/Dsu8msaUkOE/s400/6.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505187671957198466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZa93COH_I/AAAAAAAACAs/vhZfGs5Tjq0/s1600/8.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZa93COH_I/AAAAAAAACAs/vhZfGs5Tjq0/s400/8.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505187613298794482" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZa7f9cwRI/AAAAAAAACAk/aHPT8PpaPzY/s1600/9.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZa7f9cwRI/AAAAAAAACAk/aHPT8PpaPzY/s400/9.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505187572745027858" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Festivaldirektor Olivier Pere stellt den Ehrenpreis für Alain Tanner vor&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZa3_L71aI/AAAAAAAACAc/xJZ2EA4Jv1A/s1600/10.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZa3_L71aI/AAAAAAAACAc/xJZ2EA4Jv1A/s400/10.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505187512407807394" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Piazza Grande am Abend&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZa0bi3x8I/AAAAAAAACAU/KM-mUxTiZKU/s1600/11.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZa0bi3x8I/AAAAAAAACAU/KM-mUxTiZKU/s400/11.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505187451300726722" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Alain Tanner nimmt den&lt;i&gt; Pardo d'onore &lt;/i&gt;entgegen&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZawmKL41I/AAAAAAAACAM/rZeOuRxnw9Y/s1600/12.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 160px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZawmKL41I/AAAAAAAACAM/rZeOuRxnw9Y/s400/12.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505187385430500178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Team von &lt;i&gt;The Human Resources Manager&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-6523802528711527999?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/6523802528711527999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=6523802528711527999' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/6523802528711527999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/6523802528711527999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-7.html' title='Locarno - Tag 7'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZVTejwKyI/AAAAAAAACAE/hhIumFJ7PJI/s72-c/cluny-brown.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-7020335288092016780</id><published>2010-08-14T09:00:00.005+02:00</published><updated>2010-08-14T09:21:18.201+02:00</updated><title type='text'>Locarno - Tag 6</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Am &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; - Montag, 9. August&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da in der Kategorie &lt;i&gt;Appelations Suisse&lt;/i&gt; allerlei schweizer Filme der letzten Jahre gezeigt werden, nutzte ich am Morgen die Gelegenheit, &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2009/CoeurAnimal/"&gt;Coer animal&lt;/a&gt; nachzuholen. Den Abräumer am letzten schweizer Filmpreis hatte ich bei der regulären Kinoauswertung leider versäumt. Es hat sich dann auch definitiv gelohnt, den Film auf Grossleinwand zu sehen, da er die alpine Bergwelt in sehr, sehr atmosphärischen Bildern zeigt. &lt;i&gt;Coer animal&lt;/i&gt; ist intensives Schauspielkino weitab dem üblichen heiteren Sonnenschein der hiesigen Fernsehfilme. Schade, kommen die beiden Hauptdarsteller allesamt aus Frankreich. Anschliessend stellte sich die Crew noch den Fragen des Publikums, unter anderem Regisseurin Séverine Cornamusaz und Schauspieler Antonio Buil. Erzählt wurde etwa von der Schwierigkeit, mit nicht dressierten Tieren zu arbeiten, dem Anspruch, das Bergleben naturalistisch wiederzugeben, und Hauptdarsteller Olivier Rabourdins knifflige Aufgabe, sich von einem Pariser Stadtmenschen in einen ungehobelten Hinterwäldler zu verwandeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film wurde übrigens im &lt;i&gt;Fevi&lt;/i&gt; gezeigt, welches zusammen mit dem &lt;i&gt;La Sal&lt;/i&gt;&lt;i&gt;a&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;L’altra Sala&lt;/i&gt; am zweiten Festivalcenter im Südwesten Locarnos liegt. Bisher hatte ich mich vor allem bei der Piazza Grande aufgehalten, wo sowohl alle Lubitsch-Filme wie auch die Pressevorführungen gezeigt werden. Ebenfalls auf dem Fevi-Areal finden jeweils die&lt;i&gt; round tables&lt;/i&gt; statt, also die öffentlich zugängigen Diskussionen mit den Filmemachern. So war etwa am Mittag das Team von &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2009/PetiteChambre/"&gt;La petite chambre&lt;/a&gt; anwesend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich auf der Piazza Grande zu Mittag gegessen und ein wenig das hiesige Vogelleben beobachtet hatte, ging es wiederum ins Fevi an die Vorführung von &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Curling/"&gt;Curling&lt;/a&gt;, dem neuen Film von Denis Coté, Gewinner des goldenen Leoparden 2005. Passend zur Jahreszeit spielt der Film im eisigen, verschneiten Kanada. Trotz starker Atmosphäre sprang der Funken bei mir nicht ganz über (Review folgt). Am folgenden round table erklärte Coté unter anderem, dass es seine klare Absicht gewesen war, nicht über vage Andeutungen hinauszugehen.&lt;br /&gt;Für mich ging es direkt weiter in die Vorstellung von &lt;a href="http://www.blogger.com/PrudHommes"&gt;Prud’Hommes&lt;/a&gt;, einem Dokumentarfilm über ein genfer Arbeitergericht (Review folgt). Der Film wurde im La Sala gezeigt, fing jedoch wegen dem grossen Menschenandrang ca eine halbe Stunde zu spät an. Um meinen letzten Zug zu erreichen, musste ich den Film deshalb ärgerlicherweise leider fünf Minuten vor Schluss verlassen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Eindrücke:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZCIej4tbI/AAAAAAAAB_8/TSze_5y-Px8/s1600/1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZCIej4tbI/AAAAAAAAB_8/TSze_5y-Px8/s400/1.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505160307916977586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Auditorium FEVI&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZCE7fZObI/AAAAAAAAB_0/pdWNz0hxcvI/s1600/2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZCE7fZObI/AAAAAAAAB_0/pdWNz0hxcvI/s400/2.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505160246963288498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Fragerunde zu &lt;i&gt;Coer animal&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZCAwfa0BI/AAAAAAAAB_s/gifl7QhQe6g/s1600/3.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZCAwfa0BI/AAAAAAAAB_s/gifl7QhQe6g/s400/3.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505160175291125778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Forum Spazio&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZB7lKdViI/AAAAAAAAB_k/eYeoP92ZIrU/s1600/4.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZB7lKdViI/AAAAAAAAB_k/eYeoP92ZIrU/s400/4.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505160086351074850" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Swiss Films Pavilion&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZB11VlBkI/AAAAAAAAB_c/Q0AMxITwbfk/s1600/5.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZB11VlBkI/AAAAAAAAB_c/Q0AMxITwbfk/s400/5.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505159987613468226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Eingang zum La Sala und L'altra Sala&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBYPG9CqI/AAAAAAAAB_U/GxeW6eN0gVQ/s1600/6.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBYPG9CqI/AAAAAAAAB_U/GxeW6eN0gVQ/s400/6.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505159479135373986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Team von &lt;i&gt;La petite chambre&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBUqzxlRI/AAAAAAAAB_M/ak99-CsrVMI/s1600/7.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBUqzxlRI/AAAAAAAAB_M/ak99-CsrVMI/s400/7.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505159417851647250" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Piazza am Mittag&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBQsbZBTI/AAAAAAAAB_E/2gI9aYxA8ts/s1600/8.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBQsbZBTI/AAAAAAAAB_E/2gI9aYxA8ts/s400/8.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505159349566768434" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBNJkb8wI/AAAAAAAAB-8/9RkaIAc-CIM/s1600/9.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBNJkb8wI/AAAAAAAAB-8/9RkaIAc-CIM/s400/9.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505159288669860610" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBJ9MhjqI/AAAAAAAAB-0/JglRwFu6rn4/s1600/10.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBJ9MhjqI/AAAAAAAAB-0/JglRwFu6rn4/s400/10.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505159233808731810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBFcAbdeI/AAAAAAAAB-s/sdugX8i7lWk/s1600/11.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZBFcAbdeI/AAAAAAAAB-s/sdugX8i7lWk/s400/11.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505159156180153826" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Anstehen für &lt;i&gt;Curling&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZA_kPHUaI/AAAAAAAAB-k/wOysSXN2fNI/s1600/12.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZA_kPHUaI/AAAAAAAAB-k/wOysSXN2fNI/s400/12.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505159055310016930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Round table zu &lt;i&gt;Curling&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZA7lpemHI/AAAAAAAAB-c/B8SZv4l8zrk/s1600/13.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZA7lpemHI/AAAAAAAAB-c/B8SZv4l8zrk/s400/13.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505158986969553010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Publikum im Forum Spazio&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZA1kKzBTI/AAAAAAAAB-U/-F1p58V-RbY/s1600/14.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZA1kKzBTI/AAAAAAAAB-U/-F1p58V-RbY/s400/14.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505158883493217586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Regisseur Denis Coté erklärts&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZAwqAID6I/AAAAAAAAB-M/GXbAesDvalY/s1600/15.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 267px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZAwqAID6I/AAAAAAAAB-M/GXbAesDvalY/s400/15.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505158799159725986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Festivaldirektor Olivier Pere stellt &lt;i&gt;Prud'hommes&lt;/i&gt; vor&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZAtRStKcI/AAAAAAAAB-E/E4rMhJ0Qi74/s1600/16.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZAtRStKcI/AAAAAAAAB-E/E4rMhJ0Qi74/s400/16.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505158740987161026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Regisseur Stéphane Goël und sein Team&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-7020335288092016780?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/7020335288092016780/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=7020335288092016780' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7020335288092016780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7020335288092016780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-6.html' title='Locarno - Tag 6'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGZCIej4tbI/AAAAAAAAB_8/TSze_5y-Px8/s72-c/1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-600819008107600034</id><published>2010-08-12T20:13:00.007+02:00</published><updated>2010-08-12T20:28:26.956+02:00</updated><title type='text'>Locarno - Tag 5</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; - Sonntag, 8. August&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Ich nahm es relativ gemütlich und machte mich erst am Nachmittag auf den Weg nach Locarno, um mir Lubitschs Klassiker &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0031725/"&gt;Ninotchka&lt;/a&gt; anzusehen. Ich staunte nicht schlecht, als ich beim Rex eintraf: Die Schlange vor dem Kino reichte bis auf die andere Seite der Piazza. Das hat mich dann schon etwas überrascht, weil ich a) bei allen anderen bisherigen Lubitschs nicht anstehen musste und b) &lt;i&gt;Ninotchka&lt;/i&gt; nicht als dermassen zugkräftig eingestuft hätte. Wohl oder übel stand ich dann halt eine Viertelstunde in der Schlange, fand aber glücklicherweise noch einen Platz im Kino.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQ8KZnqf0I/AAAAAAAAB9k/IKqmMxC3NNo/s1600/DPP_0038.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQ8KZnqf0I/AAAAAAAAB9k/IKqmMxC3NNo/s400/DPP_0038.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504590793927196482" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Film wurde von Joseph McBride eingeführt, welcher unter anderem über Lubitschs russische Abstammung und sein Verhältnis zum Kapitalismus erzählte, von welchem die Greta Garbo in &lt;i&gt;Ninotchka&lt;/i&gt; bekehrt bzw verführt wird. Den Film in einem vollen Kino zu sehen war dann doch ein Glück, es herrschte eine heitere Stimmung. Er gefiel mir auch besser als ich ihn in Erinnerung hatte, unter anderem nachdem mir Melvyn Douglas schon in&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0034274/"&gt; That Uncertain Feeling&lt;/a&gt; zugesagt hatte. Billy Wilders Drehbuch erweist sich dann auch als ausgesprochen pfiffig und schafft es, das Sowjet-Klischee für einmal nicht ausgelutscht und platt erscheinen zu lassen. Der einzige wirkliche Störfaktor ist für mich weiterhin – es mag Gotteslästerung sein – Greta Garbo. Die schönste Frau der Welt ist zwar auch hier anmutig und elegant, schauspielerisch schafft sie es jedoch nicht, die 180-Grad-Drehung ihrer Figur glaubhaft rüberzubringen. Der Film ist trotzdem grandios. Ich sage nur: &lt;i&gt;Lovers of the world, unite!&lt;/i&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQ8mBiBRTI/AAAAAAAAB98/2KPHHwwuBuc/s1600/ninotchka.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQ8mBiBRTI/AAAAAAAAB98/2KPHHwwuBuc/s400/ninotchka.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504591268497409330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da &lt;i&gt;Ninotchka&lt;/i&gt; gut eine halbe Stunde zu spät angefangen hatte, verpasste ich leider den Anfang des anschliessenden &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0118749/"&gt;Boogie Nights&lt;/a&gt;, der im Fevi zu Ehren von &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-4.html"&gt;John C. Reilly&lt;/a&gt; lief. Das war aber nicht weiter schlimm, da ich den Film bereits zweimal gesehen habe. Er begeisterte mich aber auch dieses Mal, ist P. T. Anderson doch ein geradezo monumentales Werk über die goldene Ära der Pornoindustrie gelungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend ging ich das zweite Mal auf die Piazza Grande und sah &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Svet-Ake/"&gt;Svet-Ake&lt;/a&gt; (&lt;i&gt;The Light Thief&lt;/i&gt;), einen dokumentarisch angehauchten Film aus Kirgistan über einen Elektriker in einem kleinen Dorf, in dem der überteuerte Strom nur eines der zahlreichen Probleme darstellt. Als zweites lief dann der in Locarno regelrecht gehypte &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Rubber/"&gt;Rubber&lt;/a&gt;, einen Film über – Sie lesen schon richtig – einen mordlustigen Autoreifen. Als Hommage an Filme wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0080391/"&gt;Angriff der Killertomaten&lt;/a&gt; gedacht, rollt der Killerpneu anfangs ganz gut, kommt dann aber bals ins Stocken. Meiner Meinung nach wäre die Idee viel besser als Kurzfilm realisiert worden. Anschliessend ging es noch kurz an die Afterparty von &lt;i&gt;Rubber&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQ8U2mj66I/AAAAAAAAB90/Sx3V83MuH7c/s1600/DPP_0039.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQ8U2mj66I/AAAAAAAAB90/Sx3V83MuH7c/s400/DPP_0039.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504590973505891234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Quentin Dupieux stellt seinen Film &lt;i&gt;Rubber&lt;/i&gt; vor&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-600819008107600034?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/600819008107600034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=600819008107600034' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/600819008107600034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/600819008107600034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-5.html' title='Locarno - Tag 5'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQ8KZnqf0I/AAAAAAAAB9k/IKqmMxC3NNo/s72-c/DPP_0038.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-6791546013733086502</id><published>2010-08-12T19:04:00.003+02:00</published><updated>2010-08-12T19:27:17.269+02:00</updated><title type='text'>Cyrus (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQu4HkddgI/AAAAAAAAB9c/bIc-yEKDXCw/s1600/cyrus.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQu4HkddgI/AAAAAAAAB9c/bIc-yEKDXCw/s400/cyrus.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504576186193114626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Cyrus&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Cyrus&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;John (John C. Reilly) hat das Gefühl, das Leben würde an ihm vorbeiziehen: Er ist geschieden, lebt alleine in einer kleinen Wohnung und arbeitet nebenbei als Cutter. Nur mit Mühe kann ihn seine Ex-Frau Jamie (Catherine Keener) überzeugen, mit an eine Party zu kommen. Doch dort trifft er auf Molly (Marisa Tomei). Nicht genug, dass sie sexy, bodenständig und humorvoll ist, sie zeigt auch reges Interesse an John. Sie lernen sich näher kennen und gehen am Abend zusammen nach Hause. Am Morgen fühlt sich John, als wäre er eben erst neu geboren worden.&lt;br /&gt;Zu viel des Guten? Sieht so aus, denn einige Tage später lernt John Cyrus (Jonah Hill), Mollys erwachsenen Sohn, kennen. Dieser ist komisch. Irgendwie. Der 21-jährige lebt zu Hause, wurde das Leben lang von seiner Mutter unterrichtet und ist gerade dabei, seine "Karriere" als Musiker zu lancieren. Anfangs lässt er sich zwar nichts anmerken, John wird aber bald klar, dass er als Eindringling in diesem Haus nicht goutiert wird. Doch für die Frau seiner Träume ist er bereit zu kämpfen.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Review: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Vergleicht man &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1336617/"&gt;Cyrus&lt;/a&gt;  mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0838283/"&gt;Step Brothers&lt;/a&gt;, sind einige Parallelen augenscheinlich: Ähnliche Story (Erwachsener wohnt noch zuhause), selbes Genre (Komödie) und selber Hauptdarsteller (John C. Reilly). Letzterer darf hier aber in die umgekehrte Rolle schlüpfen, nämlich in die des Erwachsenen, während Jonah Hill den Nesthocker spielt. Auch sonst fallen bei genauerer Betrachtung grosse Unterschiede auf. Während &lt;i&gt;Step Brothers&lt;/i&gt;  ein für 65 Millionen Dollar produziertes Studioprodukt ist, kamen die Regisseure und Autoren von &lt;i&gt;Cyrus&lt;/i&gt;, die Brüder Jay und Mark Duplass, gerade mal mit sieben Millionen Dollar aus. Der Film versteht sich dann auch viel mehr als Auteur- und Indiefilm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei ist &lt;i&gt;Cyrus&lt;/i&gt; ein gutes Beispiel dafür, wie weit uns Dogma und andere Bewegungen um die Jahrtausendwende bereits gebracht haben. Die Duplass-Brüder zeigen nämlich ihre Vorliebe für den Doku-Style, indem sie das Geschehen mit Handkamera, abrupten Zooms und schnellen Schwenks inszenieren. Dazu kommt kaum zusätzliches Licht oder Nachbearbeitung des Materials am Computer, was zu einem stark naturalistischen Stil führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch für die Schauspieler war diese Art des Drehens eine Herausforderung und Erfahrung, wie Reilly 2010 an der Pressekonferenz in Locarno bemerkte. Am Set wurde angeblich auf genaue Vorgaben verzichtet, viel improvisiert und darüber hinaus chronologisch gedreht. Dieser Mut zahlt sich aus, denn &lt;i&gt;Cyrus&lt;/i&gt; glänzt in erster Linie durch seine Schauspieler. Vor allem Reilly schafft es bereits in der ersten Szene, dem Zuschauer seine Figur unmittelbar nahe zu bringen, wobei er nicht - wie man es aus anderen Filmen kennt - einen totalen Looser spielt, sondern einfach einen normal guy mit Ecken und Kanten, aber auch positiven Seiten. Dabei ist Marisa Tomei (&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/03/wrestler-kino-review.html"&gt;The Wrestler&lt;/a&gt;) natürlich wie immer hinreissend und überzeugt als sensible, übervorsichtige Mutter, auch wenn ihre Rolle in der zweiten Hälfte des Filmes an Gewicht verliert. Immer mehr rückt nämlich die Beziehung zwischen John und Cyrus in den Fokus. Jonah Hill lässt sich zwar im Prinzip auf den selben verdutzten Gesichtsaudruck aus &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/death-proof-superbad-kino-reviews.html"&gt;Superbad&lt;/a&gt; reduzieren, meistert seine Aufgabe aber doch beachtlich und mischt die richtige Portion weirdness mit jugendlicher Verletzlichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir schon dabei sind: Eine Gagparade à la &lt;i&gt;Superbad&lt;/i&gt; sollte man bei &lt;i&gt;Cyrus&lt;/i&gt; nicht erwarten. Der Film ist gewiss keine reine Komödie - dafür bietet er zu viel Drama. Und auch der Humor ist ziemlich schräg, ergibt er sich doch vor allem aus seltsamen Situationen und Gesprächen. Überhaupt mag &lt;i&gt;Cyrus&lt;/i&gt; nicht besonders spannend, besonders aufregend oder besonders abgefahren sein - weil das Leben nun mal auch nicht so ist. Dafür erzählt er uns eine Geschichte von echten Menschen mit echten Problemen und Konflikten, die sich nicht einfach so lösen lassen. Im aktuellen amerikanischen Kino ist das leider zu selten der Fall.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ca. 7 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-6791546013733086502?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/6791546013733086502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=6791546013733086502' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/6791546013733086502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/6791546013733086502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/cyrus-kino-review.html' title='Cyrus (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQu4HkddgI/AAAAAAAAB9c/bIc-yEKDXCw/s72-c/cyrus.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-747842550085256979</id><published>2010-08-12T18:55:00.003+02:00</published><updated>2010-08-12T19:03:39.999+02:00</updated><title type='text'>Bas-Fonds (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQo1oLemGI/AAAAAAAAB9U/kNZ_6PtLMzA/s1600/bas-fonds.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQo1oLemGI/AAAAAAAAB9U/kNZ_6PtLMzA/s400/bas-fonds.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504569546337327202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Bas-Fonds&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Bas-Fonds&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Die drei jungen Französinnen Magalie, Marie-Steph und Barbara bilden eine etwas besondere Wohngemeinschaft: Sie leben in einem dreckigen, heruntergekommenen Apartment in der Vorstadt, wo Magalie, genannt Mag, und ihre kleine Schwester Marie-Steph den ganzen Tag nur rumsitzen, während Barbara tagsüber als Putzhilfe arbeitet. Der Alltag der Frauen ist so eintönig wie primitiv, geprägt von Alkohol, Sex und Gewalt, wobei letztere vor allem von der dominanten Mag ausgeht.&lt;br /&gt;Eines Tages geschieht die Katastrophe: Als die drei eine Bäckerei überfallen, erschiesst Mag einen jungen Mann. Sie flüchten und entkommen der Polizei, doch von nun an ist nichts mehr wie vorher. Mag ist plötzlich seltsam verschlossen, während Marie-Steph und Barbara beginnen, sich einen verbissenen Kampf um ihre Zuneigung zu liefern. Das Unheil nimmt seinen Lauf.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Review: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Isild Le Besco ist vor allem bekannt als Schauspielerin in den Filmen von Benoît Jacquot, mit dem sie bisher ganze sechs Mal zusammenarbeitete. Nebenher ist die 27-Jährige aber auch als Regisseurin tätig. So war sie am 63. Filmfestival Locarno gleich doppelt vertreten, einerseits in Jacquots &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/au-fond-des-bois-kino-review.html"&gt;Au fond des bois&lt;/a&gt;, anderseits mit ihrem neuen Film &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Bas-Fonds/"&gt;Bas-Fonds&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn sich der Film am Ende auf eine relativ klassische Verbrecherstory reduzieren lässt, deutet am Anfang kaum etwas darauf hin. Viel mehr wird der Zuschauer hineingeworfen in eine Gemeinschaft von drei Frauen, die sich am Rande der Gesellschaft befinden und von denen jeglicher Anstand, jede Moral oder Tugend längst abgefallen zu sein scheint. Ton angebend ist dabei Mags brutaler Charakter, der sich in dem isolierten Umfeld geradezu auf die Urtriebe zurückgebildet hat. Die Tatsache, dass Le Besco diese Umstände ungeschönt zeigt, könnte zahlreiche Zuschauer vor den Kopf stossen. Schliesslich zeichnet sich&lt;i&gt; Bas-Fonds&lt;/i&gt; in erster Linie durch seinen Mut zur Hässlichkeit aus. Folglich wird der Grossteil der Story als intimes Kammerspiel inszeniert, das in seiner rohen Intensität hie und da durchaus auf den Magen schlagen dürfte. Auch das anfangs starke Overacting der Darstellerinnen könnte irritieren, schliesslich erweisen sich mindestens zwei der drei Hauptpersonen als völlig unfähig, normal zu kommunizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sache hat aber durchaus Konzept. So besteht die grosse Leistung des Filmes darin, dass es dem Zuschauer mit der Zeit gelingt, hinter die Fassade dieser angeblichen "Monster" zu blicken und Menschen zu sehen, deren Lebenssituation mitverantwortlich dafür ist, wozu sie geworden sind. Lässt man sich auf&lt;i&gt; Bas-Fonds&lt;/i&gt; ein, entfaltet er das faszinierende Psychogramm einer Dreiecksbeziehung, die durch ein wechselndes Spiel von Abhängigkeit, Unterdrückung, Neid und Hass geprägt ist. Das ist in einem naturalistischen Stil fotografiert, mit unruhiger, schonungsloser Kamera gefilmt und teilweise stark elliptisch geschnitten - sprich: Le Besco begnügt sich oft damit, eine Szene nur anzudeuten, statt sie ganz zu zeigen. Zusammen mit dem elektrisierenden Soundtrack entsteht ein Sog, der den Zuschauer je länger, desto mehr in einen Strudel von Macht und Gewalt hinunterzieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was macht einen guten, was macht einen schlechten Menschen aus? Diese Frage stellt Le Besco mit ihrem Film, ohne eine klare Antwort geben zu können. Stattdessen erzählt sie uns eine Geschichte, die trotz der harten Realität, dem pessimistischen Grundton und dem unausweichbaren Ende schlussendlich von drei Frauen handelt, die sich lediglich nach menschlicher Zuneigung sehnen. &lt;i&gt;Bas-Fonds&lt;/i&gt; ist ein Film über die Liebe und die tiefen Abgründe, in welche die Suche danach führen kann.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ca. 8 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-747842550085256979?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/747842550085256979/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=747842550085256979' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/747842550085256979'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/747842550085256979'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/bas-fonds-kino-review.html' title='Bas-Fonds (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGQo1oLemGI/AAAAAAAAB9U/kNZ_6PtLMzA/s72-c/bas-fonds.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-7880240833245787002</id><published>2010-08-10T16:47:00.006+02:00</published><updated>2010-08-12T19:02:14.538+02:00</updated><title type='text'>Das Schiff des Torjägers (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFnCWMs-YI/AAAAAAAAB8M/OtHxmCPcohs/s1600/torjager.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFnCWMs-YI/AAAAAAAAB8M/OtHxmCPcohs/s400/torjager.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503793509639715202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Das Schiff des Torjägers&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Das Schiff des Torjäge&lt;/i&gt;&lt;i&gt;rs&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Inhalt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1994/1995 wurde der Nigerianer Jonathan Akpoborie Torschützenkönig der deutschen Bundesliga. 2001, nun beim VfL Wolfsburg, nahm seine Karriere eine jähe Kehrtwendung, als er mit einem angeblichen Kindersklavenschiff, das vor der Küste des westafrikanischen Gabuns aufgegriffen worden war, in Verbindung gebracht wurde. Praktisch über Nacht wurde er vom Verband entlassen, auch wenn ihm bis heute keine Schuld nachgewiesen werden konnte.&lt;br /&gt;Akpoborie hatte 1998 eine ehemalige dänische Inselfähre für seine Familie gekauft und nach seiner Mutter „Etireno“ getauft. Das Fährschiff verkehrte seither unter der Führung unter anderem seines Bruders zwischen Gabun und Benin. Es ist noch immer unklar, wer dafür verantwortlich ist, dass im April 2001 über 250 Kinder als billige Arbeitskräfte mit diesem Schiff transportiert wurden. Regisseurin Heidi Specogna hat drei Jahre lang recherchiert und Westafrika bereist, um mit Behörden, Hilfsorganisations-Mitarbeiter, den damals beteiligten Kindern und ihren Eltern über die Ereignisse vor neun Jahren zu sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Review:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Pressekonferenz zu &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/SchiffDesTorjaegers/"&gt;Das Schiff des Torjägers&lt;/a&gt; in Locarno betonten die Filmemacher, was auch beim Sehen des Filmes sehr bald klar wird: Nämlich, dass es nicht die Absicht war, mit dem Film investigativen Journalismus zu betreiben und herauszufinden, war den nun Schuld war an der Katastrophe war. Vielmehr wird dem Zuschauer die Einsicht vermittelt, dass beide Seiten eine Mitschuld tragen und es bereuen. Einerseits Akpoborie, welcher seiner Familie blind vertraut und sich nicht um die Angelegenheit gekümmert hat, anderseits die Eltern der Kinder, welche in ihrer existenziellen Not ihre Kinder für Geld in ein anderes Land fortsandten.&lt;br /&gt;So ist es eine der herausragenden Qualitäten von Specognas Film, dass er bestrebt ist, unparteiisch an das Thema heranzugehen und sämtliche Perspektiven zu berücksichtigen – vor allem aber diejenigen der Hauptbeteiligten, sprich der verschleppten Kinder. Es ist sicherlich eine journalistische Meisterleistung, dass mehrere der damals Beteiligten aufgefunden und ihr Vertrauen gewonnen werden konnte, sodass sie offen über dieses schwierige Thema erzählten. So erfahren wir aus erster Hand, welche Wirkung dieses Ereignis auf das Leben der Kinder, ihre Berufslaufbahn und ihr Verhältnis zu den Eltern hatte. Als Specogna die mittlerweile jungen Erwachsenen, die sich seit dem Ereignis auf er Fähre nicht mehr gesehen haben, dann auch noch in den Dialog treten lässt, enstehen berührende, aufwühlende Momente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film versteht sich – wie erwähnt – nicht als kriminologische Angelegenheit, sondern mehr als Reflexion über die unterschiedlichen Lebensweisen in Afrika und Europa im Zeitalter der Globalisierung. So wird die Schere zwischen arm und reich dem Zuschauer brutal vor Augen geführt, wenn man diese Familien davon erzählen hört, wie sie sich am Existenzminimum durchschlagen, und in der nächsten Einstellung Akpoborie mit einem Offroader zum Training vorfährt. Auch die Zerissenheit der afrikanischen Gesellschaft zwischen Modernität und Tradition wird geradezu spürbar gemacht, wenn etwa beim Antritt bei einer Stelle als Fotograf in einem Ritual die Fotokamera gesegnet wird. Solche Momente werden dann sowohl von der Kamera als auch von der Montage mit einem wachen Auge fürs Detail eingefangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über all dem steht der Anspruch der Filmemacher, dem Geschehen ambivalent entgegenzutreten, um der Komplexität des Themas gerecht zu werden. Die durch Hilfsorganisationen verursache energische Berichterstattung zum „Sklavenschiff vor der Küste Westafrikas“ etwa war einerseits nötig, um die globale Aufmerksamkeit auf diesen Missstand zu lenken, anderseits wurde dadurch der Ruf Akpobories von heute auf morgen ruiniert. So repräsentiert auch die „Etireno“ für die einen die Erinnerung an Erniedrigung und Gefangenschaft, für die anderen bis heute Lebensgrundlage und Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Am Ende wird dezent die Frage gestellt, inwieweit bei Kinderhandel und Fussballnachwuchsförderung in Afrika parallele Vorgänge stattfinden – ist der Mensch nicht in beiden Fällen bloss eine Ware?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Das Schiff des Torjägers&lt;/i&gt; zementiert den Ruf der Schweiz als Lieferant hervorragender Dokumentarfilme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ca. 9 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-7880240833245787002?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/7880240833245787002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=7880240833245787002' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7880240833245787002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7880240833245787002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/das-schiff-des-torjagers-kino.html' title='Das Schiff des Torjägers (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFnCWMs-YI/AAAAAAAAB8M/OtHxmCPcohs/s72-c/torjager.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-7576916467989371712</id><published>2010-08-10T16:15:00.003+02:00</published><updated>2010-08-10T16:22:36.723+02:00</updated><title type='text'>Rammbock (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFfVVi-g5I/AAAAAAAAB7k/sY8In8kelwg/s1600/rammbock1.1.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFfVVi-g5I/AAAAAAAAB7k/sY8In8kelwg/s400/rammbock1.1.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503785039789196178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Rammbock&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Rammbock&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Inhalt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Voller Hoffnungen will Michi (Michael Fuith) seine Exfreundin Gabi in Berlin besuchen gehen. Doch zu den Beziehungsproblemen gesellen sich bald solche von weit apokalyptischerem Ausmass, als Michi in der Wohnung statt Gabi einen blutrünstigen Zombie antrifft. Zum Glück ist der Klempnerlehrling Harper (Theo Trebs) ebenfalls vor Ort und gemeinsam schaffen sie es, den Menschenfresser zu überwältigen und sich in der Wohnung zu verbarrikadieren.&lt;br /&gt;Bald stellt sich jedoch heraus, dass ganz Berlin durch eine Seuche voller solcher Ungeheuer ist. Die beiden versuchen, mit den übriggebliebenen Nachbarn des Blocks zu kommunizieren, doch in dieser Notsituation scheint sich jeder nur um sich selbst zu scheren. Da beginnt Michi, seinen eigenen Plan auszutüfteln, wobei er nur ein Ziel hat: Gabi finden.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Review: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Kommt der moderne Zombiefilm traditionsgemäss aus Amerika, hat er sich in den letzten Jahren geradezu zu einem internationalen Genre ausgeweitet. Heute gibt es Zombies aus &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1278340/"&gt;Schweden&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/million-dollar-baby-shaun-of-dead-der.html"&gt;England&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0457572/"&gt;Kanada&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1038988/"&gt;Spanien&lt;/a&gt;. Warum also nicht auch aus Deutschland? Zu diesem Zweck lässt Marvin Kren mit seinem Spielfilmdebüt &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1583356/"&gt;Rammbock&lt;/a&gt; die lebenden Toten nun endlich auch auf Berlin los. Zugegeben, von der Story her liefert er vor allem altbewährte Kost, wobei sich der Film aber glücklicherweise nicht allzu lange bei der Erklärung aufhält, wie und warum das Virus jetzt ausbricht. Was folgt, ist sowohl spannend als auch kurzweilig und es gefällt besonders die gelungene Mischung zwischen Action (nicht zu viel), Suspense (nicht zu wenig), Drama (nicht aufgesetzt), Humor (genug Selbstironie) und Schockmomenten. Erfreulich auch, dass die Motivation des Protagonisten anfangs zwar deutlich klargemacht wird – Freundin suchen und retten – der Film diese Schiene aber relativ bald verlässt und sich über dieses Standartschema jedes Katastrophen- und Endzeitfilmes sogar eher lustig macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, riesige Zombieschlachten ala &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0363547/"&gt;Dawn of the Dead&lt;/a&gt; kann man bei &lt;i&gt;Rammbock&lt;/i&gt; nicht erwarten, da das Budget vermutlich nicht einmal für eine einzige Szene in Zack Snyders Film gereicht hätte. Dennoch setzt Kren seine beschränkten Mittel effizient ein und erzeugt beim Zuschauer tatsächlich weniger das Gefühl, dass der Film die grosse Apokalypse nicht zeigen kann, sondern eher, dass er sie nicht zeigen will. Das Geschehen wird konsequent auf die Perspektive der Figuren eingeschränkt, weshalb auch die Situierung der Handlung in einem kleinen Wohnblock mit Innenhof Sinn ergibt. Ausserdem ist es seit Altmeister George A. Romeros &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0063350/"&gt;Night of the Living Dead&lt;/a&gt; gewiss eine Spezialität von Zombiefilmen, gekonnt mit der Verengung und Ausweitung des Raumes zu spielen. In dieser Hinsicht erweist sich auch Kren als fähiger Regisseur, erzeugt doch etwa die gekonnte Kameraarbeit teilweise geradezu ein Gefühl von Klaustrophobie. Auch die genreübliche Sozialkritik blitzt hie und da auf, schliesslich könnte man das Wohnhaus mit Innenhof als recht pfiffige Metapher für eine Gesellschaft auffassen, in deren Mitte sich ein Abgrund auftut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende ist das grösste Problem an &lt;i&gt;Rammbock&lt;/i&gt;, dass er mit 64 Minuten reichlich kurz geraten ist. Die Länge ist zwar ausreichend und passt fabelhaft zum Umfang der vorhandenen Handlung, doch gerade davon hätte mehr geboten werden müssen, um dem Genre wirklich etwas neues hinzuzufügen. Aber das war wohl auch nicht Krens Absicht. Es bleibt die Hoffnung, dass die lebenden Toten endlich auch einmal in der Schweiz Halt machen, beweist doch dieser Film, dass dafür kein grosses Budget Not tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;abgerundet ca. 7 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Weitere Bilder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFgiObNwKI/AAAAAAAAB8E/dsZ_n1nD-lQ/s1600/rammbock2.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFgiObNwKI/AAAAAAAAB8E/dsZ_n1nD-lQ/s400/rammbock2.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503786360727519394" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFgf2h8TZI/AAAAAAAAB78/vhRzC3znE8E/s1600/rammbock3.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFgf2h8TZI/AAAAAAAAB78/vhRzC3znE8E/s400/rammbock3.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503786319953546642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFgdvB9NDI/AAAAAAAAB70/SBHhFEZywdc/s1600/rammbock4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFgdvB9NDI/AAAAAAAAB70/SBHhFEZywdc/s400/rammbock4.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503786283580601394" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFgbHQOJAI/AAAAAAAAB7s/Oo3TN8arSqY/s1600/rammbock5.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFgbHQOJAI/AAAAAAAAB7s/Oo3TN8arSqY/s400/rammbock5.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503786238543275010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-7576916467989371712?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/7576916467989371712/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=7576916467989371712' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7576916467989371712'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7576916467989371712'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/rammbock-kino-review.html' title='Rammbock (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGFfVVi-g5I/AAAAAAAAB7k/sY8In8kelwg/s72-c/rammbock1.1.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-5476719901071402882</id><published>2010-08-08T14:56:00.006+02:00</published><updated>2010-08-11T18:36:55.129+02:00</updated><title type='text'>Locarno - Tag 4</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF6rZ6ZLUPI/AAAAAAAAB7c/V42hZnbrQUo/s1600/john_c_reilly.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF6rZ6ZLUPI/AAAAAAAAB7c/V42hZnbrQUo/s400/john_c_reilly.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503024256353259762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Am &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; - Samstag, 7. August&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Samstag stand ohne Zweifel im Zeichen von John C. Reilly. Auch wenn ich die Pressevorführung seines neusten Filmes &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1336617/"&gt;Cyrus&lt;/a&gt; am Freitag nicht besucht hatte, begab ich mich Punkt 11 in den Palazzo Morettini für die Pressekonferenz des Filmes. Schliesslich erschien nicht nur Regisseur Jay Duplass, sondern auch Reilly höchstpersönlich, bekannt als Nebendarsteller aus zahlreichen Filmen wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0120863/"&gt;The Thin Red Line&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0177971/"&gt;The Perfect Storm&lt;/a&gt; oder&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0217505/"&gt; Gangs of New York&lt;/a&gt;. Vor allem ist er auch ein häufiger Gast in den Filmen von Paul Thomas Anderson (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0119256/"&gt;Hard Eigh&lt;/a&gt;t, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0118749/"&gt;Boogie Nights&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0175880/"&gt;Magnolia&lt;/a&gt;) und dieses Jahr Stargast in Locarno. Die Konferenz erwies sich dann auch als eine ausgesprochen heitere Angelegenheit, während der über das Finanzieren von Independentfilmen in Amerika, Improvisieren am Set, geschnittene Szenen und natürlich Locarno gesprochen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 14 Uhr stand für mich die Pressevorführung des belgischen Historienfilmes &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1648174/"&gt;Beyond the Steppes&lt;/a&gt; an, der mich trotz schönen Bildern nicht wahnsinnig begeisterte (Review folgt). Nach einer längeren Filmpause, während der ich die Sonne genoss und im Festivalcenter am Review schrieb, begab ich mich um 19 Uhr ins Rex zu meinem siebten Lubitsch, nämlich den Stummfilm &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0015409/"&gt;Three Women&lt;/a&gt;, wie schon &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0016004/"&gt;Lady Wintermere’s Fan&lt;/a&gt; mit der hinreissenden May McAvoy.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF6rEpwCmGI/AAAAAAAAB7U/Xy9tcArslr8/s1600/May-mcavoy.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 220px; height: 329px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF6rEpwCmGI/AAAAAAAAB7U/Xy9tcArslr8/s400/May-mcavoy.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503023891108501602" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Abend war es dann endlich so weit: Mit &lt;i&gt;Cyrus&lt;/i&gt; fand meine Premiere auf der Piazza Grande statt. Ich verkalkulierte mich auch gleich, indem ich das schöne Wetter, das Wochenende und die Zugkraft der US-Komödie unterschätzte. So war der Platz bereits gerammelt voll, als ich gut 40 Minuten vor Filmbeginn eintraf. Mit Müh und Not fand ich dann doch noch einen Platz, auch wenn ziemlich weit hinten. Ich war drauf und drann, meinen Stuhl kurzerhand weiter vorne irgendwo hinzustellen, liess es dann aber bleiben, als ich andere Zuschauer sah, die offenbar die selbe Idee gehabt hatten und nun vom zahlreich answesenden Sicherheitspersonal zurechtgewiesen wurden.&lt;br /&gt;Es stellte sich auch sehr bald heraus, dass mein Platz alles andere als schlecht war, da die Projektionsfläche wirklich riesig ist. Highlight waren erst einmal die Portraits von bekannten Regisseuren, die rechts und links an die Häuserfassaden projieziert wurden. Dazu ertönte ein Mash-Up von Soundtracks grosser (vor allem italienischer) Klassiker, wobei gefühlt die Hälfte von Ennio Morricone stammte, der mit Filmen wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0095765/"&gt;Cinema Paradiso&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0064116/"&gt;C’era una volta il west&lt;/a&gt; vertreten war. Überhaupt, ich könnte mir wenig schönere Dinge vorstellen als die beiden eben genannten Filme an einem warmen Sommerabend auf der Piazza zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 21:30 begrüsste Festivaldirektor Olivier Pere das Publikum, worauf die beiden Filme des Abends, &lt;i&gt;Cyrus&lt;/i&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1401143/"&gt;Rare Exports: A Christmas Tale&lt;/a&gt; vorgestellt und die jeweiligen Regisseure auf die Bühne geholt wurden. Ja, sebstverständlich tauchte auch John C. Reilly nochmals auf und liess es sich nicht nehmen, mit den gut 7000 Menschen auf der Piazza eine musikalische Einstimmübung zu machen. Schliesslich begann dann der erste Film (Review folgt). Die Stimmung war ziemlich gut und der Film wurde, soweit ich es mitbekommen, wohlwollend aufgenommen. Den zweiten Film des Abends sah ich mir nicht an, sondern nahm um Mitternacht den Bus nach Gambarongo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich jedenfalls richtig darauf, am nächsten Donnerstag &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0035446/"&gt;To be or not to be&lt;/a&gt; in dieser Atmosphäre sehen zu können.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eindrücke:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRfMig5uI/AAAAAAAAB9E/rRwaZsC-Y5Q/s1600/2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRfMig5uI/AAAAAAAAB9E/rRwaZsC-Y5Q/s400/2.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504192028472305378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRc4a0DWI/AAAAAAAAB88/GaBS-zOVBI8/s1600/3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRc4a0DWI/AAAAAAAAB88/GaBS-zOVBI8/s400/3.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504191988711558498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRatCNCvI/AAAAAAAAB80/gEMscFrRGyA/s1600/4.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRatCNCvI/AAAAAAAAB80/gEMscFrRGyA/s400/4.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504191951295810290" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRVKQ2nAI/AAAAAAAAB8k/40ACdAhx0JI/s1600/6.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRVKQ2nAI/AAAAAAAAB8k/40ACdAhx0JI/s400/6.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504191856062667778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRSHuXgsI/AAAAAAAAB8c/usIvwpI-ZIM/s1600/7.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRSHuXgsI/AAAAAAAAB8c/usIvwpI-ZIM/s400/7.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504191803841544898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRN6EjKuI/AAAAAAAAB8U/uOEnjhB3tgE/s1600/8.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TGLRN6EjKuI/AAAAAAAAB8U/uOEnjhB3tgE/s400/8.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504191731457010402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-5476719901071402882?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/5476719901071402882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=5476719901071402882' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/5476719901071402882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/5476719901071402882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-4.html' title='Locarno - Tag 4'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF6rZ6ZLUPI/AAAAAAAAB7c/V42hZnbrQUo/s72-c/john_c_reilly.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-9147358914602973749</id><published>2010-08-07T17:28:00.011+02:00</published><updated>2010-08-10T16:55:20.166+02:00</updated><title type='text'>Locarno - Tag 3</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Am &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; - Freitag, 6. August&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da das Wetter wieder komplett aufgeklärt hatte, stand ich bereits um 10 Uhr in Locarno. Als erstes erspähte ich auf der Piazza die Delegation von &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/HugoKoblet-PedaleurDeCharme/"&gt;Hugo Koblet – Pédaleur de Charme&lt;/a&gt;, selbstverständlich mit Fahrrad und originalen CILO-Trikots. Anwesend waren auch Hauptdarsteller Manuel Löwensberg und Max Rüdlinger, welcher im Film den Trainer spielt. Zur anschliessenden Pressekonferenz konnte ich ihnen leider nicht folgen, da um 11 mein nächster Film begann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fand mich also im Kursaal zur Premiere des schweizer Dokumentarfilms &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/das-schiff-des-torjagers-kino.html"&gt;Das Schiff des Torjägers&lt;/a&gt; ein, der als Eröffnungsfilm der &lt;i&gt;Settimana della critica&lt;/i&gt; lief. Zuerst begab sich Regisseurin Heidi Specogna nach vorne und sagte einige wenige Worte zum Film. Anschliessend ging das Licht aus und die Vorführung begann. Als der Abspann vorüber war, ergoss sich minutenlanger, tobender Beifall über den Saal. Nicht ohne Grund, denn der Film ist wirklich etwas besonderes (&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/das-schiff-des-torjagers-kino.html"&gt;Review&lt;/a&gt;). Hochspannend war auch die anschliessende Fragerunde, zu der sich nicht nur das gesamte Filmteam zur Verfügung stellte, sondern auch der „Hauptdarsteller“ des Filmes, der ehemalige Bundesliga-Spieler Jonathan Akpoborie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag begab ich mich in ein Café, um an den noch ausstehenden Reviews zu schreiben. Am Abend gönnte ich mir noch meinen bereits sechsten Lubitsch, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0016004/"&gt;Lady Windermere’s Fan&lt;/a&gt;. Die Einführung machte dieses Mal Benoît Jacquot, dem ich schon an der &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-1.html"&gt;Pressekonferenz&lt;/a&gt; zu seinem Film &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;Au fond des bois&lt;/a&gt; begegnet war. Der Stummfilm basiert auf einer Vorlage von Oscar Wilde und besticht einerseits durch seine Darsteller(innen) und seinem Suspense, welcher damals Alfred Hitchcock inspirierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF6jcMqTu3I/AAAAAAAAB7M/xrc-9dC9HQE/s1600/ladywind7wj+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 278px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF6jcMqTu3I/AAAAAAAAB7M/xrc-9dC9HQE/s400/ladywind7wj+Kopie.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503015499523668850" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am Abend fand auf der Piazza bei schönstem Wetter die grosse Premiere von &lt;i&gt;Hugo Koblet&lt;/i&gt; statt - anwesend zwei Bundesträte, 25 Parlamentarier und die gesamte Cervelatprominenz - an der ich jedoch nicht beiwohnte, da ich mir den Film ja schon zu Gemüte geführt hatte.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Eindrücke:&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;  &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5gQUI4wbI/AAAAAAAAB68/vb0obnMaIyQ/s1600/1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5gQUI4wbI/AAAAAAAAB68/vb0obnMaIyQ/s400/1.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502941628093481394" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Radfahrerteam von &lt;i&gt;Hugo Koblet&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5gI0C4vaI/AAAAAAAAB60/9dXEgM-XR8E/s1600/2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5gI0C4vaI/AAAAAAAAB60/9dXEgM-XR8E/s400/2.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502941499219295650" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schauspieler Max Rüdlinger, im Film Koblets Trainer&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5gDuPIHjI/AAAAAAAAB6s/igtet058CLI/s1600/4.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5gDuPIHjI/AAAAAAAAB6s/igtet058CLI/s400/4.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502941411760676402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Hauptdarsteller Manuel Löwensberg und SF-Journalistin Monika Schärrer&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5f__tqL4I/AAAAAAAAB6k/bTYxVcCXcc4/s1600/5.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5f__tqL4I/AAAAAAAAB6k/bTYxVcCXcc4/s400/5.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502941347732664194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Team von &lt;i&gt;Das Schiff des Torjäger&lt;/i&gt;&lt;i&gt;s&lt;/i&gt; bei der Premiere&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5f7bKA8NI/AAAAAAAAB6c/HdJIcRMj2Co/s1600/6.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5f7bKA8NI/AAAAAAAAB6c/HdJIcRMj2Co/s400/6.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502941269200007378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Regisseurin Heidi Specogna&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5f1z3CUUI/AAAAAAAAB6U/l8NuDFLB2e8/s1600/7.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF5f1z3CUUI/AAAAAAAAB6U/l8NuDFLB2e8/s400/7.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502941172752077122" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Jonathan Akpoborie, ehemaliger Bundesliga-Topscorer&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-9147358914602973749?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/9147358914602973749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=9147358914602973749' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/9147358914602973749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/9147358914602973749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-3.html' title='Locarno - Tag 3'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF6jcMqTu3I/AAAAAAAAB7M/xrc-9dC9HQE/s72-c/ladywind7wj+Kopie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-7342634376615913791</id><published>2010-08-06T22:56:00.008+02:00</published><updated>2010-08-10T16:54:46.899+02:00</updated><title type='text'>Locarno - Tag 2</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Am &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; - Donnerstag, 5. August&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Nacht voller Blitz und Donner drückte am Morgen eine schwere, trübe Wolkendecke auf Locarno. Nicht gerade das beste Wetter, um auf der Piazza umherzuschlendern. So war meine Motivation auch eher gering, weshalb ich mich erst um vier Uhr auf den Weg zum Festival machte.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Im Kino Rex besuchte ich als erstes den Lubitsch &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0018451/"&gt;The Student Prince in Old Heidenberg&lt;/a&gt;. Die hinreissende Stummfilmkomödie von 1927 handelt von einem deutschen Thronerbe um die Jahrhundertwende, welcher sich in eine Kellnerin verliebt – eine Romanze, die natürlich keine Zukunft haben darf. Der Film wurde durch Pierre Rissient eingeführt, ehemaliger Assistenzregisseur bei Godards &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0053472/"&gt;À bout de souffle&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Im selben Kino folgte darauf Lubitschs Hollywood-Komödie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0034274/"&gt;That Uncertain Feeling&lt;/a&gt;, in die ich ohne Vorwissen ging. Der Blindflug entpuppte sich jedoch als Glücksfall, liess die pfiffige Screwballcomedy den Saal doch geradezu bersten vor Lachen. Ich sage nur: &lt;i&gt;Egescheggera! &lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF6iYirsNEI/AAAAAAAAB7E/6-KHIsKMDCU/s1600/that_uncertain_feeling+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF6iYirsNEI/AAAAAAAAB7E/6-KHIsKMDCU/s400/that_uncertain_feeling+Kopie.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503014337203942466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;Nach dem Abendbrot ging es dann mit einem OutNow-Kollegen in die Pressevorführung desjenigen Filmes, um den dieses Jahr in Locarno vermutlich am meisten Rummel gemacht wird: &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/HugoKoblet-PedaleurDeCharme/"&gt;Hugo Koblet – Pédaleur de Charme&lt;/a&gt; ist ein halb Dok, halb Spielfilm über den Schweizer Tour-de-France-Sieger aus den 50ern, gesponsert vom Schweizer Fernsehen höchstpersönlich und mit allerlei Cervelatprominenz versehen, darunter in der Hauptrolle der Sohn des scheidenden Bundesrates Moritz Leuenberger. Der Film hat mich in erster Linie gelangweilt. In zweiter Linie hat mich die ideenlose Umsetzung geärgert, vor allem die peinlichen „wir müssen dem Zuschauer unbedingt alles erklären“-Off-Monologe. Glücklicherweise folgte darauf die Pressevisionierung von &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/rammbock-kino-review.html"&gt;Rammbock&lt;/a&gt;, einem rasanten Zombiefilm aus Deutschland (&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/rammbock-kino-review.html"&gt;Review&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eindrücke:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFx8F8rmY3I/AAAAAAAAB6E/mbpVMuhME_M/s1600/1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFx8F8rmY3I/AAAAAAAAB6E/mbpVMuhME_M/s400/1.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502409286370091890" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Regenwolken über Locarno&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFx8DGSzZJI/AAAAAAAAB58/poyIKvIheHE/s1600/2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFx8DGSzZJI/AAAAAAAAB58/poyIKvIheHE/s400/2.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502409237410833554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Trotz trübem Wetter ziemlich belebte Piazza&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFx785zr5SI/AAAAAAAAB50/Vbok12ZsJ1I/s1600/3.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFx785zr5SI/AAAAAAAAB50/Vbok12ZsJ1I/s400/3.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502409130979878178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Pierre Rissient stellt &lt;i&gt;The Student Prince in Old Heidenberg&lt;/i&gt; vor&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-7342634376615913791?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/7342634376615913791/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=7342634376615913791' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7342634376615913791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7342634376615913791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-2.html' title='Locarno - Tag 2'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TF6iYirsNEI/AAAAAAAAB7E/6-KHIsKMDCU/s72-c/that_uncertain_feeling+Kopie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-7648928460723949210</id><published>2010-08-06T21:38:00.005+02:00</published><updated>2010-08-06T21:46:01.421+02:00</updated><title type='text'>Au fond des bois (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFxmQne1bII/AAAAAAAAB5U/BV28dAfmSbw/s1600/au_fond_des_bois.jpg" style="text-decoration: none;"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFxmQne1bII/AAAAAAAAB5U/BV28dAfmSbw/s400/au_fond_des_bois.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502385280402156674" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Au fond des bois&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;i&gt;Au fond des bois&lt;/i&gt; wurde im Rahmen des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; gezeigt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Inhalt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frankreich 1865: Dr. Hughes, Dorfarzt und Vater von Josephine (Isild Le Besco), ahnt nichts Böses, als er dem schäbigen, taubstummen Vagabunden Timothee (Nahuel Pérez Biscayart) eine Unterkunft für die Nacht anbietet. Dieser steckt jedoch voller Überraschungen. Zuerst erweist er sich des Lesens und des Schreibens fähig, dann verblüfft er die Tischgemeinschaft mit seinen geradezu unheimlichen Zaubertricks. Auf die schöne, aber sehr reservierte Tochter des Hauses scheint er dabei ein besonderes Auge geworfen zu haben.&lt;br /&gt;Am nächsten Tag ist der Vater ausser Haus, und man glaubt Timothee schon abgereist, doch da steht er plötzlich bei Josephine in der Küche. Nachdem er sie mit einer seltsamen Handbewegung wie in Trance versetzt hat, vergewaltigt er sie und zwingt sie anschliessend, mit ihm fortzugehen. Eine beklemmende Reise durch endlose Wälder beginnt, die für Josephine einen wahren Höllentrip darstellt. Schafft sie es, ihrem Peiniger mit den scheinbar übersinnlichen Kräften zu entkommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Review:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der fünfte Spielfilm des französischen Regisseurs Benoît Jacquot dreht sich um das Thema Liebe - zumindest um die extremen Auswüchse davon. Daraus entwickelt sich ein Historienfilm, der sich jedoch nicht für opulente Schauplätze interessiert, sondern vor allem an Orten am Rande der Gesellschaft und in unidentifizierbaren Waldgegenden spielt. Den roten Faden stellt dabei nicht das Element des Krimis dar - die Polizei sieht man bis zum Schluss praktisch nie -, sondern die psychologische Dimension der Beziehung zwischen den Hauptpersonen. Jacquot lässt die beiden eine gegensätzliche, sich sozusagen überkreuzende Entwicklung durchmachen: Während Timothee im Verlauf der Reise eine zunehmend passive Rolle einnimmt und physisch verkümmert, beginnt Josephine in dieser Notsituation paradoxerweise geradezu aufzublühen. Dabei wird stets die Grenze zwischen einer psychologischen und übersinnlichen Macht, die Timothee über sie ausübt, verwischt, und es bleibt unklar, wo die Realität aufhört und die Magie anfängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier beginnen aber auch schon die Probleme, die da etwa wären, dass sich Jacquot nicht entscheiden konnte (oder wollte), wer die Hauptperson des Filmes ist. Anfangs wird zwar ganz klar Timothee als Protagonist etabliert, mit der Zeit übernimmt der Film jedoch immer mehr die Perspektive von Josephine. Beide Figuren bleiben dabei aber derart unscharf, dass es trotz schauspielerischen Körperseinsatzes schwer fällt, sich mit einem von beiden zu identifizieren. Josephine hat zwar den Bonus der Opferrolle, man weiss aber nie recht, ob sie jetzt aus ihrer Trance heraus handelt oder nicht - wechselt Darstellerin Isild Le Besco doch sprunghaft zwischen apathischer Ruhe und Overacting. Timothees Figur ist noch nebulöser, da über seine Motive und Hintergründe praktisch gar nichts verlautet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlussendlich werden auch die zahlreichen Schauplätze nur aneinandergereiht statt durch einen Spannungsbogen verknüpft. Zwar wurden die Settings in stimmungsvolle, naturalistische Bilder eingefangen und einzelne in sich funktionierende Szenen sind durchaus vorhanden, es fehlt jedoch das gewisse Etwas, das ein Mitfiebern des Zuschauers ermöglicht hätte. Mindestens eine gewisse emotionale Beteiligung wäre jedoch zu erwarten gewesen, da es Jacquots Absicht gewesen zu sein scheint, Tabus zu brechen und unangenehme Fragen aufzuwerfen. Etwa, wer am Ende nun das Opfer ist: Josephine, die der (meta-) physischen Gewalt ihres Entführers unterworfen ist, oder Timothee, welcher geradezu süchtig nach der Schönheit des Mädchens scheint?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche Fragen werden jedoch auf wenig explosive Weise angegangen, und der Film wird trotz zahlreicher Vergewaltigungsszenen kaum jemanden aufrütteln. Es bleibt unklar, was er eigentlich sein will - Kammerspiel, Historiendrama, ein wenig Fantasy, Gesellschaftskritik oder einfach eine absurde Liebesgeschichte. Schlussendlich ist &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1695990/"&gt;Au fond des bois&lt;/a&gt; so ziellos wie die Reise seiner Protagonisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;ca. 5 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dieses Review ist erschienen auf &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/AuFondDesBois/Reviews/kino/"&gt;OutNow&lt;/a&gt;. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-7648928460723949210?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/7648928460723949210/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=7648928460723949210' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7648928460723949210'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7648928460723949210'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/au-fond-des-bois-kino-review.html' title='Au fond des bois (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFxmQne1bII/AAAAAAAAB5U/BV28dAfmSbw/s72-c/au_fond_des_bois.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-7112645980829378766</id><published>2010-08-06T14:54:00.010+02:00</published><updated>2010-08-06T23:03:52.223+02:00</updated><title type='text'>Locarno - Tag 1</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Am &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html"&gt;63. Filmfestival Locarno&lt;/a&gt; - Mittwoch, 4. August&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am morgen überquerte ich per Schiff den Lago Maggiore und erreichte um 10 Uhr Locarno. Als erstes unternahm ich einen kleinen Stadtrundgang, da ich die Stadt zwar kenne, aber aus den 79 Punkten auf der Festivalkarte zugegeben nicht auf Anhieb schlau wurde. Ich stellte bald einmal fest, dass es um die Piazza Grande nicht nur Restaurants so weit das Auge reicht, sondern auch richtig schöne Kinosäle gibt. Beim Festivalcenter holte ich mir anschliessend meinen Batch ab – der Bändel ist wie alles selbstverständlich schwarz-gelb. Am Mittag traf ich dann die restliche, zweiköpfige OutNow-Delegation.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Um 14:00 stand die erste Pressevorführung an (diese finden in der Regel jeweils am Tag vor dem Official Screening statt), und zwar des Eröffnungsfilms &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/au-fond-des-bois-kino-review.html"&gt;Au fond des bois&lt;/a&gt; von Benoît Jacquot. Auch wenn der Film mich nur mässig überzeugt hat (Review &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/au-fond-des-bois-kino-review.html"&gt;hier&lt;/a&gt;), besuchte ich anschliessend die Pressekonferenz mit Regisseur Jacquot. Hauptdarstellerin Isild Le Besco war leider, leider nicht anwesend, was allerdings nicht allzu schlimm ist, da ich bei der Konferenz zu Bas-fonds auf jeden Fall Gelegenheit haben werde, einen Blick auf die schöne Blonde zu werfen, da sie dort nämlich Regie geführt hat.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag verteilten wir in einem Cafe an der Piazza die restlichen Filme und gingen früh essen, um uns anschliessend im Kino Rex drei Stummfilme von Lubitsch zu Gemüte zu führen – &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0006349/"&gt;Als ich tot war&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0007713/"&gt;Der Blusenkönig&lt;/a&gt; (leider nur bruchstückhaft erhalten) und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0008759/"&gt;Wenn vier dasselbe tun&lt;/a&gt; (leider nur mit russischen Zwischentiteln). Auf der Piazza wäre am Abend der genannte &lt;i&gt;Au fond des bois &lt;/i&gt;gelaufen, weshalb ich mich dann bereits auf den Rückweg machte.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eindrücke:&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwMaA5mzgI/AAAAAAAAB5M/Uk4kgsFskmA/s1600/1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwMaA5mzgI/AAAAAAAAB5M/Uk4kgsFskmA/s400/1.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502286485797654018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Blick von Magadino nach Locarno&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwMNsGhdHI/AAAAAAAAB5E/Jnp_zuNIcP8/s1600/2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwMNsGhdHI/AAAAAAAAB5E/Jnp_zuNIcP8/s400/2.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502286274056254578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Eingang zum Festivalgelände&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwME8ByBaI/AAAAAAAAB48/DyGt-Sz9AYw/s1600/3.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwME8ByBaI/AAAAAAAAB48/DyGt-Sz9AYw/s400/3.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502286123712513442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Piazza Grande&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwL05YsjYI/AAAAAAAAB40/pKNhk4BJLfk/s1600/4.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwL05YsjYI/AAAAAAAAB40/pKNhk4BJLfk/s400/4.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502285848125410690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Locarno-Stühle&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwLlDrK4LI/AAAAAAAAB4s/ko5598oSiXM/s1600/5.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwLlDrK4LI/AAAAAAAAB4s/ko5598oSiXM/s400/5.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502285576009343154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Festivalcenter befindet sich direkt an der Piazza&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwLZb543qI/AAAAAAAAB4k/5SK1vmSXgcI/s1600/6.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwLZb543qI/AAAAAAAAB4k/5SK1vmSXgcI/s400/6.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502285376355098274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Mein Pressebatch&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwLKEu013I/AAAAAAAAB4c/sB0Qo8_SMyU/s1600/7.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwLKEu013I/AAAAAAAAB4c/sB0Qo8_SMyU/s400/7.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502285112436643698" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Pressekonferenz zu &lt;i&gt;Au fond des bois&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwKz4h74TI/AAAAAAAAB4U/Ayduw1xrdm4/s1600/8.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwKz4h74TI/AAAAAAAAB4U/Ayduw1xrdm4/s400/8.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502284731204231474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Regisseur Benoît Jacquot&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwKrzuPf6I/AAAAAAAAB4M/ikeOAWqjrB8/s1600/9.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwKrzuPf6I/AAAAAAAAB4M/ikeOAWqjrB8/s400/9.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502284592474718114" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Am Abend füllt sich die Piazza&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwKhGmlBUI/AAAAAAAAB4E/zZnNO3Ripgk/s1600/10.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwKhGmlBUI/AAAAAAAAB4E/zZnNO3Ripgk/s400/10.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502284408564286786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Jetzt kommt man nur noch mit Billet rein - oder eben mit einer Akkreditierung&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-7112645980829378766?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/7112645980829378766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=7112645980829378766' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7112645980829378766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7112645980829378766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-1.html' title='Locarno - Tag 1'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFwMaA5mzgI/AAAAAAAAB5M/Uk4kgsFskmA/s72-c/1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-2540043842561541118</id><published>2010-08-05T14:34:00.020+02:00</published><updated>2010-09-25T10:51:25.490+02:00</updated><title type='text'>63. Filmfestival Locarno (4. - 14. August)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFqwd1n3cmI/AAAAAAAAB38/y_RW5VCTBhE/s1600/picture_small.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 280px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFqwd1n3cmI/AAAAAAAAB38/y_RW5VCTBhE/s400/picture_small.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501903921443467874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Wie jeden Sommer findet diese und nächste Woche im Tessin das renommierteste Filmfestival der Schweiz statt – auch wenn es bezüglich Grösse neuerdings jährlich Konkurrenz vom Zürich Film Festival bekommt. Am Samstag dem 14. August wird der Hauptpreis vergeben, nämlich der Goldene Leopard für den besten Film des internationalen Wettbewerbs. 18 Filme laufen dieses Jahr im „concorso internazionale“. Daneben ist Locarno vor allem berühmt für sein gewaltiges Openair-Kino – bis zu 8000 finden auf der Piazza Grande Platz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die grösste Neuerung der 63. Ausgabe stellt vor allem der neue Festivaldirektor Oliver Pere dar, durch den die Auswahl der Filme reduziert, Nebenkategorien gestrichen und wieder vermehrt provokante, potentiell anstössige Filme aufgenommen wurden. Stargast ist dieses Jahr John C. Reilly, bekannt vor allem aus grossartigen Filmen von Paul Thomas Anderson wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0175880/"&gt;Magnolia&lt;/a&gt;. Ausserdem wird auf der Piazza Grande der neue Science-Fiction-Film im Stile von &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/09/district-9-kino-review.html"&gt;District 9&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1470827/"&gt;Monsters&lt;/a&gt; von Gareth Edwards, gezeigt und im Kino Rex läuft eine ausführliche Retrospektive zum Schaffen von Ernst Lubitsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Informationen zum Festival unter &lt;a href="http://www.pardo.ch/"&gt;www.pardo.ch&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich über OutNow eine Akkreditierung erlangen konnte, bin ich ebenfalls die ganze Zeit am Festival, wobei ich insgesamt 13 Filme des &lt;i&gt;Concorso Internazionale&lt;/i&gt; und der &lt;i&gt;Piazza Grande&lt;/i&gt; visionieren und reviewen muss. Die Reviews werden selbstverständlich auch hier aufgeschaltet, dazu - exklusiv! - möglichst akutelle Tagebucheinträge. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Tagebuch: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-1.html"&gt;Tag 1&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-2.html"&gt;Tag 2&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-3.html"&gt;Tag 3&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-4.html"&gt;Tag 4&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-4.html"&gt;Tag 5&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/locarno-tag-6.html"&gt;Tag 6&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Reviews: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/au-fond-des-bois-kino-review.html"&gt;Au fond des bois&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/rammbock-kino-review.html"&gt;Rammbock&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/das-schiff-des-torjagers-kino.html"&gt;Das Schiff des Torjägers&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/bas-fonds-kino-review.html"&gt;Bas-Fonds&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/cyrus-kino-review.html"&gt;Cyrus&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/prudhommes-kino-review.html"&gt;Prud'Hommes&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/beyond-steppes-kino-review.html"&gt;Beyond the Steppes&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/curling-dvd-review.html"&gt;Curling&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/sac-kino-review.html"&gt;Saç&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/09/monsters-kino-review.html"&gt;Monsters&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-2540043842561541118?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/2540043842561541118/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=2540043842561541118' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/2540043842561541118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/2540043842561541118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/08/63-filmfestival-locarno-4-14-august.html' title='63. Filmfestival Locarno (4. - 14. August)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TFqwd1n3cmI/AAAAAAAAB38/y_RW5VCTBhE/s72-c/picture_small.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-9218278516789294411</id><published>2010-07-24T18:42:00.007+02:00</published><updated>2010-07-24T20:23:22.481+02:00</updated><title type='text'>Moon (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEsafYVvELI/AAAAAAAAB3E/CkhEMwsrGZg/s1600/1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEsafYVvELI/AAAAAAAAB3E/CkhEMwsrGZg/s400/1.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497516896547705010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Moon&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liebe zum Mond scheint vererbbar zu sein. Zumindest bei David Bowie. Vierzig Jahre nachdem der Superstar in seiner allerersten Hitsingle "Space Oddity" die Zeile &lt;i&gt;Here am I sitting in my tin can far above the Moon&lt;/i&gt; sang, beginnt nämlich sein Sohn, genannt Duncan Jones, seine Karriere als Regisseur geradewegs mit einem Science-Fiction-Film namens &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1182345/"&gt;Moon&lt;/a&gt;. Im Gegensatz zu vielen anderen Promi-Kindern ruht er sich jedoch nicht auf dem Namen des berühmten Vaters aus, sondern liefert ein eigenständiges Werk, das am Sundance Film Festival viel Lob einheimste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Handlung:&lt;br /&gt;In einer nicht genauer bestimmten Zukunft wird der Energiebedarf der Erde hauptsächlich aus Helium-3 gedeckt, das auf der Oberfläche des Mondes abgebaut wird. Sam Bell bemannt allein eine zu diesem Zweck auf dem Mond errichtete Basis, wobei er von einer künstlichen Intelligenz namens GERTY unterstützt wird. Nach beinahe drei Jahren ohne direkten Kontakt zu anderen Menschen ist er in psychisch schlechter Verfassung und leidet an Halluzinationen, so dass es zu einem Unfall auf der Oberfläche kommt.&lt;br /&gt;(frei nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moon_%28Film%29"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn das geringe Budget nicht für einen grossen Namen reichte, hätte Jones wohl kaum einen geeigneteren Schauspieler für die Titelrolle finden können als Sam Rockwell. Der breiten Masse ist dieser bisher vor allem dank anspruchslosen Blockbuster-Nebenrollen bekannt, wie etwa in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1228705/"&gt;Iron Man 2&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0160127/"&gt;Charlie's Angels&lt;/a&gt;. Nicht zuletzt als Charlie Ford in &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/kino-review-assassination-of-jesse.html"&gt;The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford&lt;/a&gt; hat er jedoch bewiesen, was für ein immenses Potential in ihm steckt. In &lt;i&gt;Moon&lt;/i&gt; meistert er die verzwickte Aufgabe, einen Film komplett auf den eigenen Schultern zu tragen, indem er die Laufzeit von rund 100 Minuten zu einer elektrisierenden One-Man-Show macht. Es ist schlicht grandios, mit welcher spielerischen Leichtigkeit Rockwell zwischen der tristen Melancholie des lunaren Alltags und der kindlichen Vorfreude beim Eintreffen einer neuen Nachricht vom Mutterplaneten wechselt. Durch seine umfassende Präsenz wird &lt;i&gt;Moon&lt;/i&gt; zu einer Tour-de-Force, deren Intensität den Zuschauer an den Stuhl fesselt. Es ist geradezu erlösend, wieder einmal einen Weltraumfilm mit einer solchen schauspielerischen Leistung zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Moon&lt;/i&gt; bietet aber mehr als "nur" einen überzeugenden Hauptdarsteller. Auf der Handlungsebene stellt der Film zugleich eine Hommage und eine Ergänzung zu Kubricks Meilenstein &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0062622/"&gt;2001: A Space Odyssey&lt;/a&gt; dar, erinnert dabei teilweise auch stark an &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/solaris-pale-rider-goodfellas-dvd.html"&gt;Solaris&lt;/a&gt;. Mit diesen bewusst geweckten Assoziationen, wie etwa zwischen der Roboterfigur GERTY (gesprochen von Kevin Spacey) und HAL aus 2001 - wird dann erfreulicherweise sehr gekonnt gespielt. Das Design der Mondbasis "Sarang" wirkt dabei ebenfalls wie eine Würdigung der Zeit, als die Sets der klassischen Science-Fiction-Filme noch in Modellgrösse entstanden, entfaltet gleichzeitig jedoch ein geradezu fühlbares Gefühl der räumlichen Enge, in der sich Sam Bell drei Jahre lang bewegt. Zusammen mit seiner Crew - sprich Kameramann Gary Shaw, Komponist Clint Mansell und natürlich Sam Rockwell - ist es Jones somit gelungen, eine packende Atmosphäre zu schaffen, und je länger desto mehr entwickelt sich &lt;i&gt;Moon&lt;/i&gt; zu einem echten Weltraum-Thriller. Er und Drehbuchautor Nathan Parker scheuen sich aber auch nicht, die Spannungselemente durch sowohl überaus emotionale wie auch absurde Szenen zu kontrastieren. So ist die humanistische Quintessenz des Filmes zwar alles andere als neu, wird aber doch sehr frisch und unverbraucht verpackt.&lt;br /&gt;Am Ende bleibt die Frage: Was ist der Unterschied zwischen &lt;i&gt;Moon&lt;/i&gt; und &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/10/cargo-kino-review.html"&gt;Cargo&lt;/a&gt;? Nein, es ist nicht das Budget, dieses belief sich in beiden Fällen auf etwa 5 Millionen Dollar. Es ist vielmehr - natürlich - der Hauptdarsteller, die Regie und auch das Drehbuch - eben all die Dinge, die einen spannenden, unverbrauchten Film ausmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Moon" ist ein origineller Science-Fiction-Film, getragen von einer dichten, klaustrophobischen Atmosphäre und einem unverwechselbaren Sam Rockwell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;abgerundet ca. 8 von 10 Punkten&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weitere Bilder: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEstLXIsS-I/AAAAAAAAB30/xHDl22dcEDg/s1600/2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEstLXIsS-I/AAAAAAAAB30/xHDl22dcEDg/s400/2.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497537443348106210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEstIREY4-I/AAAAAAAAB3s/BVA9OA6eEAE/s1600/3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEstIREY4-I/AAAAAAAAB3s/BVA9OA6eEAE/s400/3.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497537390179836898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEstFOrG-KI/AAAAAAAAB3k/ze-OK_XRup0/s1600/4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEstFOrG-KI/AAAAAAAAB3k/ze-OK_XRup0/s400/4.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497537337997326498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEstCUoW7dI/AAAAAAAAB3c/0fI_yC7OX7E/s1600/5.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEstCUoW7dI/AAAAAAAAB3c/0fI_yC7OX7E/s400/5.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497537288056794578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEss9I0BsPI/AAAAAAAAB3U/iz4BX9l14pc/s1600/6.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEss9I0BsPI/AAAAAAAAB3U/iz4BX9l14pc/s400/6.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497537198985162994" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEss05zrJrI/AAAAAAAAB3M/q8RiSPMZqCo/s1600/7.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEss05zrJrI/AAAAAAAAB3M/q8RiSPMZqCo/s1600/7.jpg" style="text-decoration: none;"&gt;&lt;img style="text-align: left;display: block; margin-top: 0px; margin-right: auto; margin-bottom: 10px; margin-left: auto; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px; " src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEss05zrJrI/AAAAAAAAB3M/q8RiSPMZqCo/s400/7.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497537057518200498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-9218278516789294411?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/9218278516789294411/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=9218278516789294411' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/9218278516789294411'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/9218278516789294411'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/07/moon-kino-review.html' title='Moon (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TEsafYVvELI/AAAAAAAAB3E/CkhEMwsrGZg/s72-c/1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-6657843605528622621</id><published>2010-07-24T13:54:00.004+02:00</published><updated>2010-07-24T14:18:14.914+02:00</updated><title type='text'>Knight &amp; Day (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TErZ8zUyefI/AAAAAAAAB28/fVTEhEph_qo/s1600/Knigh%26Day.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TErZ8zUyefI/AAAAAAAAB28/fVTEhEph_qo/s400/Knigh%26Day.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497445933751892466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Knight and Day&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Handlung: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;June Havens (Cameron Diaz) denkt sich nicht viel dabei, als sie am Flughafen mit einem gutaussehenden, freundlichen Mann zusammenstösst. Dieser stellt sich als Roy Miller (Tom Cruise) vor, hilft ihr auf und ist sogleich wieder verschwunden. June hat ihn beinahe schon wieder vergessen, bis sie hinter der Sicherheitskontrolle wiederum mit Miller zusammenstösst. Als wäre das noch nicht Zufall genug, stellt sich heraus, dass sie beide auf das selbe Flugzeug müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort lässt sich June sogleich verzaubern von Millers Charme und romantischer Weltanschauung. Das Blatt wendet sich jedoch, als sie von der Toilette zurückkehrt und gewahren muss, dass Miller die restlichen Passagiere - seltsamerweise sind sie allesamt bewaffnet - überwältigt und dabei den Piloten erschossen hat. Nach einer Bruchlandung im Kornfeld ist klar, dass Junes Leben für immer ändert. Aber kann sie Miller trauen? Warum scheint die Regierung so erpicht darauf zu sein, ihn in die Finger zu kriegen? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Zephyr auf sich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Journalist hat mal folgendes "Gesetz" für das alljährliche Sommerkino aufgestellt: Je schöner und sonniger das Wetter, desto schlechter der Film. Würde diese Theorie zutreffen, wäre &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1013743/"&gt;Knight and Day&lt;/a&gt; wohl beinahe so miserabel wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1014775/"&gt;Beverly Hills Chihuahua&lt;/a&gt;. Ist er glücklicherweise nicht. James Mangolds (&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/kino-review-310-to-yuma-nachtrag.html"&gt;3:10 to Yuma&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0118887/"&gt;Cop Land&lt;/a&gt;) neuster ist zwar auch sein schwächster Film, aber doch ein kurzweiliger, aufwändiger und ziemlich amüsanter Sommerstreifen ohne jeglichen Tiefgang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch beschleicht den Zuschauer des öfteren das Gefühl, einen touristischen Werbefilm für die zahlreichen Schauplätze zu sehen. Im Prinzip geht der Film nämlich an die jeweiligen Länder mit der Einstellung eines typischen chinesischen Touristen heran: Es wird das typische Sujet, das man von den Postkarten her kennt, photographiert und weiter geht die Weltreise. Dass damit nur ein sehr oberflächlicher Eindruck der jeweiligen Kultur vermittelt wird, versteht sich von selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu passend agiert Tom Cruise, als wäre er hier eh nur auf einer Urlaubsreise - einer überaus gut bezahlten noch dazu. Anfangs zugegebenermassen noch durchaus sympathisch, braucht er nach seiner frühen "Enttarnung" als Superagent für die restliche Zeit nur noch seine "Cooler Actionheld"-Show abzuziehen. Dabei überrascht es nicht gross, dass er es regelmässig mit einer Überzahl an Bösewichten aufnehmen kann, jeder halsbrecherischen Situation entkommt und sich nebenbei noch Wortgefechte mit der schönen Blonden an seiner Seite (alias Cameron Diaz) liefert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztere sollte eigentlich die Hauptperson des Filmes darstellen, wird in den Actionszenen jedoch regelmässig zum dümmlichen Sidekick degradiert und hat vor allem die Aufgabe, laut kreischend in jedes erdenkliche Fettnäpfchen zu treten. Das Ganze ist dermassen unglaubwürdig, dass man sogar gewillt ist, die Prämisse einer unendlichen Energiequelle in Batterieformat ohne Widerrede zu akzeptieren - schliesslich wurden uns in anderen Filmen schon viel abstrusere Erklärungen gegeben, warum nun die ganze Welt hinter einem bestimmten Objekt her sein soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn man schon dabei ist: &lt;i&gt;Knight and Day&lt;/i&gt; bietet eine actionreiche Agentenstory, zahlreiche über die ganze Welt verstreute Schauplätze und einen praktisch unsterblichen Superspion, der mit coolen Sprüchen nicht geizt - kommt das jemandem bekannt vor? Jawohl, im Prinzip hätte sich Tom Cruise in diesem Film statt als Roy Miller auch einfach als Bond, James Bond vorstellen können. Man könnte sich auch ganz gut Roger Moore in dieser Rolle denken. Überhaupt könnte das Drehbuch vor 30 Jahren geschrieben sein und statt eines spanischen Waffenhändlers einfach der KGB den Widersacher darstellen. Dabei gibt es nur ein Problem: Die Produzenten haben offenbar vergessen, dass Bond mit der Besetzung durch Daniel Craig einen entscheidenden Evolutionsschritt gemacht hat. So wirkt &lt;i&gt;Knight and Day&lt;/i&gt; trotz teurer, moderner Aufmachung gegenüber harten Agententhrillern wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0381061/"&gt;Casino Royale&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0440963/"&gt;The Bourne Ultimatum&lt;/a&gt; geradewegs altmodisch.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ca. 6 von 10 Punkten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Review ist erschienen auf &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/KnightAndDay/Reviews/kino/"&gt;OutNow&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-6657843605528622621?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/6657843605528622621/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=6657843605528622621' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/6657843605528622621'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/6657843605528622621'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/07/knight-day-kino-review.html' title='Knight &amp; Day (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TErZ8zUyefI/AAAAAAAAB28/fVTEhEph_qo/s72-c/Knigh%26Day.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-8853707573227881710</id><published>2010-07-24T12:48:00.018+02:00</published><updated>2010-07-24T13:42:28.919+02:00</updated><title type='text'>Traumhafte Vorfreude</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TErJbRFYH-I/AAAAAAAAB20/7DEL_LMUWd0/s1600/Bildschirmfoto+2010-07-18+um+18.12.31.jpg" style="text-decoration: none;"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 197px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TErJbRFYH-I/AAAAAAAAB20/7DEL_LMUWd0/s400/Bildschirmfoto+2010-07-18+um+18.12.31.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497427765438717922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;(Fortsetzung von &lt;/span&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/06/kinoflaute-peter-travers-uber-inception.html"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;diesem&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt; Beitrag)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nächste Woche ist es für mich so weit. Dann wartet nämlich - endlich - Christopher Nolans neuster Streich, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1375666/"&gt;Inception&lt;/a&gt;. Fakt ist: Einen derart gewagten Film, der auf keinerlei Vorlage basiert und dessen Marketing sich als ausgesprochen schwierig erwiesen hat, der jedoch dennoch in der Liga eines Sommerblockbusters mitspielt, das gabs noch nie. Zu verdanken haben wir das Nolan, der sich nach seinem Mega-Erfolg &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/08/dark-knight-kino-review.html"&gt;The Dark Knight&lt;/a&gt; bei Warner Bros. den einmaligen Status geschaffen hat, für sein nächstes Projekt praktisch freie Hand und ein unbegrenztes Budget zu haben. Jeder andere Regisseure wäre da wohl auf Nummer sicher gegangen und hätte einen dritten Batman in Angriff genommen, aber nicht so Christopher Nolan. Stattdessen beschenkt er uns nun mit einem Film, dessen Trailer nicht viel mehr erzählt, als dass es sich um eine Art Heist-Thriller in der Welt der Träume handelt, angereichert mit gewaltigen Bildern von erdrückender surrealer und suggestiver Kraft. Es scheint so, als läge Nolan viel daran, seinen Ruf als  intelligentester Blockbusterregisseur der Gegenwart zu zementieren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Und geht man nach den Zahlen aus Amerika, wo der Film letzte Woche gestartet ist, ist ihm das mehr als gelungen: Die 62 Millionen Dollar des &lt;a href="http://www.boxofficemojo.com/weekend/chart/?yr=2010&amp;amp;wknd=29&amp;amp;p=.htm"&gt;Startwochenendes&lt;/a&gt; und das &lt;a href="http://www.rottentomatoes.com/m/inception/"&gt;Rotten-Tomatoes-Rating&lt;/a&gt; von 86% werden nur noch übertroffen von einem schlicht &lt;span style="font-style: italic;"&gt;traumhaften&lt;/span&gt; IMDB-Rating von 9.4 Punkten. Einen derart hohen Einstieg hat soweit ich mich erinnere erst ein Film geschafft. Und das war - Sie haben es schon erraten - &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Dark Knight&lt;/span&gt;.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-8853707573227881710?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/8853707573227881710/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=8853707573227881710' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/8853707573227881710'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/8853707573227881710'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/07/traumerische-vorfreude.html' title='Traumhafte Vorfreude'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TErJbRFYH-I/AAAAAAAAB20/7DEL_LMUWd0/s72-c/Bildschirmfoto+2010-07-18+um+18.12.31.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-7922631544318440471</id><published>2010-06-25T02:32:00.010+02:00</published><updated>2010-07-24T13:31:58.345+02:00</updated><title type='text'>Kinoflaute, Peter Travers über "Inception"</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TCP-B3eJckI/AAAAAAAAB2s/CTXWVQF2-Gc/s1600/02.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TCP-B3eJckI/AAAAAAAAB2s/CTXWVQF2-Gc/s400/02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486508079091118658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weltmeisterschaft hin oder her - wer die anhaltende Kinoflaute mit der Fussballbegeisterung erklärt, macht es sich schlicht zu einfach. Denn bisher lässt sich das gesamte Kinojahr 2010 mit nur einem Wort beschreiben: miserabel. Auf der ganzen Linie wurden die Filme entweder ihren Erwartungen nicht gerecht (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1228705/"&gt;Iron Man 2&lt;/a&gt;), befriedigten sie lediglich brav (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0955308/"&gt;Robin Hood&lt;/a&gt;) oder aber hatten gar nie den Anspruch, irgendetwas ausser Geld machen zu wollen (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0473075/"&gt;Prince of Persia&lt;/a&gt;). Auch der amerikanische Indie-Film brachte höchstens mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1250777/"&gt;Kick-Ass&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1095217/"&gt;Bad Lieutenant&lt;/a&gt; (immerhin: ein gut aufgelegter Nicolas Cage im Doppelpack!) ein wenig frischen Wind. Ansonsten herrscht gepflegte Langeweile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nun sieht es danach aus, als würde sich das Kinojahr 2010 dieses Schattendasein nicht mehr länger bieten lassen. Spätestens am 16. Juli wird es sich wieder unter die Lebenden mischen - und wie. Dann (bez. in der Schweiz am &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;29. Juli&lt;/span&gt;) startet nämlich endlich Christopher Nolans &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1375666/"&gt;Inception&lt;/a&gt;, der - mit Verlaub - am sehnlichsten zu erwartende Blockbuster dieser Saison. Nein, man weiss immer noch nicht recht, um was es in dem Film geht, und nein, das ist auch nicht so wichtig. Vielmehr darf man Nolan blind vertrauen, da der Herr bis heute noch keinen Film gemacht hat, der nicht mindestens das Prädikat "sehr gut" verdient hätte (siehe auch &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/09/writer-directors.html"&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Vorfreude zusätzlich steigert ist die Tatsache, dass der Film mittlerweile einigen ausgewählten Journalisten vorgeführt wurde. Darunter befand sich auch Filmkritiker-Papst Peter Travers vom &lt;a href="http://www.rollingstone.com/movies"&gt;Rolling Stone&lt;/a&gt;. Das Review ist leider noch nicht online, dennoch möchte ich einen besonders netten Absatz daraus zitieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"The mind-blowing movie event of the summer arrives just in time to hold  back the flow of Hollywood sputum that's been sliming the multiplex.  'Inception'...will be called many things, starting with James Bond Meets 'The Matrix.' You can feel the vibe of Ridley Scott's 'Blade Runner' in it, and Nolan's own 'Memento' and 'The  Dark Knight.' But 'Inception' glows with a blue-flame intensity all its  own. Nolan creates a dream world that he wants us to fill with our own  secrets. I can't think of a better goal for any filmmaker. Of course,  trusting the intelligence of the audience can cost Nolan at the box  office. We're so used to being treated like idiots. How to cope with a  grand-scale epic, shot in six countries at a reported cost of $160  million, that turns your head around six ways from Sunday? Dive in and drive yourself crazy, that's  how.''&lt;/blockquote&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.nypost.com/p/blogs/movies/first_review_praises_inception_but_I98ITiMl14xzC8nI9BZFhO"&gt;New York Post&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ist es schon der 29. Juli?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Achja. Wer den Trailer zu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Inception&lt;/span&gt; noch nicht gesehen hat, der folge mir bitte unverzüglich &lt;a href="http://www.movie-list.com/trailers.php?id=inception"&gt;hier hin&lt;/a&gt;.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/07/traumerische-vorfreude.html"&gt;Fortsetzung hier&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-7922631544318440471?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/7922631544318440471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=7922631544318440471' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7922631544318440471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7922631544318440471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/06/kinoflaute-peter-travers-uber-inception.html' title='Kinoflaute, Peter Travers über &quot;Inception&quot;'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TCP-B3eJckI/AAAAAAAAB2s/CTXWVQF2-Gc/s72-c/02.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-1187435646086629011</id><published>2010-05-31T23:03:00.012+02:00</published><updated>2010-06-01T01:13:47.843+02:00</updated><title type='text'>Clint Eastwood zum 80. Geburtstag</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://s7.directupload.net/images/100531/h6chpd85.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der grösste Filmstar aller Zeiten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich gebe es zu. Clint Eastwood ist und bleibt für mich der grösste Filmstar aller Zeiten. Andere mögen James Dean, Paul Newman, Marlon Brando oder gar John Wayne bevorzugen, aber für mich gibt es nur einen. Und zwar den ohne Namen. Obwohl, er trägt auch viele Namen. Harry Callahan zum Beispiel. Oder Bill Munny. Oder Walt Kowalski, neuerdings. Und sonst nennt man ihn eben einfach den "Blonden".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nicht genug, dass Clint Eastwood in seiner über 50-jährigen Filmkarriere zwei der unvergesslichsten Leinwandikonen überhaupt schuf und mit grossen Regisseuren wie Sergio Leone oder Don Siegel zusammenarbeite, nein, er hat es sich auch schon sehr früh nicht nehmen lassen, selbst auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen. Zugegeben, anfangs nicht immer ganz erfolgreich, aber wen kümmert das? Denn wenn Eastwood - aufgewachsen zur Zeit der grossen Depression - etwas nie und nimmer tat, dann war es aufgeben. Er hat immer weitergemacht. Ausprobiert. Und wenn mal ein Film in die Hose ging, dann hat er das einfach zur Kenntnis genommen und sich sogleich an seinen Nächsten gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Tolle daran ist, dass er tatsächlich immer besser geworden ist. Mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0105695/"&gt;Unforgiven&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/mystic-river-easy-rider-dvd-reviews.html"&gt;Mystic River&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/million-dollar-baby-shaun-of-dead-der.html"&gt;Million Dollar Baby&lt;/a&gt; ist er sogar so gut geworden, dass die Academy beschlossen hat, Eastwood in ihren "nominieren-wir-aus-Prinzip-mal"-Kreis aufzunehmen. Er dürfte auch der Regisseur sein, dessen Schauspieler in den letzten zwanzig Jahren im Schnitt am meisten Oscars und Nominierungen verbuchen konnten. Verdientermassen. Eastwood selbst mag zwar kein Charakterdarsteller in der Liga eines Jack Nicholson oder Gene Hackman sein,  hat aber offenbar durchaus gelernt, auf was es ankommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall ist Eastwoods Karriere bis heute einmalig: Orson Welles mag vielleicht sowohl der bessere Schauspieler als auch der bessere Regisseur gewesen sein, seine Karriere dauerte jedoch nicht einmal halb so lange wie die Eastwoods. Und andere Schauspieler wie Mel Gibson oder Sylvester Stallone, die ebenfalls mit der Zeit hinter der Kamera Platz zu nehmen begannen, erreichten weder seine Qualität, geschweige denn seine Produktivität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das beste an Eastwoods Karriere ist jedoch: Sie dauerst noch immer an! Heute ist der gute Mann satte achtzig Jahre alt geworden und dennoch denkt er keine Sekunde daran, in den Ruhestand zu gehen. Möglicherweise wird er zwar nicht mehr vor der Kamera zu sehen sein - gäbe es einen besseren Abschluss einer Schauspielkarriere als &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1205489/"&gt;Gran Torino&lt;/a&gt;? - aber nur, um dahinter umso fleissiger zu arbeiten. Nach den beiden letztjährigen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gran Torino&lt;/span&gt; und &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/02/changeling-kino-review.html"&gt;Changeling&lt;/a&gt; soll nach &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1057500/"&gt;Invictus&lt;/a&gt; bereits dieses Jahr sein nächster Film starten, nämlich &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1212419/"&gt;Hereafter&lt;/a&gt;. Um einen Artikel aus &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Guardian&lt;/span&gt; zu zitieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Man's got to know his limitations" is the famous line he delivers at the end of &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0070355/"&gt;Magnum Force&lt;/a&gt;. To all appearances, Clint Eastwood never had any. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://s10.directupload.net/images/100601/exwk7bv6.jpg" /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-1187435646086629011?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/1187435646086629011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=1187435646086629011' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/1187435646086629011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/1187435646086629011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/clint-eastwood-zum-80-geburtstag.html' title='Clint Eastwood zum 80. Geburtstag'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-4030950669100667258</id><published>2010-05-26T02:19:00.007+02:00</published><updated>2010-05-27T01:23:15.582+02:00</updated><title type='text'>Die besten Filme aller Zeiten (zum Zweiten)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Wie &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/jubilaum-und-update.html"&gt;hier&lt;/a&gt; bereits angekündigt, ist es auch dieses Jahr wieder Zeit für die Liste der Listen, nämlich diejenige der "besten Filme aller Zeiten" - oder, etwas bescheidener ausgedrückt, der persönlichen Lieblingsfilme. Ich habe bereits &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/05/die-60-besten-filme-aller-zeiten.html"&gt;letztes Jahr&lt;/a&gt; eine solche Liste von 60 meiner Meinung nach grossen Werken der Kinogeschichte aufgestellt, illustriert durch eine kleine Collage. Unnötig zu erwähnen, dass sich innerhalb eines Jahres bei einer solchen Liste sehr viel tun kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen davon, dass die Platzierung eines Filmes generell um mindestens fünf Stellen variieren kann, gab es dieses Jahr jedoch wenige grössere Verschiebungen. Auffallend höchstens, dass &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0338013/"&gt;Eternal Sunshine of the Spotless Mind&lt;/a&gt; nach wiederholtem Sehen von Platz 37 auf den beachtlichen Platz 18 gestiegen ist, während &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0289879/"&gt;The Butterfly Effect&lt;/a&gt; leider vom 22-ten auf den 57-ten Platz gesunken ist, sich aber immerhin noch locker in der Liste halten konnte. Ganz verabschiedet wurden hingegen &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0082096/"&gt;Das Boot&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0061852/"&gt;The Djungle Book&lt;/a&gt;, weniger aus qualitativen Gründen, sondern viel mehr weil ich zugeben muss, diese Filme schon zu lange nicht mehr gesehen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir nun aber zum interessanteren Teil: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Neuzugänge! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den hinteren Reihen neu dazugekommen sind die urkomische Actionfilm-Parodie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0425112/"&gt;Hot Fuzz&lt;/a&gt;, Clint Eastwoods &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1205489/"&gt;Gran Torino&lt;/a&gt; und der ultrabrutale, aber gekonnt geschriebene existentialistische Horrorfilm &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1029234/"&gt;Martyrs&lt;/a&gt; aus Frankreich. Weiter vorne hat sich ein weiterer Klassiker eingefunden: &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0061722/"&gt;The Graduate&lt;/a&gt; von Mike Nichols ist eine unbeschreiblich warmherzige, formal beeindruckende Komödie mit einem zeitlosen Soundtrack. Auch neu zu finden sind zwei Meisterwerke des grössten deutschen Regisseurs der Weimarer Republik; Fritz Langs &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0017136/"&gt;Metropolis&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0023563/"&gt;Das Testament des Dr. Mabuse&lt;/a&gt;. Dazu gesellt sich ein weiterer grosser Regisseur, nämlich Akira Kurosawa mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0055630/"&gt;Yojimbo&lt;/a&gt;, gegen den zugebenermassen nicht einmal Sergio Leones Remake ankommt. Wenn wir schon bei den Japanern sind: Den Sprung von 0 auf 100 sozusagen haben zwei Filme des Anime-Genies Hayao Miyazaki geschafft - das optisch überwältigende Fantasy-Epos &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0119698/"&gt;Prinzessin Mononoke&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0245429/"&gt;Chihiros Reise ins Zauberland&lt;/a&gt;, ein Meisterwerk von gleichzeitig grenzenloser Schönheit und berührender Melancholie. Melancholisch ist auch die Stimmung in Billy Wilders &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0053604/"&gt;The Apartment&lt;/a&gt;, die vielleicht schönste Tragikkomödie der Filmgeschichte, welche sogar eine Platzierung vor &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0053291/"&gt;Some Like It Hot&lt;/a&gt; erreicht hat.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Genug geredet! Hier ist die Liste, optisch hoffentlich ansprechender und übersichtlicher als die Letztjährige:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://s1.directupload.net/images/100526/7cb97kqj.jpg" /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kandidaten für die Aufnahme in die Liste sind folgende Filme, die ich aber zuerst noch ein zweites Mal sehen muss: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Aliens, Eraserhead, Once Upon a Time in America, Rosemary's Baby, The Third Man, The Sting, Der Mann mit der Kamera&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weitere überragende Filme mit Chancen auf eine Platzierung sind beispielsweise: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;In Bruges, Chinatown, Million Dollar Baby, L. A. Confidential, Paths of Glory, Magnolia, Se7en, Requiem for a Dream, One Flew Over the Cuckoo's Nest, The Wild Bunch, Ladri di Biciclette&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-4030950669100667258?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/4030950669100667258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=4030950669100667258' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4030950669100667258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4030950669100667258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/die-besten-filme-aller-zeiten-zum.html' title='Die besten Filme aller Zeiten (zum Zweiten)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-4901621121023196018</id><published>2010-05-25T22:46:00.010+02:00</published><updated>2010-05-26T02:18:06.441+02:00</updated><title type='text'>Jubiläum und Update</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_xnpUu3eCI/AAAAAAAAB1U/nY0Fh--FlY0/s1600/birthday2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_xnpUu3eCI/AAAAAAAAB1U/nY0Fh--FlY0/s400/birthday2.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475365206613260322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kaum zu glauben, was? Mit dem heutigen Tag ist er bereits zwei Jahre alt, dieser kleine Blog. Vor genau 730 Tagen hat er mit einem spartanischen Review der &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/dvd-review-die-hard-1-4.html"&gt;Die Hard&lt;/a&gt;-Reihe seine ersten tapsigen Schritte in der Welt des WWWs unternommen. Mit der Zeit ist er dann gewachsen und hat allmählich das Laufen gelernt. Allerdings muss man feststellen, dass er im letzten Jahr unter gewissen Entwicklungsstörungen gelitten hat. Sein Vater hat ihm leider nicht die Aufmerksamkeit geschenkt, die er verdient gehabt hätte, da er sich um "dringendere Angelegenheiten" kümmern musste. Der Arzt versichert allerdings, dass das Kind dadurch keine längerfristigen Störungen erhalten habe und dass in Zukunft durchaus wieder ein stärkeres Wachstum zu erwarten sei.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;An dieser Stelle soll nun eine &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hobbit#Lifestyle"&gt;auenländische&lt;/a&gt; Tradition gepflegt werden, dass das Geburtstagskind Geschenke vergibt, statt sie zu erhalten. Dieses Jahr wären das folgende beiden grösseren Päckchen: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Erste ist im wahrsten Sinne des Wortes offensichtlich, es handelt sich nämlich um ein graphisches und strukturelles Update der Seite. Keine Angst, eine Totalrevision ala &lt;a href="http://www.filmstarts.de/"&gt;Filmstarts&lt;/a&gt; haben sie heute und in naher Zukunft keine zu befürchten. Ins Auge springt aber sicherlich, dass ich meine Informatik-Grundkenntnisse hervorgekramt, ein wenig am HTML-Code rumgespielt und die Hauptspalte ein Stück breiter gemacht habe. Ich bin der Meinung, das steigert die Lesbarkeit der Texte. Als weiteres graphisches Element wurde eine kleine, aber schicke Signatur ans untere Seitenende geheftet, welche fortan verschiedene Bilder aus dem besten Film aller Zeiten zeigen wird und sozusagen eine Klammer zum Header bilden soll. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Umstrukturiert wurde die Seitenleiste, genauer gesagt wurden die wichtigen generellen Einträge in sogenannte Seiten umgewandelt und prominent unter dem Header platziert. Ich hoffe, dadurch wird die Übersicht gestärkt und die Orientierung erleichtert. Ausserdem gibt es auf der Seite nun neu eine Suchfunktion und das Feld "Empfohlene Artikel", wo sie die meiner Meinung nach interessantesten allgemeinen Beiträge verlinkt finden. Diese würden sonst wohl Gefahr laufen würden, in den Untiefen des Archivs zu verschwinden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich freue mich natürlich sehr über Rückmeldungen aller Art, sei es konkret zum Layout oder zum Blog allgemein. Bitte entweder als Kommentar hier oder als Mail an:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="color:#FFFFCC;"&gt; jonas&lt;/span&gt;[punkt]&lt;span class="Apple-style-span"  style="color:#FFFFCC;"&gt;ulrich&lt;/span&gt;[ät]&lt;span class="Apple-style-span"  style="color:#FFFFCC;"&gt;solnet.ch&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das zweite "Geschenk" hat eigentlich bereits Tradition, nämlich die alljährliche Aktualisierung meiner persönlichen Bestenliste. Sie wird im Verlauf des morgigen Tages aufgeschaltet. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-4901621121023196018?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/4901621121023196018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=4901621121023196018' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4901621121023196018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4901621121023196018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/jubilaum-und-update.html' title='Jubiläum und Update'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_xnpUu3eCI/AAAAAAAAB1U/nY0Fh--FlY0/s72-c/birthday2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-3931556112166595322</id><published>2010-05-25T22:10:00.006+02:00</published><updated>2010-05-26T20:31:25.393+02:00</updated><title type='text'>Problematische Filme</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_w1pIG92AI/AAAAAAAAB0c/63VTcHnHyos/s1600/braindead.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 225px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_w1pIG92AI/AAAAAAAAB0c/63VTcHnHyos/s400/braindead.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475310227643291650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In der Schweiz war das ja immer so eine Sache mit den wegen angeblicher Gewaltverherrlichung verbotenen Filmen. Man verfuhr in der Praxis gleich wie bei den FSK-Freigaben, indem man einfach die deutschen Bestimmungen, beziehungsweise die deutsche Liste indizierter Filme, übernahm. Von Transparenz konnte dabei keine Rede sein, da der Bürger keine Möglichkeit hatte, eine verlässliche Version der Liste einzusehen, und da nach dem nebulösen &lt;a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a135.html"&gt;Artikel 135 des Schweizer Strafgesetzbuches&lt;/a&gt; sogar &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der König der Löwen&lt;/span&gt; wegen "Gewalttätigkeit gegen Tiere" theoretisch eingezogen werden könnte. Schlussendlich liegt das nämlich im persönlichen Ermessen des Richters, da solche Listen rechtlich nicht verbindlich sind. Auf gut Deutsch: In der Praxis muss man nur in wenigen Fällen damit rechnen, wegen dem Besitz oder Erwerb indizierter Filme gebüsst zu werden (beim Kauf über ricardo oder dem Import aus dem Ausland etwa), anderseits kann man aber auch nicht davon ausgehen, dass man für einen Film, der nicht auf der Liste steht, auch nicht gebüsst wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie nun hoffen, von mir zu hören, dass sich das geändert hat, muss ich sie leider enttäuschen. Allerdings hat der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schweizerische Video-Verband&lt;/span&gt; einen nicht zu verachtenden Schritt unternommen, um Licht in die Abgründe der modernen staatlichen Zensur zu bringen. Auf seiner Homepage findet sich neben einer &lt;a href="http://www.svv-video.ch/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=54&amp;amp;Itemid=63&amp;amp;lang=de&amp;amp;14b3622aae3cddc750696d300be35939=1d4751346f5a2008e1ae58c87231a28d"&gt;offiziellen Stellungnahme&lt;/a&gt; neuerdings nämlich auch eine explizit schweizerische und vor allem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aktuelle&lt;/span&gt; Liste der indizierten, bzw politisch korrekt formuliert; der "problematischen" Filme. Sie deckt sich zwar noch immer praktisch vollständig mit der deutschen Liste - so ist Peter Jacksons Splatterkomödien-Klassiker &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0103873/"&gt;Braindead&lt;/a&gt; noch immer in sage und schreibe fünf verschiedenen Fassungen darauf zu finden - schafft aber immerhin ein gewisses Mass an Transparenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liste der "problematischen Filme" in der Schweiz finden sie &lt;a style="font-weight: bold;" href="http://web290.neptun.ibone.ch/downloads/coc/Problematische_Filme.pdf"&gt;HIER&lt;/a&gt;.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-3931556112166595322?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/3931556112166595322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=3931556112166595322' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3931556112166595322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3931556112166595322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/problematische-filme.html' title='Problematische Filme'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_w1pIG92AI/AAAAAAAAB0c/63VTcHnHyos/s72-c/braindead.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-9187089320751886339</id><published>2010-05-19T21:20:00.003+02:00</published><updated>2010-05-19T21:26:49.686+02:00</updated><title type='text'>Unser Garten Eden (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_Q6vQzTioI/AAAAAAAABzc/D9J9-WXnsSQ/s1600/02.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_Q6vQzTioI/AAAAAAAABzc/D9J9-WXnsSQ/s400/02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5473064030800415362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unser Garten Eden&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Handlung: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das waren noch Zeiten, als man in seinem Schrebergarten sein eigener Herr und Meister war, als man sein Fleckchen Grün bezahlte und darauf tun und lassen durfte, was man wollte. Diese Zeiten sind längst vorbei. Heute muss sich jede Parzelle nach strengen Vorschriften richten, die von Abfallentsorgung bis hin zur Bauhöhe alles in rechtsstaatliche Schranken weisen. Und dafür zu sorgen, dass diese Regeln auch brav eingehalten werden, das ist der Job von Giuseppe Assante.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der gebürtige Italiener, von der Mitgliederversammlung mehr oder weniger liebevoll als "Berlusconi" bezeichnet, streift in Anzug und Krawatte durch den Berner Schrebergarten und hat dabei ein scharfes Auge auf alles Nicht-Vorschriftmässige und einen helles Ohr für die alltäglichen Probleme der Hobbygärtnerinnen und -gärtner. Da gibt es beispielsweise Kroaten, die gerne einen Spanferkelgrill hätten, Muslime, denen ebendies nicht in die Schuhe passt, und Schweizer, die ihre Nachbarn verdächtigen, in der Nacht heimlich Zwiebeln zu stehlen. Kann das gutgehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kritik: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mano Khalil, selber Schrebergärtner, hat während zwei Jahren seine Mitbewohner mit der Kamera begleitet und aus dem gedrehten Material einen gut 100-minütigen Dokumentarfilm geschnitten. Erwartet man unter dem strahlend blauen Himmel das grosse Drama und explosive Konflikte, ist man schon einmal von Grund auf am falschen Ort. Statt an sensationellen Entdeckungen ist Khalil daran interessiert, einen Ort zu charakterisieren, den man genau so überall in der Schweiz vorfinden könnte, inklusive der mit ihm verbundenen Menschen. Das ist ihm gelungen. &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/UnserGartenEden/"&gt;Unser Garten Eden&lt;/a&gt; gibt dem Zuschauer den Eindruck, selbst derjenige zu sein, der über die Hecke in den nächsten Garten späht oder mit den Nachbarn bei der Geburtstagsfeier gemütlich plaudernd am Tisch sitzt. Entstanden ist ein Film mit einer Atmosphäre von Lebensnähe, von Ungestelltheit und Natürlichkeit, der die Emotionen der Protagonisten ohne einen aufgesetzten Verstärkungsfilter auf den Zuschauer zu übertragen vermag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nur folgerichtig, dass Khalil seinem Film keine starre Struktur zugrunde legt, sondern vielmehr Eindrücke und Lebensgeschichten sammelt, um sie zu einem facettenreichen Portrait zu verdichten. Die zentrale Figur dabei stellt "Il presidente" Giuseppe Assante dar, während daneben eine Auswahl von knapp zehn Parteien vorgestellt wird. Zwar ist durchaus ein roter Faden vorhanden - der Bau des besagten Spanferkelgrills - doch er ist alles andere als dominant und verbindet die anekdotischen Episoden und biographischen Fragmente nur lose. Leider scheinen dadurch manche Figuren eher isoliert im Raum zu stehen, und über ihr Verhältnis zu den Nachbarn hätte man gerne mehr erfahren. Die an sich stimmig gewählte Spiellänge hätte sich vermutlich durchaus mit noch etwas mehr Material füllen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der ersten Blick zeigt Khalil ein beschauliches Utopia in einem grünen Meer, eine Insel des Friedens voller Beschaulichkeit und Gemütlichkeit. Auf den zweiten Blick erst erkennt man die Probleme, die sich beim Zusammenleben von Menschen so unterschiedlicher Herkunft ergeben. Dabei beginnt man zu verstehen, dass der Schrebergarten auch ein Zufluchtsort sein kann: einerseits vor dem grauen Alltag, anderseits vor der Einsamkeit der eigenen Existenz und vor den schmerzlichen Erinnerungen an eine verlorene Heimat. Gekonnt verbindet Khalil völlig ungekünsteltes menschliches Alltagsdrama mit einem gewitzten Blick auf das schrullige Völkchen der Schrebergärtner. Eine präzise Schnittarbeit und musikalische Begleitung durch Volksleider aus den Balkan runden das Gesamtbild ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende ist hat der Zuschauer die Wahl: Entweder er begnügt sich damit, eine interessante Reise durch eine Welt unternommen zu haben, die neben Tomaten, Kohlköpfen und Bohnen eben auch Menschen jeglicher Couleur zu bieten hat. Oder er multipliziert in Gedanken diesen Mikrokosmos auf eine Gemeinschaft von sieben Millionen Einwohnern hoch und erhält einen pfiffigen, scharf beobachteten Film, der uns so einiges erzählen kann über das Zusammenleben in einem kleinen, aber eben multikulturellen Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ca. 8 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Review ist erschienen auf &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/UnserGartenEden/Reviews/kino/"&gt;OutNow&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-9187089320751886339?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/9187089320751886339/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=9187089320751886339' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/9187089320751886339'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/9187089320751886339'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/unser-garten-eden-kino-review.html' title='Unser Garten Eden (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_Q6vQzTioI/AAAAAAAABzc/D9J9-WXnsSQ/s72-c/02.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-3041447991888181756</id><published>2010-05-19T21:06:00.005+02:00</published><updated>2010-07-24T14:02:21.330+02:00</updated><title type='text'>A Nightmare on Elm Street (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_Q4RzU-48I/AAAAAAAABzU/R720R4goFcY/s1600/13.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_Q4RzU-48I/AAAAAAAABzU/R720R4goFcY/s400/13.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5473061325649142722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;A Nightmare on Elm Street&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; (2010)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Handlung:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kellnerin Nancy (Rooney Mara) ist geschockt, als sich Dean (Kellan Lutz) eines Nachts in ihrer Bar plötzlich die Kehle durchschneidet. Alle Welt glaubt an Selbstmord, doch Nancy spürt, dass hier etwas nicht stimmt. Vor seinem Tod hat ihr Dean nämlich offenbart, dass er unter schrecklichen Albträumen leide. Auf der Beerdigung teilt Nancy ihre Ahnung mit ihren High-School-Kollegen Kris (Katie Cassidy) und Jesse (Thomas Dekker), welche die Sache natürlich auch als Spinnerei abtun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch sehr bald entdeckt Kris, dass auch sie immer wiederkehrende Albträume hat, in denen sie von einem Mann mit verbranntem Gesicht verfolgt wird. Verängstigt bittet sie Jesse, ihr über Nacht Gesellschaft zu leisten, worauf dieser mitansehen muss, wie sie wie von Geisterhand in die Luft gehoben und zerfetzt wird. Blutüberströmt und von der Polizei als Mörder verfolgt, flieht Jesse zu Nancys Haus und kann ihr gerade noch den Namen des mysteriösen Traumjägers verraten, der ihm mittlerweile ebenfalls erschienen ist: Freddy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer ist dieser Mann? Und warum findet Nancy bei sich zuhause ein uraltes Klassenfoto, dass sowohl sie, als auch Kris, Jesse und Quentin (Kyle Gallner) zeigt, obwohl sie sich nicht erinnern kann, damals mit ihnen in die Schule gegangen zu sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kritik: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ruft es bei den meisten Fans Missbilligung hervor, wenn sich jemand an ein Remake ihres heissgeliebten &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0087800/"&gt;A Nightmare on Elm Street&lt;/a&gt; macht. Und noch dazu, wenn dieser jemand Michael Bay heisst. Das Regieführen überlässt er hier zwar Samuel Bayer, das Ergebnis trägt jedoch unverkennbar die Handschrift des Produzenten, der schon &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0758746/"&gt;Friday the 13th&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0324216/"&gt;The Texas Chainsaw Massacre&lt;/a&gt; wiederbeleben liess.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es darf bezweifelt werden, ob Bay den Anspruch hatte, mehr als einen soliden Horrorfilm für die Massen abzuliefern. Und seine Ziele erreicht er gewöhnlich, ob man es ihm nun gönnt oder nicht. &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1179056/"&gt;A Nightmare on Elm Street&lt;/a&gt; wird mindestens die neuere Generation der Genrefreunde tadellos unterhalten und überzeugt in Aspekten wie Setting, Kamera, Licht und generell Atmosphäre. Geld war sicherlich zur Genüge vorhanden, um die Wünsche des Zielpublikums zu befriedigen. Herausgekommen ist ein durch und durch kalkuliertes Studioprodukt, könnten nun böse Zungen behaupten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwar ist im Vorspann der Satz zu lesen, dass die Charaktere von Wes Craven kreiert wurden, davon ist allerdings nur wenig zu spüren. Zu sehen sind stattdessen eine Gruppe amerikanischer Vorstadtteens - zufälligerweise könnten sie alle aus dem Modekatalog stammen - denen es im Leben wohl noch nie an etwas gefehlt hat und die nun eben einer nach dem anderen im Schlaf zersäbelt werden. Das ist unterhaltsam, gegen Ende sogar ziemlich spannend, aber leider nicht besonders furchteinflössend. Die Story des Originals wurde zwar praktisch eins zu eins übernommen, Regisseur Bayer lässt es sich jedoch nicht nehmen, jede Traumsequenz bereits mindestens eine Minute vorher mit wehenden Fahnen anzukündigen. Auch auf die Experimentierfreudigkeit, welche das Original bis heute unvergesslich gemacht hat, wurde grösstenteils verzichtet. So beschränkt sich Freddy Krügers Terror hier weitgehend darauf, bedrohlich mit den Klingen über verschiedene Metalloberflächen zu fahren oder eben genau dann aus der Dunkelheit hervorzuspringen, wenn es zumindest die Figuren im Film nicht erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinzugefügt wurde hingegen eine sporadisch in Rückblicken erzählte Backstory Krügers, was an sich eine kluge Entscheidung war, da es dem Film einen roten Faden gibt, auch wenn es die Figur zugegebenermassen weniger mysteriös macht. Insgesamt ist das Drehbuch straffer, linearer und abgerundeter als im Original, wo Wes Craven den Fokus noch mehr darauf legte, die Zuschauer spielerisch hinters Licht zu führen. Das Remake hingegen bietet mehr Thrill als Horror.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem des Filmes liegt schlussendlich darin, dass er keinen Charakter hat. Sei es nun wegen der soliden, aber lieblosen Inszenierung, wegen der zu spärlich vorhandenen originellen Einfälle oder aufgrund der komplett austauschbaren Darsteller: &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1179056/"&gt;A Nightmare on Elm Street&lt;/a&gt; ist ein Film, der wie ein Schnellzug an einem vorbeidonnert und den man ebenso schnell wieder vergessen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aufgerundet ca. 6 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Review ist erschienen auf &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/NightmareOnElmStreet/Reviews/kino/"&gt;OutNow&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-3041447991888181756?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/3041447991888181756/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=3041447991888181756' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3041447991888181756'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3041447991888181756'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/nightmare-on-elm-street-kino-review.html' title='A Nightmare on Elm Street (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S_Q4RzU-48I/AAAAAAAABzU/R720R4goFcY/s72-c/13.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-2081026577740004571</id><published>2010-05-01T16:47:00.007+02:00</published><updated>2010-05-01T17:21:47.431+02:00</updated><title type='text'>StreetDance 3D (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S9xDoXoySbI/AAAAAAAABzM/iA3ExsdWhGE/s1600/10.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S9xDoXoySbI/AAAAAAAABzM/iA3ExsdWhGE/s400/10.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5466318408539851186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;StreetDance 3D&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Handlung:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carly (Nichola Burley) und ihre Tanztruppe haben es geschafft: Sie dürfen am grossen Finale der UK Street Dance-Meisterschaft teilnehmen, wovon sie alle schon ihr ganzes Leben träumen. Doch dann geschieht das Unfassbare: Jay (Ukweli Roach), Carlys Freund und Chef der Gruppe, steigt aus, und wenig später verlieren sie auch noch ihren gewohnten Trainingsraum. Plötzlich sieht sich Carly schier unlösbaren Problemen gegenübergestellt: Sie muss einen geeigneten Ort zum Üben finden und nebenbei die Gruppe zusammenhalten, die kaum mehr an einen Sieg glaubt und schon auseinanderzubrechen droht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch da kommt Rettung von völlig unerwarteter Seite: Beeindruckt vom Engagement der jungen Tänzer, will ihnen die Ballettlehrerin Helena (Charlotte Rampling) einen Saal in der Royal Ballet School zur Verfügung stellen. Unter einer Bedingung: Carly muss Helenas Ballettklasse, angeführt von Tomas (Richard Winsor), in ihre Nummer integrieren. Denn den makellosen Profitänzern mangelt es ganz offensichtlich an innerem Feuer, welches nun der Kontakt mit den impulsiven Strassentänzern zurückbringen soll. Kann das gut gehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kritik:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer zur Hölle kommt auf einen so einfallslosen Filmtitel wie "StreetDance 3D"? Die Ironie der Sache ist, dass er den darunter laufenden Film - unabsichtlich, gewiss - geradezu erstklassig auf den Punkt bringt: Das einzige, was &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1447972/"&gt;StreetDance 3D&lt;/a&gt;  von anderen Tanzfilmen unterscheidet, ist das kleine, aber in der heutigen Zeit entscheidende Anhängsel "3D". Und das hat's in sich. Es mag noch immer Zuschauer geben, welche die neue Technik grundsätzlich ablehnen, doch Filme wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;StreetDance 3D&lt;/span&gt;  sind prädestiniert dafür. Völlig egal, was jetzt genau in einer Szene vorgeht, die Tiefenwirkung der dreidimensionalen Bilder ist fantastisch und erzeugt einen Sog, der in einem Tanzfilm mehr als willkommen ist. Allein wegen der gestochen scharfen, farblich wunderbar abgestuften Bilder könnte man zwei Stunden im Kino sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles andere im Film hat man mindestens schon ein dutzend Mal gesehen. Was an sich noch kein Problem darstellt, da &lt;span style="font-style: italic;"&gt;StreetDance 3D&lt;/span&gt; diese bekannten Elemente wirklich reibungslos und eindrucksvoll zusammenfügt. Entstanden ist ein weiteres Stück perfekte Illusion, das zwar diesmal aus England stammt, jedoch bis ins kleinste Detail nach "Made in Hollywood" schreit. Weder Schnitt, noch Bildkomposition oder Kostüme lassen irgendeinen Makel erkennen. Die ganze Sache ist schon beinahe zu perfekt. Ebenso makellos ist nämlich auch die Welt, die uns der Film vorführt: Dreck, sei er moralischer oder realer Natur, gibt es hier schlicht und einfach nicht. Die Seele der Protagonistin ist so strahlend rein wie ihr stets in ein glänzendes Licht getauchtes Gesicht, diejenige der Widersacher schwarz und ihrem Auftreten gemäss undifferenziert. Der Vorwurf des Rassismus ist jedoch vermutlich zu weit hergeholt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, von spannenden Figuren und Konflikten ist hier keine Spur - die "coole Strassenkids vs. verklemmte Ballettussis"-Situation ist reichlich klischeebeladen. Aber das interessiert das Zielpublikum ja auch nicht wirklich. Hauptsache die Moves stimmen und der Beat haut rein. Und dem ist tatsächlich so. Ist man der Musik nicht grundsätzlich abgeneigt, bietet &lt;span style="font-style: italic;"&gt;StreetDance 3D&lt;/span&gt; ein Kinoerlebnis, das zu 90 Prozent von optischen und akustischen Reizen geprägt ist, die wie ein Sturzregen auf die Zuschauer niederprasseln. Hier kann man schönen Menschen zusehen, die als Tänzer um einiges mehr drauf haben denn als Schauspieler und in glamourösen Settings ihre perfekt durchchoreographierten Performances vorführen. Mindestens bis etwa zur Hälfte reicht das, um Langeweile vorzubeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;StreetDance 3D&lt;/span&gt; ist kein schlechter Film, denn ihn so zu bezeichnen hiesse, eine grundsätzliche Abneigung gegen das Genre zu haben. Vielmehr sollte man den Film daran messen, was er zu sein beabsichtigt, und darin ist er ziemlich gut. Da sich die Macher gleichzeitig jedoch sklavisch an das altbewährte, erfolgsversprechende Rezept halten, ist das Endergebnis trotz des überwältigenden Glamours - unbedingt in 3D zu geniessen - gerade mal durchschnittlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ca. 5 von 10 Punkten&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Dieses Review ist erschienen auf &lt;/span&gt;&lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2010/Streetdance3d/Reviews/kino/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;OutNow.ch&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-2081026577740004571?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/2081026577740004571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=2081026577740004571' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/2081026577740004571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/2081026577740004571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/streetdance-3d-kino-review.html' title='StreetDance 3D (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S9xDoXoySbI/AAAAAAAABzM/iA3ExsdWhGE/s72-c/10.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-7159025393706498582</id><published>2010-04-04T23:27:00.006+02:00</published><updated>2010-04-05T01:20:01.317+02:00</updated><title type='text'>The Passion of the Christ (DVD Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kYtGRzdGI/AAAAAAAABx0/a4zb8YtTo6s/s1600/Passion_00.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kYtGRzdGI/AAAAAAAABx0/a4zb8YtTo6s/s400/Passion_00.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456419586594534498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;The Passion of the Christ&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Bibelverfilmung &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0335345/"&gt;The Passion of the Christ&lt;/a&gt; hat Gelegenheitsregisseur Mel Gibson nicht nur einen der umstrittensten, sondern auch einen der finanziell erfolgreichsten Filme des Jahrzehnts herausgebracht. Zwar wehte ihm von Anfang an ein harter Wind entgegen - kein Studio wollte sich an dem Thema die Finger verbrennen, so produzierte Gibson den Film schlussendlich einfach selbst - anderseits konnte er auf die tatkräftige Unterstützung vieler christlicher Organisationen zählen. Der enorme Erfolg überrascht nichtsdestotrotz, da &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Passion of the Christ&lt;/span&gt; mit seinen ausschliesslich in Originalsprache gesprochenen Dialoge und der drastische Gewaltdarstellung keineswegs als leichte Kost einzustufen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit wenigen Ausnahmen sehr buchgetreu schildert der Film die Passionsgeschichte von Jesus Christus, wobei der Schwerpunkt auf den Ereignissen am Karfreitag liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie man es sich von Mel Gibson gewöhnt ist (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0112573/"&gt;Braveheart&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0472043/"&gt;Apocalypto&lt;/a&gt;), besticht auch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Passion of the Christ&lt;/span&gt; in erster Linie einmal durch die schonungslose, ungefilterte Darstellung einer rauhen Vergangenheit. Wie üblich geht das zwar nicht mit einer wirklich überzeugenden historischen Korrektheit einher, doch Gibsons Anspruch, Filme mit stark authentischer Atmosphäre zu drehen, verdient einmal mehr ein Wort des Lobes. So ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Passion of the Christ&lt;/span&gt; - gedreht in nachkonstruiertem Aramäisch, Hebräisch und Latein - bisher der erfolgreichste nicht-englischsprachige Film aller Zeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses positive Bild wird jedoch dadurch gestört, dass es Gibson immer wieder für nötig hält, übersinnliche Elemente einzubauen - etwa der Teufel in personam, wie er Christus zu verführen versucht, oder Dämonen in Kindergestalt, welche den gepeinigten Verräter Judas verfolgen. In solchen Momenten erinnert der Film dann eher an Fantasy wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0360486/"&gt;Constantine&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/07/harry-potter-and-goblet-of-fire-dvd.html"&gt;Harry Potter and the Goblet of Fire&lt;/a&gt;, statt an eine seriöse Auseinandersetzung mit den Fundamenten des christlichen Glaubens. Generell lässt sich Gibson vor allem in der zweiten Hälfte leider immer öfters dazu hinreissen, mit der grossen Kelle zu rühren. Gewiss, niemand erwartet von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Passion of the Christ&lt;/span&gt; einen subtilen, gar leisen Film, doch an manchen Stellen hätte Gibson die Wirkung um ein Vielfaches verstärken können, wenn er gewisse Dinge eben gerade nicht explizit zeigen würde. Natürlich behandelt der Film mit der Auferstehung eines Menschen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;per definitionem&lt;/span&gt; ein übernatürliches Ereignis, dennoch kann man dies durchaus aus einer eher historisch-faktenorientierten Perspektive angehen - wie es Gibson in der ersten Hälfte auch grösstenteils tut.&lt;br /&gt;Ausserdem schwingen heute einige eher ungünstige Assoziationen bezüglich des politisch hochgradig unkorrekten Historienfilms &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0416449/"&gt;300&lt;/a&gt; mit, hervorgerufen durch die stilisierten Zeitlupenaufnahmen und die eindeutige Besetzung der Bösewichtrolle mit den persisch gekleideten Aramäern. Doch dies kann man Gibson nur schwer vorwerfen, schliesslich kam Zack Snyders Schlachtfest erst drei Jahre nach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Passion of the Christ&lt;/span&gt; auf den Markt und lehnt sich ganz unbescheiden an die Optik von Gibsons Film an. Auch der vielerorts aufgeworfene Verdacht des Antisemitismus lässt sich nur bedingt nachvollziehen, da von einer negativen Darstellung der Juden insgesamt keine Rede sein kann. Dass den Hohepriestern eine einseitig gefärbte Rolle zukommt, hat in erster Linie dramaturgische Funktion, wobei man darin natürlich durchaus eine negative Darstellung des Judentums finden kann, sofern man explizit danach sucht.&lt;br /&gt;Währenddessen werden die Römer bemerkenswert differenziert gezeichnet, von rohen Schlägertypen bis hin zum für diese Epoche ungewöhnlich aufgeklärten Staatsmann Pontius Pilatus. Im Gegensatz dazu sind die Anhänger Christi leider nur sehr oberflächlich in Szene gesetzt, ihre Funktion beschränkt sich praktisch ausschliesslich auf bestürzte Mienen und klagende Gesten. Da hilft es auch nicht, dass Maria Magdalena mit Monica Bellucci - gesegnet mit einem Gesicht wie ein Renaissance-Gemälde! - phänomenal besetzt wurde, wenn die gute Frau im ganzen Film vielleicht drei Sätze sprechen darf. Immerhin überzeugen der erwähnte Pilatus und Simon von Cyrene, wobei vermutlich gar nicht viel mehr Raum für interessante Nebenfiguren blieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gibson, der zusammen mit Benedict Fitzgerald das Drehbuch verfasste, konzentriert sich dann auch mit gutem Grund auf seinen "Titelhelden", beinahe perfekt besetzt mit James Caviezel. Dessen absolut überzeugender, eindringlicher Darbietung ist es zu verdanken, dass &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Passion of the Christ&lt;/span&gt; funktioniert. Ihm, und auch der Regie. Man muss es schon zugeben, von vereinzelten Ausrutschern abgesehen ist Gibson ein Film gelungen, der den Zuschauer mächtig in den Bann zu ziehen vermag, sofern er sich denn darauf einlässt.&lt;br /&gt;Gibsons Absicht war vermutlich simpel: Den Leidensweg Christi, wie er in der Bibel beschrieben wird, ungeschönt darstellen und der Ursprungsstunde des Christentums, der ultimativen Selbstaufopferung des Messias, ein emotional aufrüttelndes Denkmal setzen. Keine Frage, dabei geht Gibson ziemlich grob vor und verwendet filmische Mittel, die nicht zuletzt der russische Propagandafilm-Regisseur Sergej Eisenstein perfektioniert hat, um an den Gerechtigkeitssinn des Zuschauers zu appellieren und dabei eine möglichst starke emotionale Reaktion hervorzurufen. Dass dies in einer Drastik vollzogen wird, die zumindest ihm Historienfilm-Bereich seinesgleichen sucht, versteht sich bei Gibson beinahe schon von selbst. Nicht grundlos bezeichnet Roger Ebert &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Passion of the Christ&lt;/span&gt; als den brutalsten Film, den er bisher gesehen hat. Im Grunde ist es eine zweistündige Gewaltorgie, eine drehbuchtechnisch nur lose Verknüpfung von sich steigernden Greueltaten, die den Leidensweg Christi bis hinauf nach Golgatha säumen. Und es gelingt Gibson mit seiner gekonnten Inszenierung tatsächlich, dieses Leiden für den Zuschauer zumindest annähernd nachvollziehbar zu machen. Gibson macht den staubigen Erdboden unter den Füssen, die blutüberströmte Dornenkrone auf dem Haupt und die gnadenlose Last des hölzernen Kreuzes auf dem Rücken tatsächlich fühlbar, er baut kontinuierlich eine erdrückende Mauer des Schmerzes auf, die sich je länger desto mehr um Jesus und damit auch um den Zuschauer schliesst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, in der zweiten Hälfte schleppt sich er Film teilweise dahin, als hätte er selbst eine solche Last auf den Schultern zu tragen, und kann dem selbsternannten Anspruch, jedes Mal noch einen draufzusetzen und die Geschichte so bombastisch wie möglich abzuschliessen, schliesslich nicht standhalten. Doch auch wenn es leicht fällt, Gibsons pathetischen Stil zu kritisieren, verdient er mit seinem Unterfangen doch auch von nichtchristlicher Seite her Respekt, weil er - insgesamt gesehen - sein Ziel erreicht: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Passion of the Christ  &lt;/span&gt;ist ein auf Zelluloid gebanntes Martyrium und die Neuauflage der Geschichte von der Geburtsstunde des Christentums in zeitgemässen, ungeheuer kraftvollen Bilder. Und bei all der stumpfen Brutalität und Holzhammer-Methoden, bei all dem Pathos und Kitsch, bei all dem Blut und Staub gelingt Gibson nicht zuletzt eine Rückbesinnung auf die eigentliche Kernaussage der Passionsgeschichte. Nach einer nur schwer ertragbaren, gnadenlosen zweistündigen Tortur gibt der Film dem Zuschauer schlussendlich die Möglichkeit, nicht nur das Ausmass der Leiden Christi, sondern auch die daraus resultierende Tragweite seiner Botschaft zu verstehen: Man soll eben nicht nur seine Freunde, sondern auch seine Feinde lieben. Auch in den schlimmsten Zeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"The Passion of the Christ" ist der auf schonungslose Art und Weise gelungene Versuch, grenzenlosen Schmerz auf die Leinwand zu bringen, leider durchtränkt von anhaltendem Pathos und zu wenig gestützt von einem nur durchschnittlichen Drehbuch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ca. 7 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Bilder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZk0mcizI/AAAAAAAABzE/j4jK_aWC08k/s1600/Passion_01.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZk0mcizI/AAAAAAAABzE/j4jK_aWC08k/s400/Passion_01.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456420543921949490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZie2xBwI/AAAAAAAABy8/w6o8nNKneRQ/s1600/Passion_02.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZie2xBwI/AAAAAAAABy8/w6o8nNKneRQ/s400/Passion_02.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456420503725082370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZgDOcq9I/AAAAAAAABy0/Y2V3tIhDCXE/s1600/Passion_03.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZgDOcq9I/AAAAAAAABy0/Y2V3tIhDCXE/s400/Passion_03.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456420461948480466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZdYFnpuI/AAAAAAAABys/SrPoVwQYDOc/s1600/Passion_04.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZdYFnpuI/AAAAAAAABys/SrPoVwQYDOc/s400/Passion_04.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456420416008988386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZa4NjAoI/AAAAAAAAByk/YSG_Kxgovh0/s1600/Passion_05.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZa4NjAoI/AAAAAAAAByk/YSG_Kxgovh0/s400/Passion_05.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456420373092565634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZYgioL6I/AAAAAAAAByc/wNsjyPLbScM/s1600/Passion_06.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZYgioL6I/AAAAAAAAByc/wNsjyPLbScM/s400/Passion_06.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456420332378795938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZVRfiNDI/AAAAAAAAByU/A4gUIqx_xhg/s1600/Passion_07.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZVRfiNDI/AAAAAAAAByU/A4gUIqx_xhg/s400/Passion_07.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456420276799681586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZShKJdSI/AAAAAAAAByM/ocL-qsFOc8o/s1600/Passion_09.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZShKJdSI/AAAAAAAAByM/ocL-qsFOc8o/s400/Passion_09.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456420229465339170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZPo8t92I/AAAAAAAAByE/hNrjvKCVNRo/s1600/Passion_10.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZPo8t92I/AAAAAAAAByE/hNrjvKCVNRo/s400/Passion_10.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456420180016887650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZM6VaMdI/AAAAAAAABx8/VMHabXzJlGo/s1600/Passion_11.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kZM6VaMdI/AAAAAAAABx8/VMHabXzJlGo/s400/Passion_11.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456420133144244690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-7159025393706498582?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/7159025393706498582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=7159025393706498582' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7159025393706498582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/7159025393706498582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/04/passion-of-christ-dvd-review.html' title='The Passion of the Christ (DVD Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S7kYtGRzdGI/AAAAAAAABx0/a4zb8YtTo6s/s72-c/Passion_00.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-3547197841514272483</id><published>2010-03-25T21:44:00.008+01:00</published><updated>2010-03-26T08:55:04.087+01:00</updated><title type='text'>Zitat des Tages</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S6vOSyULKjI/AAAAAAAABxs/qD5M_-2GIKs/s1600/robertpattinson.jpg" style="text-decoration: none;"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S6vOSyULKjI/AAAAAAAABxs/qD5M_-2GIKs/s400/robertpattinson.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5452678596001475122" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;blockquote style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;blockquote style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:medium;"&gt;"Ich habe keine Ahnung, wie die Schauspielerei funktioniert."&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;…sagte &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1099212/"&gt;Twilight&lt;/a&gt;-Star und Frauenschwarm Robert Pattinson im heute anlässlich der Premiere von &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1403981/"&gt;Remember Me&lt;/a&gt; erschienenen Interview mit &lt;a href="http://www.20min.ch/"&gt;20 Minuten&lt;/a&gt;. Schön, dass das jetzt auch noch amtlich ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Vollständigkeit halber und um dem Vorwurf des aus dem Zusammenhang gerissenen Statements vorzubeugen, hier der Kontext: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;20 Minuten:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; Sie starteten Ihre Karriere sehr jung als Cedric in "Harry Potter". War das eine gute Schule für einen Hollywood-Star?&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pattinson: &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;Nein, überhaupt nicht! Ich habe noch immer keine Ahnung, wie die Schauspielerei funktioniert. Das ist wirklich so! Wenn ich einen Thriller oder Derartiges machen müsste und mein Gesicht zum Beispiel verängstigt aussehen müsste, dann hätte ich überhaupt keine Ahnung, wie ich das tun sollte.&lt;/i&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-3547197841514272483?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/3547197841514272483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=3547197841514272483' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3547197841514272483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3547197841514272483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/03/zitat-des-tages.html' title='Zitat des Tages'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S6vOSyULKjI/AAAAAAAABxs/qD5M_-2GIKs/s72-c/robertpattinson.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-4369059741457680063</id><published>2010-03-21T21:06:00.006+01:00</published><updated>2010-05-23T12:32:45.527+02:00</updated><title type='text'>Crazy Heart (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S6Z-ORMFgaI/AAAAAAAABxk/6QHT0q80-wE/s1600-h/CrazyHeart.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S6Z-ORMFgaI/AAAAAAAABxk/6QHT0q80-wE/s400/CrazyHeart.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451183182575927714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Crazy Heart&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz grossen Namen wie Jeff Bridges und Robert Duvall im Cast war &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1263670/"&gt;Crazy Heart&lt;/a&gt;, das Regiedebüt von Scott Cooper, ursprünglich als Direct-to-DVD Release geplant. Fox hat dann aber offenbar doch das Potential des Streifens erkannt und wurde dafür mit einem Einspielergebnis von bisher etwa 35 Millionen Dollar allein in der USA belohnt. Darüber hinaus wurde der Film mit den Oscar für den besten Song (&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=K7Jf2mcSplw"&gt;„The Weary Kind“&lt;/a&gt; von Ryan Bingham und T-Bone Burnett) und Jeff Bridges mit dem längst überfälligen Oscar für die beste Hauptrolle ausgezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Handlung:&lt;br /&gt;Der Protagonist Bad Blake ist ein 57-jähriger Country-Sänger aus Texas und schwerer Alkoholiker. Der Film begleitet ihn auf einer Konzert-Tour mit seinem PKW durch verschiedene Bundesstaaten der USA. Er spielt in heruntergekommenen Bars und auch in einem Bowlingcenter – bisweilen vor kaum einem Dutzend Zuseher. Von seiner ehemals so glorreichen Karriere ist kaum mehr etwas zu spüren, während sein ehemaliger Schützling Tommy Sweet heute den Status eines Superstars geniesst. Doch als Bad bei einem Auftritt in Santa Fe auf die Journalistin Jean trifft, entschliesst er sich, sein Leben von Grund auf umzukrempeln.&lt;br /&gt;(frei nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crazy_Heart"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Crazy Hear&lt;/i&gt;t basiert auf einem Buch selben Titels, das wiederum durch das Leben von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hank_Thompson"&gt;Hank Thompson&lt;/a&gt; inspiriert wurde, jedoch erzählt Regisseur und Drehbuchautor Scott Cooper seinen Film eindeutig als Fiktion und lässt keinen Zweifel daran, dass etwaige biographische Parallelen völlige Nebensache sind. Sein Film zeichnet sich dadurch aus, dass er überall dort, wo die Musikbiographien Marke Hollywood dick auftragen, stattdessen leise Töne anschlägt. Entstanden ist ein Film, dem auf angenehme Art und Weise jeder Glamour fremd ist und der zwar von einem – zumindest ehemals – berühmten Countrysänger handelt, jedoch in erster Linie von den völlig unglamourösen Problemen eines desillusionierten, einsamen Mannes am Lebensabend erzählt.&lt;br /&gt;Natürlich sind die wenigsten Ereignisse des Filmes unvorhersehbar, geschweige denn überraschend – gerade weil sich die Handlung im Leben genau so abspielen könnte – und man kennt Geschichten dieser Art schon viel zu gut, als dass die Beziehung zwischen Bad und der um dreissig Jahre jüngeren Jean irgendjemanden ernsthaft in Aufregung versetzen könnte. &lt;i&gt;Crazy Heart&lt;/i&gt; bietet keine aufgepeppte Version der Realität, in der man gespannt darauf wartet, was wohl als nächstes kommt, sondern schöpft aus seiner ungefilterten Lebensnähe seine Energie.&lt;br /&gt;Nicht unähnlich dem Film, mit dem Mickey Rourke ein Jahr zuvor Furore gemacht hat –&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/03/wrestler-kino-review.html"&gt; The Wrestler&lt;/a&gt; – übt sich Cooper mit &lt;i&gt;Crazy Hear&lt;/i&gt;t in Bescheidenheit, um all die kleinen Momente, die in den üblichen „grossen“ Filmen übersehen werden, optimal herausarbeiten zu können. Wenn also Bad eines Abends bei einem von unzähligen lausigen Konzerten irgendwo im Nirgendwo plötzlich wieder zu spüren beginnt, warum ihm die Musik so viel bedeutet und warum er sie bis heute nicht aufgegeben hat, dann überträgt sich dieses Gefühl nicht nur auf die Zuschauer in der Bar, sondern auch auf den im Kinosaal. Zu verdanken ist dies natürlich in erster Linie einmal Jeff Bridges, der Blake mit Leib und Seele verkörpert und durch seine anfangs verschlossene und schwerfällige Darstellung umso mehr berühren kann, sobald die Kruste, die sich Bad über die Jahre hinweg aufgebaut hat, aufzubrechen beginnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch sonst erweist sich Cooper als überaus kluger Taktiker in Sachen Casting. Sowohl Maggie Gyllenhaal als auch Colin Farrell und Robert Duvall können ihre Rollen hundertprozentig ausfüllen, wobei es vermutlich bei den meisten anderen Regisseuren mindestens fehl am Platze gewirkt hätte, solch grosse Namen auf einen kleinen Indiefilm zu kleben. Doch Cooper macht sich ihre Bekanntheit viel mehr zu Nutze, indem er geschickt mit den Assoziationen spielt, die der fleissige Kinogänger den bekannten Gesichtern entgegenbringt. Während wir also in Robert Duvall beinahe von selbst einen alten Bekannten sehen, den man über Jahrzehnte in unzähligen Filmen schätzen gelernt hat, kennen wir Maggie Gyllenhaal bereits seit ihrer ersten grösseren Rolle &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0246578/"&gt;Donnie Darko&lt;/a&gt; als sympathisches und bodenständiges Girl Next Door und nehmen es &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0430357/"&gt;Miami Vice&lt;/a&gt;-Star Colin Farrell ohne zu Zögern ab, dass er ein berühmter Sänger ist, von dem die Frauen kreischend ein Autogramm erbetteln. Unübersehbar wird auch auf Jeff Bridges’ Kultrolle in &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/09/big-lebowski-dvd-review.html"&gt;The Big Lebowski&lt;/a&gt; verwiesen, Cooper beschränkt sich diesbezüglich glücklicherweise jedoch auf die Bowlingbahn zu Beginn des Filmes. Den Link macht der Zuschauer so oder so, auch wenn ihn Bridges alles andere als nötig hat: Man nimmt ihm den alternden Cowboy zwischen der Whiskeyflasche und der Packung Zigaretten auch so ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, ohne die Leistung von Bridges würde der Film nicht einmal annähernd funktionieren, umso mehr weiss Cooper, wie wichtig es ist, dass sich der Zuschauer völlig auf dessen grandiose Performance konzentrieren kann. In die selbe Kerbe schlagen auch die wundervollen Bilder von Kameramann Barry Markowitz, welche doch nie zum Selbstzweck verkommen, sondern den Fokus zu jeder Minute auf ihren Inhalt legen. Die Bilderwelt des Filmes besticht durch eine Mischung aus weiten Wüstenlandschaften, die gleichzeitig das Gefühl von Verlorensein und Vertrautheit ausstrahlen, und dunklen Hotelzimmern – in ihrer Schäbigkeit gleichwohl trostlos als auch Hort von Stunden melancholischer Zweisamkeit. Denn es dauert nicht lange, da beginnt man den echten Bad Blake hinter der zynisch-abgebrühten Fassade zu erkennen, der von Jeans unverfälschter Direktheit allmählich ans Tageslicht gebracht wird. Und wenn sich der Countrysänger, dessen Leben einer leeren Whiskeyflasche gleicht, wieder auf die Suche macht nach dem, was er jeden Abend in seinen Songs besingt, dann darf man als Zuschauer ohne Vorbehalte mitfühlen, weil einem solch ein ehrlicher, offenherziger Film schon lange nicht mehr untergekommen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Crazy Heart“ ist ein kleines, aber feines Stück Kino mit tragikkomischen Elementen, ein Heimatfilm über einen Heimatlosen, getragen von einem unvergesslichen Hauptdarsteller und ebenso unvergesslichen Songs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ca. 8 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-4369059741457680063?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/4369059741457680063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=4369059741457680063' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4369059741457680063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/4369059741457680063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/03/crazy-heart-kino-review.html' title='Crazy Heart (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S6Z-ORMFgaI/AAAAAAAABxk/6QHT0q80-wE/s72-c/CrazyHeart.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-3107013263435985763</id><published>2010-03-21T17:34:00.006+01:00</published><updated>2010-03-21T18:07:48.539+01:00</updated><title type='text'>Die Nagelprobe (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S6ZMg9GFiKI/AAAAAAAABxc/l-q9nC8h-bU/s1600-h/nagelprobe.jpeg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S6ZMg9GFiKI/AAAAAAAABxc/l-q9nC8h-bU/s400/nagelprobe.jpeg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451128528018180258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Die Nagelprobe&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Filmemacher, Drehbuchautor, Musiker und Hobby-Politiker Luke Gasser legt mit &lt;a href="http://outnow.ch/Movies/2009/Nagelprobe/"&gt;Die Nagelprobe&lt;/a&gt; seinen neusten Film vor. Wenn es im Abspann hochtrabend heisst, dass an Originalschauplätzen gedreht wurde, ist damit schlicht und einfach Gassers Heimatkanton Obwalden gemeint, dessen vermeintlich mystische Vergangenheit das Thema des Filmes darstellt. Erzählt wird einerseits in der Gegenwart, wie man auf einer Baustelle in Giswil ein seltsames Brett mit Nägeln findet, welches von dem Archäologen Rolf Aschwanden (Polo Hofer) und seiner Assistentin Nina (Irène Ludin) als historisches Artefakt identifiziert wird. Anderseits spielt der Film zu einem grossen Teil im finsteren Mittelalter, wo nach und nach die schauerliche Herkunft und Bedeutung dieses Bretts zum Vorschein kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon bei der Zuordnung zu einem bestimmten Genre tut man sich bei Gassers Film schwer. Hier werden relativ grosszügig Elemente zusammengeworfen, die man dem Drama, Krimi, Mysterythriller, Historienepos und auch der Komödien zuordnen könnte. Es bleibt fraglich, ob Gasser, dessen Film vom Staat mit 250 000 CHF unterstützt wurde und insgesamt etwa eine Million gekostet haben dürfte, ein stimmiges Gesamtbild überhaupt jemals beabsichtigt hatte. Natürlich spricht grundsätzlich nichts gegen Vielseitigkeit und gewagte Genremischungen, geschweige denn gegen Gassers Anspruch, einen völlig unabhängigen, persönlichen Film voller Herzblut zu machen. Aber wenn eine Story eher einem kunterbunten, ausgefransten Flickenteppich denn einem dramaturgisch geschickt verwobenen roten Faden gleicht, dann ist die Sympathie, die man als Kritiker grundsätzlich dem nationalen Filmschaffen gegenüber hegt, auch hier wieder einmal rasch erschöpft.&lt;br /&gt;Schlimm genug, dass Gasser wenig Mühe an eine durchdachte Drehbuchstruktur verschwendet zu haben scheint, er schmückt sich auch alles andere als mit Lorbeeren, wenn es darum geht, seinen Schauspielern sinnvolle Dialoge in den Mund zu legen – sie sind allesamt entweder zu lang, zu haarsträubend oder schlicht völlig belanglos geraten. Dies vermag Gasser leider auch nicht mit einer gekonnten Schauspielführung wettzumachen, viel mehr muss die Vermutung gehegt werden, dass er die Schauspieler, die grösstenteil über keine Leinwanderfahrung verfügen - an sich kein Hindernis! - zu ständiger Übertreibung ermutigt hat. So sind die in Obwalder Dialekt gesprochenen Dialoge zwar schrullig anzuhören, mit wenigen Ausnahmen jedoch überspannt theatralisch und ohne jedes Gefühl für Authentizität und Charakterteife vorgetragen. Von Charakteren kann sowieso wenig Rede sein, denn die Figuren bleiben ausnahmslos blass, wobei es letztendlich schlicht unglaubwürdig und aufgesetzt wirkt, wenn etwa der Protagonistin Nina plötzlich übersinnliche Fähigkeiten zugeschrieben werden. Die Grenze zur unfreiwilligen Komik wird in solchen Momenten jeweils deutlich überschritten.&lt;br /&gt;Für einige beabsichtigte Lacher sorgt lediglich René Rindlisbacher als hochnäsige "Zürischnurre", doch auch sein penetrantes, von Gasser scheinbar gefördertes Overacting geht mit der Zeit nur noch auf den Wecker. Vielleicht wollte Altrocker Polo Hofer in der ehrenvollen Absicht, den Film zu retten, neben Rindlisbacher einen Gegenpol darstellen, indem er schlicht und einfach gar nicht schauspielert, aber auch hier darf am Vorhandensein von bewussten Hintergrundgedanken gezweifelt werden. Auf jeden Fall tun die zahlreichen, viel zu gedehnten Dialogszenen zwischen den beiden Promis, in denen Rindlisbacher voller Energie seine Mimik und sein Mundwerk in die Wagschale wirft, während Hofer nur müde in die Gegend stiert, dem Gesamtbild des Filmes keinen Gefallen. Im Gegenteil, sie machen ein vermutlich anfangs noch vorhandenes dramaturgisches Konzept gänzlich unauffindbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, es gibt nicht nur negatives zu berichten über &lt;i&gt;Die Nagelprobe&lt;/i&gt;. Die Kameraführung ist insgesamt ordentlich, leider gebrochen von einigen ziemlich dilettantischen Aufnahmen, der Schnitt holt aus dem Material heraus, was es da herauszuholen gibt, und die Mittelalterszenen bestechen durch einen massenhaften Einsatz von Nebel, Scheinwerfern und Filtern, was zwar überaus stilisiert wirkt, jedoch tatsächlich so etwas wie eine düster-mystische Atmosphäre heraufbeschwört. Die unterhaltsamsten Momente hat der Film jedenfalls immer dann, wenn die bärtigen und in zottelige Felle gehüllten Krieger zum rockigen Soundtrack - natürlich ebenfalls von Luke Gasser - durch Schnee und über Gebirgskämme schreiten. Jedoch hält die aufkommende Stimmung jeweils nicht lange an, sondern verpufft spätestens dann, wenn wieder in die Gegenwart geschnitten wird. So versagt Gasser schlussendlich darin, geschickt mit den beiden Ebenen zu hantieren, weshalb auch die pathetischen Aufnahmen der kriegerischen Urväter am Ende lediglich als Zeugnisse eines veralteten und unbeholfen im Film eingebauten Nationalkitsches in Erinnerung bleiben.&lt;br /&gt;Ob es sich Gasser überhaupt jemals zum Ziel gesetzt hat, mit &lt;i&gt;Die Nagelprobe&lt;/i&gt; ein Kinoereignis von nationalem Format und für einen schweizweites Publikum zu inszenieren, sei dahingestellt, herausgekommen ist jedenfalls eher ein zwar sympathischer, aber nicht wirklich ernst zu nehmender Film mit offensichtlichem Amateurcharakter und viel Lokalkolorit, der auf einem Obwalder Dorffest ohne Frage für viel Begeisterung sorgen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Nagelprobe" ist ein Film wie eine Hellebarde aus dem 14. Jahrhundert: grob, ungeschliffen und als symbolischer Beitrag zur nationalen Identitätsfindung längst überholt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ca. 4 von 10 Punkten&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-3107013263435985763?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/3107013263435985763/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=3107013263435985763' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3107013263435985763'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3107013263435985763'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/03/die-nagelprobe-kino-review.html' title='Die Nagelprobe (Kino Review)'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S6ZMg9GFiKI/AAAAAAAABxc/l-q9nC8h-bU/s72-c/nagelprobe.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-3445353978530873490</id><published>2010-03-08T20:03:00.008+01:00</published><updated>2010-03-21T23:59:26.188+01:00</updated><title type='text'>82th Academy Awards</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5_0rOLxBeI/AAAAAAAABxU/4wQTGpj2Ngw/s1600-h/Bild+8.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5_0rOLxBeI/AAAAAAAABxU/4wQTGpj2Ngw/s400/Bild+8.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449343097520588258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Realität über Virtualität&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am gestrigen Sonntagabend hat die Academy mit der sechsfachen Auszeichnung von &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/08/hurt-locker-kino-review.html"&gt;The Hurt Locker&lt;/a&gt; bewiesen, dass die Oscars auf Indie-Kurs bleiben wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau wie letztes Jahr, als &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/02/slumdog-millionaire-kino-review.html"&gt;Slumdog Millionaire&lt;/a&gt; die Hauptpreise einsacken durfte und Publikumsliebling &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/08/dark-knight-kino-review.html"&gt;The Dark Knight&lt;/a&gt; links liegen gelassen wurde, musste James Cameron, der Technokrat hinter &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/12/avatar-kino-review.html"&gt;Avatar&lt;/a&gt;, den ganzen Abend sitzen bleiben, obwohl er in gleich drei Kategorien nominiert war, während seine Ex-Frau Kathryn Bigelow sowohl die Goldstatue für die beste Regie als auch für den besten Film entgegennehmen durfte. Aber schön der Reihe nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern Abend/heute Morgen um 1 Uhr habe ich mich spontan dazu entschieden - obwohl ich es dieses Jahr eigentlich nicht vorgehabt hatte - das Schlafen für eine Nacht bleiben zu lassen und mir stattdessen die diesjährigen Oscars live zu Gemüte zu führen.&lt;br /&gt;Es ging dann auch schon mit dem berüchtigten Red Carpet los, als die Stars begannen, über das endlose rote Samt gemächlich in Richtung Kodak Theatre zu schlendern. Tatsächlich war das bereits einer der spannendsten Abschnitte des Abends, da praktisch alles mit Rang und Namen in Hollywood aufmarschierte und sich brav für Interviews zur Verfügung stellte. Leider tat sich der Pro7-Moderator nicht gerade durch Höflichkeit hervor, indem er etwa die Macher von &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0824758/"&gt;The Last Station&lt;/a&gt; einfach so links liegen liess, als er endlich James Cameron erspähte und sich sofort diesem zuwandte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 2 Uhr begann dann die eigentliche Show, indem die diesjährigen Hosts, Steve Martin und Alec Baldwin, gleich mal auf Kosten praktisch aller Hauptnominierten ihre Scherze austauschten. So wurde die Figur von Hans Landa aus &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0361748/"&gt;Inglourious Basterds &lt;/a&gt;von Steve Martin folgendermassen vorgestellt:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Christoph Waltz plays a Nazi who's obsessed with finding Jews."&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Pause - Steve Martin breitet die Arme aus und zeigt auf das gesamte Publikum.&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;" Soooo, Christoph..."&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt bleibt jedoch anzumerken, dass Martin&amp;amp;Baldwin für einige Lacher sorgten und die Stimmung generell erfolgreich auflockerten, mit der Zeit jedoch wurden ihre Auftritte auch etwas eintönig. Überhaupt bleibt der Eindruck, dass die Oscar-Show dieses Jahr eher unharmonisch und dramaturgisch unbefriedigend ablief.&lt;br /&gt;Dies hängt etwa damit zusammen, dass die Sendung nebst den ständigen Werbeunterbrechungen ziemlich gestresst wirkte. Als würde einem der Sensemann höchstpersönlich mit der Sanduhr im Nacken sitzen wurden vor allem gegen Ende vorwärtsgeprescht, wobei Reden wie die des Gewinners für den besten fremdsprachigen Film schlicht orchestralisch abgeklemmt wurden und richtige Showeinlagen zwischen den Kategorien eine Seltenheit darstellten. Der peinliche Höhepunkt war erreicht, als am Ende bei der Königskategorie, dem "Best Picture", nicht einmal mehr die Nominierten verlesen wurden, sondern Tom Hanks direkt den Gewinner verkündete. Von einem gloriosen, glanzvollen Abschluss der Show fehlte damit jede Spur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch gab es auch dieses Jahr einige erinnerungswürdige Momente. Hier sind sie, die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Favorite Oscar-Moments 2010&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Sandra Bullock spricht im Interview auf Deutsch zu ihren Verwandten&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Fake-Interviews, die für jeden Nominierten in der Kategorie "Bester Animationsfilm" erstellt wurden&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ben Stillers genialer Auftritt als waschechter Na'vi&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Martins und Baldwins Parodie von &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/11/paranormal-activity-kino-review.html"&gt;Paranormal Activity&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der etwa dreiminütige Tribut an den Horrorfilm - ein Genre, das bei den Oscars gewöhnlich übergangen wird - und das anschliessende Grinsen auf dem Gesicht von Quentin Tarantino&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sandra Bullocks Ansprache bei den Kamera-Oscars (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Your job: make me look good!"&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Rede von Joe Letteri (Visual Effects - &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Avatar&lt;/span&gt;):&lt;span style="font-style: italic;"&gt; "Remember: The world we live in is just as amazing as the one we created for you!" &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Dankesrede von Jeff Bridges', weil er noch immer kein Redner ist und sich wahrscheinlich höchstens mit einem "White Russian" vorbereitet hat.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Stanley Tuccis Rede zu Ehren von Meryl Streep&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Zum eigentlichen Ergebnis der Preisverleihung gibt es an sich nicht viel zu sagen. Zu der Übersicht der Nominierten und Gewinner geht es &lt;a href="http://www.imdb.com/Sections/Awards/Academy_Awards_USA/2010"&gt;HIER&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überraschungen suchte man praktisch vergebens, auch wenn die Niederlage von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Avatar&lt;/span&gt; unerwartet deutlich ausfiel. Von neun Nominationen gingen die schlumpfigen Indianer sechs Mal leer aus, fünf Mal davon auf Kosten von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Hurt Locker&lt;/span&gt;. Es muss ein bitterer Abend gewesen sein für James Cameron, auch wenn keiner der Avatar-Gewinner (Kamera, Szenenbild und Visual Effects) zu erwähnen vergass, dass dieser Oscar eigentlich Cameron gebühre und er sowieso ein Genie und Visionär sei.&lt;br /&gt;Dass  Jeff Bridges' Oscar überfällig war (verdientermassen für &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/03/crazy-heart-kino-review.html"&gt;Crazy Heart&lt;/a&gt;), ist klar, und auch Sandra Bullocks Sieg - Schauspieltalent hin oder her - zeichnete sich bereits ziemlich deutlich ab, ganz zu schweigen von Christoph Waltz, der von Hollywood für seine schelmisch-perfide Darstellung in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Inglourious Basterds &lt;/span&gt;geehrt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt darf man - auch wenn ich leider einige der nominierten Filme noch nicht gesehen habe - wohl davon sprechen, dass die meisten Preisträger ihre Auszeichnung redlich verdient haben. Wirklich schade war eigentlich nur, das Michael Hanecke mit seinem beeindruckenden Film &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1149362/"&gt;Das weisse Band&lt;/a&gt; zugunsten des argentinischen Filmes &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1305806/releaseinfo"&gt;The Secret in Their Eyes&lt;/a&gt; übergangen wurde. Auch Tarantino ging leider leer aus, wobei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Inglourious Basterds&lt;/span&gt; meiner Meinung nach in praktisch allen acht Kategorien, in denen er nominiert wurde, einen Oscar verdient gehabt hätte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz kann sich die Auszeichnung von &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/08/hurt-locker-kino-review.html"&gt;The Hurt Locker&lt;/a&gt; sehen lassen. Nebst den Spekulationen, dass das neue Wahlsystem den Ausschlag gegeben hat, war es ohne Zweifel einmal mehr ein überaus politischer Entscheid der Academy, &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/12/avatar-kino-review.html"&gt;Avatar&lt;/a&gt; gerade nicht zum besten Film zu küren. Dadurch sendet Hollywood nämlich für einmal eine durchaus lobenswerte Botschaft in die Welt: Statt dem eskapistischen Drang nach Pandora nachzugeben, beschäftigen wir uns mit den echten Problemen, die das Amerika von heute hat. In der Traumfabrik hat gestern Abend die Realität einen Sieg davongetragen. &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Einige Bilder von der Oscarnacht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vrdyce0JI/AAAAAAAABxM/qZeJbQESKQY/s1600-h/Oscars2010_001.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vrdyce0JI/AAAAAAAABxM/qZeJbQESKQY/s400/Oscars2010_001.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446377483876094098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vrbsw2hHI/AAAAAAAABxE/jS7mBxE21NY/s1600-h/Oscars2010_003.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vrbsw2hHI/AAAAAAAABxE/jS7mBxE21NY/s400/Oscars2010_003.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446377447991182450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrXxgUdbI/AAAAAAAABw8/MGuiOHCpWsA/s1600-h/Oscars2010_005.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrXxgUdbI/AAAAAAAABw8/MGuiOHCpWsA/s400/Oscars2010_005.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446377380544542130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrVARoOuI/AAAAAAAABw0/UevpiT11mZ4/s1600-h/Oscars2010_006.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrVARoOuI/AAAAAAAABw0/UevpiT11mZ4/s400/Oscars2010_006.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446377332969847522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrS39zllI/AAAAAAAABws/MDtVN1znqXc/s1600-h/Oscars2010_007.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrS39zllI/AAAAAAAABws/MDtVN1znqXc/s400/Oscars2010_007.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446377296379483730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrPrxkkNI/AAAAAAAABwk/AjHzAteiqT4/s1600-h/Oscars2010_008.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrPrxkkNI/AAAAAAAABwk/AjHzAteiqT4/s400/Oscars2010_008.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446377241567334610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrNEwBLCI/AAAAAAAABwc/t0aQwYs4aWw/s1600-h/Oscars2010_009.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrNEwBLCI/AAAAAAAABwc/t0aQwYs4aWw/s400/Oscars2010_009.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446377196732099618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrJwqsiFI/AAAAAAAABwU/XBYqjIYlNu0/s1600-h/Oscars2010_011.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrJwqsiFI/AAAAAAAABwU/XBYqjIYlNu0/s400/Oscars2010_011.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446377139801458770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrHEYwfOI/AAAAAAAABwM/9L5e_IddzfE/s1600-h/Oscars2010_014.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrHEYwfOI/AAAAAAAABwM/9L5e_IddzfE/s400/Oscars2010_014.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446377093555322082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrBl-dsZI/AAAAAAAABwE/uKdjeO32kYc/s1600-h/Oscars2010_015.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VrBl-dsZI/AAAAAAAABwE/uKdjeO32kYc/s400/Oscars2010_015.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446376999492628882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vq_ZofnVI/AAAAAAAABv8/Od7FnYmS3po/s1600-h/Oscars2010_016.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vq_ZofnVI/AAAAAAAABv8/Od7FnYmS3po/s400/Oscars2010_016.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446376961819516242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vq6Dr3xXI/AAAAAAAABv0/eaILS5c3mcE/s1600-h/Oscars2010_017.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vq6Dr3xXI/AAAAAAAABv0/eaILS5c3mcE/s400/Oscars2010_017.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446376870028756338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vq3q964JI/AAAAAAAABvs/xBckio7CogU/s1600-h/Oscars2010_018.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vq3q964JI/AAAAAAAABvs/xBckio7CogU/s400/Oscars2010_018.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446376829033832594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vq1bZRkNI/AAAAAAAABvk/hVV3VDjZFxk/s1600-h/Oscars2010_019.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vq1bZRkNI/AAAAAAAABvk/hVV3VDjZFxk/s400/Oscars2010_019.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446376790493860050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VqylnKyfI/AAAAAAAABvc/iIY0nAR4A6Y/s1600-h/Oscars2010_020.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5VqylnKyfI/AAAAAAAABvc/iIY0nAR4A6Y/s400/Oscars2010_020.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446376741696883186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vqvyu7dJI/AAAAAAAABvU/kY9jYrmM1FQ/s1600-h/Oscars2010_021.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5Vqvyu7dJI/AAAAAAAABvU/kY9jYrmM1FQ/s400/Oscars2010_021.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446376693679486098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-3445353978530873490?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/3445353978530873490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=3445353978530873490' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3445353978530873490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/3445353978530873490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/03/82th-academy-awards.html' title='82th Academy Awards'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S5_0rOLxBeI/AAAAAAAABxU/4wQTGpj2Ngw/s72-c/Bild+8.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-133835890828208749</id><published>2010-03-08T01:57:00.014+01:00</published><updated>2010-05-25T16:24:45.729+02:00</updated><title type='text'>Kinojahr 2010</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Nach einem insgesamt eher durchschnittlichen &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/02/kinojahr-2009.html"&gt;Kinojahr 2009&lt;/a&gt; sieht man dem neuen Jahr natürlich mit umso höheren Erwartungen entgegen - insbesondere da es ja gleichzeitig der Beginn einer neuen Kinodekade darstellt, die mit Trends wie 3D-Kino, Digitalisierung und zunehmender Monopolisierung der Medien-Grosskonzerne auf jeden Fall einige Überraschungen bereithalten wird.&lt;br /&gt;An sich hat das Kinojahr 2010 für mich bereits auf angenehme Weise mit den 46. &lt;a href="http://www.solothurnerfilmtage.ch/"&gt;Solothurner Filmtagen&lt;/a&gt; begonnen, wo sich vor allem eine grosse Anzahl an breit gefächerten Nachwuchstalenten von Filmschulen präsentieren konnte. In dieser Hinsicht freue ich mich auch auf die für nächstes Wochenende anstehenden 34. &lt;a href="http://www.jugendfilmtage.ch/"&gt;Schweizer Jugendfilmtage&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dieser Seite finden sie ab jetzt jeweils die aktuelle, verlinkte und chronologisch geordnete Liste aller neuen Filme, die ich dieses Jahr im Kino gesehen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;The Imaginarium of Doctor Parnassus &lt;/span&gt;&lt;span&gt;- ca. 6 von 10 Punkten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;A Serious Man&lt;/span&gt;&lt;span&gt; - ca. 8 von 10 Punkten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sherlock Holmes &lt;/span&gt;&lt;span&gt;- ca. 7 von 10 Punkten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;A Single Man&lt;/span&gt;&lt;span&gt; - ca. 7 von 10 Punkten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Verdammnis &lt;/span&gt;&lt;span&gt;- ca. 7 von 10 Punkten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/03/die-nagelprobe-kino-review.html"&gt;Die Nagelprobe&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Invictus&lt;/span&gt; - ca. 7 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Shutter Island &lt;/span&gt;- ca. 8 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Alice In Wonderland &lt;/span&gt;- ca. 7 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;The Men Who Stare At Goats&lt;/span&gt; - ca. 8 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/03/crazy-heart-kino-review.html"&gt;Crazy Heart&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;The Ghost Writer &lt;/span&gt;&lt;span&gt;- ca. 8 von 10 Punkten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kick-Ass &lt;/span&gt;&lt;span&gt;- ca. 9 von 10 Punkten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/unser-garten-eden-kino-review.html"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unser Garten Eden&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/streetdance-3d-kino-review.html"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;StreetDance 3D&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Brothers&lt;/span&gt; - ca. 8 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Iron Man 2&lt;/span&gt; - ca. 7 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/05/nightmare-on-elm-street-kino-review.html"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;A Nightmare on Elm Street&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Robin Hood&lt;/span&gt; - ca. 7 von 10 Punkten&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-133835890828208749?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/133835890828208749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=133835890828208749' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/133835890828208749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/133835890828208749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/03/kinojahr-2010.html' title='Kinojahr 2010'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-8836556603563717543</id><published>2010-02-25T01:32:00.021+01:00</published><updated>2010-03-03T00:27:55.370+01:00</updated><title type='text'>Jahresrückblick 2009</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S42cxDCZzlI/AAAAAAAABvE/AR22obckqFg/s1600-h/rueckblick09.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S42cxDCZzlI/AAAAAAAABvE/AR22obckqFg/s400/rueckblick09.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444179891003706962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss, von einer leichten Verspätung kann keine Rede mehr sein, wenn man Ende Februar endlich mit dem Bericht zum Abschluss des letzten Jahres daherkommt. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Trotz zugegebenermassen in Mengen vorhandener Zeit während den Semesterferien musste ich diesen Blog etwas vernachlässigen, da ich mich wieder einmal mehr auf der praktischen Seite mit dem Thema Film beschäftigte, indem ich mich einem neuen privaten Filmprojekt widmete. Da dieses Projekt noch alles andere als abgeschlossen ist und gleichzeitig diese Woche das Semester bekanntlich wieder begonnen hat, bezweifle ich jedoch, ob ich in den nächsten Wochen gross Zeit finden werde, hier einige Reviews nachzuliefern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So möchte ich Ihnen doch mindestens meine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Top 10 &lt;/span&gt;des &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/02/kinojahr-2009.html"&gt;Kinojahres 2009&lt;/a&gt; präsentieren, wenn auch ohne ausführlichen Kommentar dazu. Auf jeden Fall ist zu bemerken, dass im Gegensatz zum - meiner Meinung nach grandiosen - &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/01/jahresrckblick-zum-dritten-die-top-ten.html"&gt;Kinojahr 08&lt;/a&gt;, als es noch locker für eine Top 13 reichte, das Jahr 09 ganz offensichtlich eher mager ausgefallen ist. Während vorletztes Jahr mit &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/no-country-for-old-men-kino-review.html"&gt;No Country for Old Men&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/control-kino-review.html"&gt;Control&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/michael-clayton-kino-review-nachtrag.html"&gt;Michael Clayton&lt;/a&gt; und natürlich &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/08/dark-knight-kino-review.html"&gt;The Dark Knight&lt;/a&gt; ganze vier Perlen anliefen, die ich heute zu meinen Lieblingsfilmen zählen würde, so konnten letztes Jahr höchstens &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1205489/"&gt;Gran Torino&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0361748/"&gt;Inglourious Basterds&lt;/a&gt; in dieser Liga mitspielen. Immerhin konnten &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/03/watchmen-kino-review.html"&gt;Watchmen&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/12/where-wild-things-are-kino-review.html"&gt;Where The Wild Things Are&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/02/changeling-kino-review.html"&gt;Changeling&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1049413/"&gt;Up&lt;/a&gt; den hohen Erwartungen standhalten, während mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1232776/"&gt;Fish Tank&lt;/a&gt; sogar eine grosse Überraschung in den vorderen Rängen zu finden ist. Zu erwähnen sicher auch, dass es dank &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0796366/"&gt;Star Trek&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/09/district-9-kino-review.html"&gt;District 9&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0438488/"&gt;Terminator Salvation&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/12/avatar-kino-review.html"&gt;Avatar&lt;/a&gt; ein erfreulich reichhaltiges Jahr für den Science Fiction war - ein Genre, das in den vorherigen Jahren einen eher müden Eindruck gemacht hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denn, hier ist sie, meine ganz persönliche &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 255, 204);"&gt;Top Ten 2009&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;ol style="color: rgb(255, 255, 204); font-weight: bold;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1205489/"&gt;&lt;span&gt;Gran Torino&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0361748/"&gt;&lt;span&gt;Inglorious Basterds&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/03/watchmen-kino-review.html"&gt;&lt;span&gt;Watchmen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/12/where-wild-things-are-kino-review.html"&gt;&lt;span&gt;Where The Wild Things Are&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1232776/"&gt;&lt;span&gt;Fish Tank&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/02/changeling-kino-review.html"&gt;&lt;span&gt;Changeling&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1149362/"&gt;Das weisse Band&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/02/slumdog-millionaire-kino-review.html"&gt;&lt;span&gt;Slumdog Millionaire&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1049413/"&gt;&lt;span&gt;Up&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/08/hurt-locker-kino-review.html"&gt;&lt;span&gt;The Hurt Locker&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Ehrenplätze:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;State of Play&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/12/avatar-kino-review.html"&gt;Avatar&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/09/district-9-kino-review.html"&gt;District 9&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/03/wrestler-kino-review.html"&gt;The Wrestler&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Star Trek&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Coraline&lt;/li&gt;&lt;li&gt;The Hangover&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Enttäuschungen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Crank 2&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/07/harry-potter-and-half-blood-prince-kino.html"&gt;Harry Potter and the Half-Blood Prince&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/10/cargo-kino-review.html"&gt;Cargo&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-8836556603563717543?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/8836556603563717543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=8836556603563717543' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/8836556603563717543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/8836556603563717543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2010/02/jahresruckblick-2009.html' title='Jahresrückblick 2009'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/S42cxDCZzlI/AAAAAAAABvE/AR22obckqFg/s72-c/rueckblick09.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-8202999650237277982</id><published>2009-12-29T03:48:00.007+01:00</published><updated>2010-01-05T02:42:06.732+01:00</updated><title type='text'>Die 100 besten Filme des Jahrzehnts</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/Szlwf85p3DI/AAAAAAAABu0/P2nNBtJCves/s1600-h/02.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/Szlwf85p3DI/AAAAAAAABu0/P2nNBtJCves/s400/02.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5420487320743304242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends musste schon vor seiner Vollendung viel Kritik einstecken. Es sei grösstenteils von Fortsetzungen und anderen Wiederverwertungen Marke Hollywood dominiert worden und würde sowieso stark hinter den goldenen 90ern zurückfallen, als das Kinopublikum sowohl mit Superblockbustern wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0107290/"&gt;Jurassic Park&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/08/terminator-1-3.html"&gt;Terminator 2&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0133093/"&gt;Matrix&lt;/a&gt; als auch mit Kultklassikern wie &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/09/big-lebowski-dvd-review.html"&gt;The Big Lebowski&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/07/pulp-fiction-dvd-review.html"&gt;Pulp Fiction&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/02/fight-club-special.html"&gt;Fight Club&lt;/a&gt; verwöhnt wurde.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, die 00er Jahre haben sich nicht gerade mit Rum bekleckert, wenn es etwa um Nobrainer-Action ala &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1055369/"&gt;Transformers 2&lt;/a&gt; oder um endlose "Torture Porn"-Streifen ala &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0450278/"&gt;Hostel&lt;/a&gt;. Anderseits muss man ganz klar auch positiv herausstreichen, dass uns der amerikanische Film dieses Jahrzehnt doch so einiges gebracht hat, beispielsweise eine goldene Ära der Animationsfilme (die meisten aus dem Hause Pixar), einen Boom von Fantasy- und Superheldenstreifen oder eine ganze Welle qualitativ hochwertiger Independentfilme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um diese Dekade noch einmal Revue passieren zu lassen, habe ich nun eine Liste meiner persönlichen hundert Lieblingsfilme, die seit dem 1. Januar 2000 in der Schweiz im Kino angelaufen sind, aufgestellt. Dass eine solch strikte Reihenfolge Schwächen hat und die Platzierung um jeweils etwa plus-minus zehn Plätze schwanken kann, versteht sich hoffentlich von selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hier also die Liste:&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;1. The Lord of the Rings 1 - 3&lt;br /&gt;2. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/07/memento-dvd-review.html"&gt;Memento&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;3. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/08/dark-knight-kino-review.html"&gt;The Dark Knight&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;4. Le Fabuleux destin d'Amélie Poulain&lt;br /&gt;5. Eternal Sunshine of the Spotless Mind&lt;br /&gt;6. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/traffic-la-haine-cidade-de-deus-dvd.html"&gt;Cidade de Deus&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;7. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/blair-witch-project-7-years-in-tibet.html"&gt;Ratatouille&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;8. Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith&lt;br /&gt;9. Billy Elliot&lt;br /&gt;10. Sen to Chihiro no kamikakushi&lt;br /&gt;11. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/08/prestige-dvd-review.html"&gt;The Prestige&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/across-universe-kino-review.html"&gt;Across the Universe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;13. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/letters-from-iwo-jima-kino-review.html"&gt;Letters from Iwo Jima&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;14. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/michael-clayton-kino-review-nachtrag.html"&gt;Michael Clayton&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;15. The Butterfly Effect&lt;br /&gt;16. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/control-kino-review.html"&gt;Control&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;17. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/no-country-for-old-men-kino-review.html"&gt;No Country for Old Men&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;18. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/children-of-men-sin-city-english.html"&gt;Sin City&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;19. Finding Nemo&lt;br /&gt;20. Gran Torino&lt;br /&gt;21. Hot Fuzz&lt;br /&gt;22. Magnolia&lt;br /&gt;23. Monsters, Inc.&lt;br /&gt;24. Requiem for a Dream&lt;br /&gt;25. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/11/eastern-promises-dvd-review.html"&gt;Eastern Promises&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;26. Inglourious Basterds&lt;br /&gt;27. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/07/in-bruges-kino-review.html"&gt;In Bruges&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;28. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/million-dollar-baby-shaun-of-dead-der.html"&gt;Million Dollar Baby&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;29. El laberinto del fauno&lt;br /&gt;30. Shaun of the Dead&lt;br /&gt;31. Adams Äpfel&lt;br /&gt;32. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/03/watchmen-kino-review.html"&gt;Watchmen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;33. Les choristes&lt;br /&gt;34. Fish Tank&lt;br /&gt;35. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/07/into-wild-kino-review.html"&gt;Into the Wild&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;36. The Incredibles&lt;br /&gt;37. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/kino-review-assassination-of-jesse.html"&gt;The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;38. Zodiac&lt;br /&gt;39. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/children-of-men-sin-city-english.html"&gt;Children of Men&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;40. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/kino-review-310-to-yuma-nachtrag.html"&gt;3:10 to Yuma&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;41. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/howls-moving-castle-dvd-review.html"&gt;Hauru no ugoku shiro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;42. Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl&lt;br /&gt;43. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/02/waltz-with-bashir-kino-review.html"&gt;Vals Im Bashir&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;44. The Pianist&lt;br /&gt;45. The Bourne Ultimatum&lt;br /&gt;46. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/mystic-river-easy-rider-dvd-reviews.html"&gt;Mystic River&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;47. Shrek 2&lt;br /&gt;48. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/la-crash-black-hawk-down-untouchables.html"&gt;Crash&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;49. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/02/changeling-kino-review.html"&gt;Changeling&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;50. Babel&lt;br /&gt;51. Das weisse Band - Eine deutsche Kindergeschichte&lt;br /&gt;52. Toy Story 2&lt;br /&gt;53. King Kong&lt;br /&gt;54. Adaptation.&lt;br /&gt;55. Cast Away&lt;br /&gt;56. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/charlie-wilsons-war-kino-review.html"&gt;Charlie Wilson's War&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;57. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/12/where-wild-things-are-kino-review.html"&gt;Where the Wild Things Are&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;58. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/08/before-devil-knows-youre-dead-kino.html"&gt;Before the Devil Knows You're Dead&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;59. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/10/wall-e-kino-review.html"&gt;WALL-E&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;60. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/02/slumdog-millionaire-kino-review.html"&gt;Slumdog Millionaire&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;61. Superbad&lt;br /&gt;62. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/08/collateral-dvd-review.html"&gt;Collateral&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;63. American Gangster&lt;br /&gt;64. Black Hawk Down&lt;br /&gt;65. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/there-will-be-blood-kino-review.html"&gt;There Will Be Blood&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;66. Big Fish&lt;br /&gt;67. The Man Who Wasn't There&lt;br /&gt;68. Being John Malkovich&lt;br /&gt;69. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/11/gomorra-kino-review.html"&gt;Gomorra&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;70. Mulholland Dr.&lt;br /&gt;71. Garden State&lt;br /&gt;72. Atonement&lt;br /&gt;73. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/09/shrek-dvd-review.html"&gt;Shrek&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;74. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/12/avatar-kino-review.html"&gt;Avatar&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;75. State of Play&lt;br /&gt;76. Master and Commander: The Far Side of the World&lt;br /&gt;77. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/05/death-proof-superbad-kino-reviews.html"&gt;Death Proof&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;78. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/03/wrestler-kino-review.html"&gt;The Wrestler&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;79. Hard Candy&lt;br /&gt;80. Casino Royale&lt;br /&gt;81. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/08/batman-begins-dvd-review.html"&gt;Batman Begins&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;82. Ice Age&lt;br /&gt;83. Den brysomme mannen&lt;br /&gt;84. Apocalypto&lt;br /&gt;85. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/08/hurt-locker-kino-review.html"&gt;The Hurt Locker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;86. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/09/district-9-kino-review.html"&gt;District 9&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;87. O Brother, Where Art Thou?&lt;br /&gt;88. Jarhead&lt;br /&gt;89. Star Trek&lt;br /&gt;90. A History of Violence&lt;br /&gt;91. &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/10/burn-after-reading-kino-review.html"&gt;Burn After Reading&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;92. Coraline&lt;br /&gt;93. 300&lt;br /&gt;94. Insomnia&lt;br /&gt;95. The Hangover&lt;br /&gt;96. Snatch.&lt;br /&gt;97. Road to Perdition&lt;br /&gt;98. Donnie Darko&lt;br /&gt;99. The New World&lt;br /&gt;100. Spider-Man 2&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8031652704772374480-8202999650237277982?l=something-to-do-with-death.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/feeds/8202999650237277982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8031652704772374480&amp;postID=8202999650237277982' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/8202999650237277982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8031652704772374480/posts/default/8202999650237277982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/12/die-100-besten-filme-des-jahrzehnts.html' title='Die 100 besten Filme des Jahrzehnts'/><author><name>Jonas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17468593306861471688</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/TUCpwGREJ4I/AAAAAAAACGQ/3CkImGNf5_4/s220/DSC_0056.2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/Szlwf85p3DI/AAAAAAAABu0/P2nNBtJCves/s72-c/02.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8031652704772374480.post-8840963466295703110</id><published>2009-12-27T16:57:00.008+01:00</published><updated>2010-05-25T02:55:36.456+02:00</updated><title type='text'>Avatar (Kino Review)</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/SzeGEPoCpMI/AAAAAAAABuc/JZpKDfJXGxo/s1600-h/avatar3.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/SzeGEPoCpMI/AAAAAAAABuc/JZpKDfJXGxo/s400/avatar3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5419948084035757250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:large;"&gt;Avatar&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich äusserte mich bereits &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/10/avatar-trailer.html"&gt;an dieser Stelle&lt;/a&gt; - relativ kritisch - zum Trailer von &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0499549/"&gt;Avatar&lt;/a&gt;, James Camerons neustem Superblockbuster. Nun habe ich den angeblich grossartigsten Film des Jahrzehnts endlich gesehen (selbstverständlich auf 3-D) und konnte mich selbst davon überzeugen, ob die neue Technik tatsächlich das Zeug zum Durchbruch hat. Um dies schon einmal vorweg zu nehmen: Das hat sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Handlung:&lt;br /&gt;Das Jahr 2154: Die Rohstoffe der Erde sind erschöpft und die Menschen haben begonnen, in den Weiten des Alls nach Alternativen zu suchen. Auf Pandora werden sie fündig, doch der Planet ist von dichtem Dschungel überwuchert, in dem eine intelligente, humanoide Spezies namens Na'vi ist im Einklang mit der Natur lebt.&lt;br /&gt;Der Ex-Marine Jake Sully, der seit einer Verletzung bei einem Kampfeinsatz von der Hüfte abwärts gelähmt ist, wird nach Pandora geholt, um am Projekt AVTR teilzunehmen, und soll den Avatar – eine Kreuzung aus menschlichen und Genen der Na'vi – seines verstorbenen Zwillingsbruders übernehmen.&lt;br /&gt;(frei nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Avatar_%E2%80%93_Aufbruch_nach_Pandora"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frei von jeder subjektiven Wertung muss man feststellen, dass es einen optisch derart aufwändig gestalteten Film wie "Avatar" schlicht und einfach noch nie gegeben hat. Was Cameron hier aus dem Hut, beziehungsweise aus über einem Petabyte Speicherplatz (entspricht 100 Gigabytes pro Filmsekunde!) gezaubert hat, ist schlicht unfassbar. Zugegeben, vollständig ausgereift ist die 3-D-Technik noch nicht und weiterhin etwas anstrengend für die Augen, doch der Effekt übertrifft auch so die wildesten Vorstellungen: Der Zuschauer &lt;i&gt;ist&lt;/i&gt; in Pandora.&lt;br /&gt;Dazu kommt, dass Cameron seit jeher die Fähigkeit auszeichnet, dass er im Gegensatz zu anderen Regisseuren die Technik auch wirkungsvoll einzusetzen weiss. In "Avatar" hat er ein faszinierendes Gleichgewicht gefunden zwischen Tempo und der Ruhe, die nötig ist, um die Bilder wirken zu lassen. So verliert man bisweilen den Überblick, wenn es mal gar hektisch drunter und drüber geht im fremden Dschungel, doch nur um sich Sekunden später in einer ästhetischen Zeitlupe wiederzufinden, die einem den virtuellen Raum wieder voll bewusst macht.&lt;br /&gt;Dazu kommt, dass Cameron der ewigen Verlockung, lange und exzessive Kamerafahrten auszukosten, weil es am Computer eben möglich ist, widerstehen kann. Stattdessen berücksichtigt er klug die Entwicklungen des Action- und insbesondere des Science-Fiction-Films der letzten Zeit (siehe &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2009/09/district-9-kino-review.html"&gt;District 9&lt;/a&gt;) und überrascht mit zahlreichen Point-of-View-Shots, Schwenks und plötzlichen, beinahe schon dokumentarisch anmutenden Zooms. Dadurch kann er - im Gegensatz zu Robert Zemeckis mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0442933/"&gt;Beowulf&lt;/a&gt; - die Früchte seiner Arbeit ernten, indem "Avatar" tatsächlich ein visuelles Universum bildet, das von unserer Wahrnehmung akzeptiert wird - nicht als tatsächliches Abbild der Realität, sondern als glaubwürdige, in sich geschlossene imaginäre Welt.&lt;br /&gt;Dies ist in erster Linie der detailversessenen Gestaltung der Umwelt auf Pandora zu verdanken; seien es nun riesige Felsklippen, überbordende Dschungelflora oder einfach der Naturalismus von Feuer. Auch die Brücke zwischen Real- und Animationsfilm hat noch niemand so spektakulär geschlagen wie Cameron, indem das Gollum-Verfahren "Motion Capture" in den letzten Jahren markant weiterentwickelt wurde. So begeistert der Hauptavatar von Jake Sully nicht nur durch Oberflächen mit unvorstellbar plastischer und geradezu greifbarer Texturierung, sondern auch durch differenzierte Gesichtszüge, in denen man Sam Worthington auf den ersten Blick wiedererkennt. Auf die Spitze getrieben werden all diese handwerklichen Aspekte, sobald die Handlung buchstäblich den Boden unter den Füssen verliert und sich die virtuelle Kamera zusammen den Na'vi auf ihren Flugmounts - ich meine natürlich Flug&lt;i&gt;tieren&lt;/i&gt; - in die wolkenverhangenen Tiefen der grenzenlosen Topographie Pandoras stürzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die comichafte Ambiente der Computerästhetik vermag Cameron jedoch noch immer nicht gänzlich abzuschütteln, ja er beschwört sie insofern geradezu herbei, indem er einen Grossteil der Story eben doch aus blauen Elfen mit schönen grossen Augen bestehen lässt, die in einer bunten Kitschwelt herumhüpfen. Auch das Motion Capture stösst in Sachen Glaubwürdigkeit noch an seine Grenzen, wenn es etwa darum geht, echte Emotionen wie Trauer oder Bestürzung darzustellen.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/SzeGmdGtcdI/AAAAAAAABus/G6-11igzdVU/s1600-h/avatar2.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_83nn73LG5ck/SzeGmdGtcdI/AAAAAAAABus/G6-11igzdVU/s400/avatar2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5419948671769604562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So zementiert Cameron mit "Avatar" sein Image als Technokrat, besser gesagt als König der Technokraten, nicht aber als subtiler &lt;i&gt;Auteur&lt;/i&gt;. Sein Film funktioniert exakt solange, wie sich der Zuschauer von den fulminanten optischen Reizen in den Bann schlagen lässt. Diese Zeitspanne mag stark vom jeweiligen persönlichen Hintergrund abhängen, dürfte sich aber in erster Linie auf die erste Hälfte erstrecken, wo auch die inhaltliche Ebene im Zeichen des neugierig-naiven Erkundens einer wundersamen Welt steht. Anders gesagt: Die Stärke von "Avatar" ist es, das Gefühl des Protagonisten, sich in einer vollkommen neuen Umgebung zu befinden, auf den Zuschauer zu übertragen. Das ist schön und gut, nur leider folgt Cameron Pfaden, die in Hollywood mehr als ausgetreten sind, und folglich setzt in der zweiten Hälfte tatsächlich so etwas wie eine punktuell an die Oberfläche gelangende Langatmigkeit ein.&lt;br /&gt;Schien Cameron früher, als er mit Science-Fiction-Meilensteinen wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0090605/"&gt;Aliens&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://something-to-do-with-death.blogspot.com/2008/08/terminator-1-3.html"&gt;Terminator&lt;/a&gt; begeisterte, noch ein ausgeprägtes Gespür für überraschende Storywendungen und sorgfältig gezeichnete, unverwechselbare Figuren zu haben, so ist davon seit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0120338/"&gt;Titanic&lt;/a&gt; nur noch wenig zu erkennen. In "Avatar" vermag es höchstens der von Sam Worthington trotz limitierten Möglichkeiten solide gespielte Protagonist, eine stabile emotionale Verbindung zum Zuschauer aufzubauen, während das restliche Figurenensemble - ob real oder digital - aus von Anfang an auf wenige Eigenschaften festgelegte Stereotypen besteht. Noch dazu Stereotypen, die man aus Camerons eigenem Œuvre zur Genüge kennt, so die Figur des utilitaristischen und militaristischen Colonel Quaritchs. Auch der Plot bietet unter genauer Betrachtung praktisch keine einzige echte Überraschung, stattdessen liesse es sich geradezu mit der Stoppuhr auf bestimmte Ereignisse warten. Einerseits ist es durchaus angenehm, dass Cameron eine bodenständige Zukunftsstory liefert, anderseits hätte man sich nicht ganz so offensichtlich von Popkultur-Bestandteilen wie &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0114148/"&gt;Pocahontas&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0099348/"&gt;Dancing with Wolves&lt;/a&gt; inspirieren lassen müssen. Auch das Design der fremden Welt und der menschlichen Kolonie hätte origineller ausfallen können, statt augenscheinlich in der Requisitenkiste von &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0090605/"&gt;Aliens&lt;/a&gt; und co. zu stöbern. Und schlussendlich stel
